Einspruch gegen Zwangsgeldandrohung wird nicht stattgegeben ?

3 Antworten

Den einzigen Rat den man geben kann ist, "auf keinen Fall das Zwangsgeld zahlen," denn wenn die Handlung, die erzwungen werden soll, erfolgt ist, darf es nicht mehr kassiert werden. Ist bezahlt, ist das Geld weg.

Also schnell die Erklärung abgeben und gut ist. So eine Steuererklärung ist doch in einem Tag gemacht, wenn man nciht eine Bilanz vorher noch machen muss.

Hallo Kredithai, so wie ich das sehe und auch Deine letzte Frage bezüglich dieses Themas durchgelesen habe, kann ich Dir jetzt nur noch Empfehlen, die Steuererklärung schnellstens nachzureichen. Dann dürfte sich das mit dem Zwangsgeld auch erledigt haben. Das mit der Gleichbehandlung ist eine bevorzugte Antwort vom Finanzamt - ist aber auch richtig. Es gibt nun mal Fristen zur Abgabe und wenn diese Verstreichen und schon Verlängerungen gegeben worden sind gehts dann ums Eingemachte. Also: Reiche Deine Steuererklärung demnächst ein. Schätze mal Du hast noch gute 14 Tage, dann gehts rund ! viele Grüsse TomBlank

Ja, es sicher das besten für dich umgehend die Steuererklärung nachzureichen. Übrigens hat das Finanzamt recht. Und der Gleichheitssatz setzt gleiche Sachverhalte voraus und gilt nicht im Unrecht. Also passt er so und so nicht für deine Feststellung am Ende deiner Frage.

"Grundsätzlich lügen Steuerpflichtige nicht"

Moin, moin,

vor vielen, vielen Jahren gab es im Steuerrecht den - zwar nicht kodifizierten, aber (ich glaube) auf Verwaltungsebene niedergeschriebenen - Grundsatz, den Angaben der Steuerpflichtigen in deren Steuererklärung sei "grundsätzlich zu glauben, es sei denn...".

Ich weiß nicht mehr, wo das stand, vermute aber, es war im Anwendungserlass zur Abgabenordnung. Dunkel kann ich mich erinnern, das noch mit eigenen Augen gelesen zu haben, allerdings ist diese Erinnerung seither mehrfach durch neue Grundsätze und Prinzipien überschrieben worden.

Deshalb meine Frage an die hiesigen alten Steuerrechts-Hasen: Weiß von euch noch jemand, wo dieses hehre Prinzip festgehalten war?

Vielen Dank für eure Antworten.

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Unser Buchhaltungsbüro hat unsere Unterlagen von 2014 noch nicht fertig, obwohl wir leider im Voraus schon gezahlt haben (ja, war ein Fehler). Was tun?

Das Büro (war früher mal richtig gut, wenn auch immer ein bisschen spät, gewesen!) arbeitet mit einem Steuerberater zusammen, der auch die Vollmachten hatte, die Post vom FA zu empfangen.

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Mittlerweile wurden unsere Belege ja wohl verbucht, aber der Abschluss ist immer noch nicht fertig. Könnte ja die Belege abholen, dann muss die ganze Arbeit nochmal gemacht und bezahlt werden...

Welche Möglichkeiten gibt es, das Büro/den Steuerberater (der den Verzug eher weniger zu verantworten hat) dazu zu bringen, die Einkommensteuererklärung endlich zeitnah abzuschließen? Und wie sind die Chancen, wenn alle Stricke reißen, Schadenersatz zu erhalten?

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Ganz herzlichen Dank für Eure Hilfe und gute Ideen (und ja, dass es blöd war, im Vorfeld zu zahlen etc. braucht nicht weiter erwähnt werden ;-) )

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Warum als Ausländer Steuererklärung für 2015 machen, wenn man zwar 2016 aber nicht 2015 in Deutschland gearbeitet hat?

Ein polnischer Freund von mir hat dieses Jahr für einige Zeit in Deutschland gearbeitet. Nun sollte er schon bis August 2016 eine Steuerklärung für 2015 machen, obwohl er da nicht in Deutschland gearbeitet hat. Er hat sich leider erst jetzt bei mir gemeldet, weil er ein Mahnschreiben mit einer Zwangsgeldandrohung bekommen hat. Ist das ein Fake? Warum sollte man für ein Jahr, in dem man gar nicht im Land war, in Deutschland eine Steuererklärung abgeben?

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Kann man auch nach einem Monat noch Einspruch gegen den Steuerbescheid einlegen?

Die offizielle Frist für einen Einspruch gegen den Steuerbescheid liegt ja bei einem Monat. Hat man auch danach noch die Möglichkeit Einspruch zu erheben oder ist es dann in jedem Fall zu spät?

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Wie viele Steuererklärungen nach Todesfall?

Situation: St-Erklärung 2015 nicht abgegeben, FA droht mit Zwangsgeld Unser Vater ist Ende November 2015 verstorben (Rentner mit erheblichen Nebeneinkünften aus Vermietung, die Mieten liefen auf sein Konto, er war verheiratet, meine Mutter bezieht gesetzl. Rente, seit dem Tod meines Vaters bezieht sie dessen Mietnebeneinkünfte). Meine Eltern erstellten immer eine gemeinsame Steuererklärung. Meine Mutter ist Allein-Erbin, Erbschaftssteuer fiel keine an. Nun sagte sie uns heute, dass sie bislang keinerlei Steuer-Erklärungen abgegeben hätte (sie erklärte immer, sie würde das Finanzielle alles alleine hinkriegen...). Sie zeigte uns dann ein Schreiben des FA von letzter Woche, mit Androhung eines Zwangsgeld über gesamt 300 Euro für EK-St. und Umsatz-St., wenn sie Ihre St.-Erklärung 2015 (!) nicht bis 27. 4. 17 abgibt Wir fielen aus allen Wolken... Wir boten darufhin Unterstützung an (die sie auch m.M.dringend braucht) Wie vorgehen? Ich habe vorgeschlagen, dass wir zusammen zunächst ihre Steuererklärung per Steuer-Software erstellen (für 2015) und diese dann sofort einreichen.

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Wie würdet ihr in dieser prekären Lage handeln? Steuerberater ist in Oster-Urlaub, und den will sie sich eh sparen (meine Eltern hatten 2014 Steuerberater-Kosten von ca.1500 Euro). VIELEN DANK. Elvira

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