Einspruch gegen Zwangsgeldandrohung wird nicht stattgegeben ?

2 Antworten

Den einzigen Rat den man geben kann ist, "auf keinen Fall das Zwangsgeld zahlen," denn wenn die Handlung, die erzwungen werden soll, erfolgt ist, darf es nicht mehr kassiert werden. Ist bezahlt, ist das Geld weg.

Also schnell die Erklärung abgeben und gut ist. So eine Steuererklärung ist doch in einem Tag gemacht, wenn man nciht eine Bilanz vorher noch machen muss.

Hallo Kredithai, so wie ich das sehe und auch Deine letzte Frage bezüglich dieses Themas durchgelesen habe, kann ich Dir jetzt nur noch Empfehlen, die Steuererklärung schnellstens nachzureichen. Dann dürfte sich das mit dem Zwangsgeld auch erledigt haben. Das mit der Gleichbehandlung ist eine bevorzugte Antwort vom Finanzamt - ist aber auch richtig. Es gibt nun mal Fristen zur Abgabe und wenn diese Verstreichen und schon Verlängerungen gegeben worden sind gehts dann ums Eingemachte. Also: Reiche Deine Steuererklärung demnächst ein. Schätze mal Du hast noch gute 14 Tage, dann gehts rund ! viele Grüsse TomBlank

Steuererklärung 2012 - Studienkredit, Zinsen berücksichtigen

Hallo liebe Steuerexperten,

folgender Sachverhalt sei angenommen:

Person A hat folgenden schulischen/beruflichen Werdegang nachzuweisen:

  1. Realschulabschluss
  2. Berufsgrundbildungsjahr
  3. Zivildienst
  4. Fachoberschule
  5. Studium

Für die Finanzierung eines Auslandssemesters und des weiteren Studiums zu 5. hat A einen Studentenkredit bei einer Bank aufgenommen und die Zinsen nun in der Steuererklärung für das Jahr 2012 beim Finanzamt B als Werbungskosten geltend gemacht. Die Zinsen werden nicht berücksichtigt, da es sich nach Meinung des B um einen Privatkredit handelt. A legt Einspruch ein und wird aufgefordert, Belege einzureichen, die die Verwendung der Kreditsumme für Studienzwecke nachweisen. A reicht diese Belege ein, jedoch deckt die Summe der Nachweise nicht die komplette Kreditsumme.

B beabsichtigt nun die Zinsen anteilig als Fortbildungskosten zu berücksichtigen. Dabei wird der von A geltend gemachte Verpflegungmehrsaufwand (A hat zeitweise im Auslandssemester eine Wohnung im Heimatort, und eine im Ausland unterhalten) nur für 3 Monate mit einem Pauschbetrag berücksichtigt. Die Summe des nicht belegten Teils der Kreditsumme bleibt unberücksichtigt. B beabsichtigt daher, lediglich etwas mehr als die Hälfte der Darlehenssumme zu berücksichtigen und legt dies auf die Zinsen um. B fragt nun schriftlich an, ob A damit einverstanden ist und soll seine Entscheidung (Ja/Nein) bekanntgeben.

  1. Ist es korrekt, dass B die Kosten als Fortbildungskosten ansetzt?
  2. Muss A wirklich Belege für die komplette Kreditsumme beifügen, oder gibt es einen "Anscheinsbeweis", dass bei einer bestimmten Höhe der Belege, die komplette Summe berücksichtigt werden muss?
  3. Muss A hier nicht einen Bescheid erlassen, anstatt anzufragen, ob man zustimmen / nicht zustimmen möchte?

Herzlichen Dank für Eure Hilfe.

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