Einzelunternehmen mit 60% Verkaufserlös, aber wie?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
der Steuerberater will Rechnungen bzw will sehen von wo oder wie ich die Produkte erhalten habe.

Es wundert mich etwas, dass Du hier fragst, obwohl Du einen Berufskollegen von mir hast, der Dich anscheinen berät.

DAs was Du beschreibst, der Geschäftspartner schickt Dir die WAre,Du verkaufst und kannst X % vom Erlös (hier 60 %) für Dich behalten, ist eine ganz normale Verkaufskommission § 383 HGB.

Die Einnahmen hast Du ja entweder auf dem Bankkonto, dem Paypalkonto, oder bei Barverkäufen im Kassenbuch.

Dann musst Du ja für Deinen Geschäftspartner die Abrechnung erstellen:

X Produkte A verkauft .......,- Euro

Y Produkte B verkauft .......,- Euro

Summe Y Euro, davon 40 % = .........,- Euro, überweise ich auf Konto .......

Bei Ausland kommt es noch drauf an, welches Ausland, EU, nicht EU usw.

WArum hat Dir das Dein StB nicht gesagt, oder hast Du die Sache mit ihm nicht diskutiert?

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

Er will 40% vom Verkaufserlös, aber Du bist bei der Verkaufpreisgestaltung frei?

Warum macht der das? Wenn Du sein Zeug verscherbelst, legt er ja drauf.

Klar, ihr könnt das ganze als normalen Handel machen. Du kaufst von ihm für einen fixen Preis und verkaufst es zu Deinem Wunschpreis weiter. Was hängen bleibt gehört Dir, allerdings hast Du ja auch das Verkaufsrisiko.

Oder Du verkaufst seine Produkte und erhältst dafür ein Provision für alles verkaufte.

Wo etwas herkommt, interessiert Steuerberater herzlich wenig. Sie wollen nur die entsprechenden Belege sehen, damit es korrekt verbucht werden kann.

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