Einspruch bei vorläufigen Einkommensteuerbescheid?

3 Antworten

Genügt es wenn ich diese per smartsteuer versende und den Einspruch kurz schriftlich per Post rausschicke?

Ja.

Falls ja, soll ich in dem Einspruchschreiben kurz erwähnen, dass die Steuererklärung jetzt auch online verschickt wurde?

Ist nicht notwendig. Du kannst aber zur Sicherheit anrufen und Bescheid sagen, dass da ein Brief kommt mit einem Einspruch drin.

Du empfiehlst einen Anruf? Also die Benutzung eines Telefons?

Und das soll in diesem Fall sogar besser sein, als die Erwähnung der abgegebenen Steuererklärung in dem Brief? Hm.

0
@Andri123

Da hab ich wohl vergessen, die Fröhlichkeitsanzeiger mit hinzutippen.

2

das wäre durchaus hilfreich, da in den meisten Finanzämtern die Steuererklärungen nur noch am PC bearbeitet werden.

Der Bearbeiter sieht also keine Steuererklärung in Papierform mehr.

Daher ist es hilfreich, wenn man es im Einspruch erwähnt, dann kann er die Liste im PC durchstöbern...

Es ist hilfreich, keinen Einspruch einzulegen.

0
@Petz1900

Ich habe es schon mehrmals hier beschrieben, warum es so ist.

Es hat sich nichts geändert - gegen einen Schätzbescheid legt man k e i n e n Einspruch ein - man gibt die Erklärung ab und die Sache hat sich.

0
@correct

Nonsens.

Schätzungsbescheide sind nicht mehr unter VdN.

Anscheinend sind Sie schon länger nicht mehr im Geschäft, da nützt Vorkriegswissen nichts.

0
@correct

Selbst wenn das nur bei "meinem" Finazamt so sein sollte könnte man durch Nichteinlegen eines Einspruchs Verjährungsfristen verpassen.

Und es zumindest in dem Bundesland, in dem ich arbeite, und in dem Bundesland, in dem ich wohne, so.

0
@Petz1900

Wie läuft das denn dann bei Euch technisch ab?

Der St.pfl. kommt seiner Pflicht zur Abgabe von Steuererklärungen nicht nach.

Er wird ohne VdN geschätzt. Er zahlt den geschätzten Betrag. Fertig?

0
@correct

ja, nützt ja nichts.

Es sei denn, man kann ihm später höhere Einkünfte nachweisen, dann geht der Fall natürlich zur Bußgeld- und Strafsachenstelle oder zur Steuerfahndung.

Durch Akzeptieren des Schätzungsbescheids hat er ja zumindest den Tatbestand der Steuerverkürzung oder der Steuerhinterziehung begangen, was vorliegt, entscheiden dann die vorgannten beiden Stellen.

0
@Petz1900

Wenn es denn so ist - wer das entschieden hat sollte aus dem Staatsdienst entlassen werden.

0
@correct

Im Gegenteil.

Früher hatte man echte Vorteile durch den Schätzungsbescheid, wenn dieser unter VdN erging, man hatte nämlich quasi eine verlängerte Abgabefrist und war gegenüber püntklichen anderen Mitbürgern dadurch im Vorteil.

Man konnte das Geld sogar zinsbringend beim Finanzamt anlegen, wenn man eine Erstattung erwartet hat.

Das alles wird nun verhindert, und das ist mehr als gerecht.

0
@Petz1900

Wie kannst Du da Vorteile erkennen?

Die Abgabefrist ist dem Schlamper völlig egal.

Ein Schätzungsbescheid nimmt Vorteile. Er lautet in der Regel auf einen (viel) höheren Steuerbetrag. Er beinhaltet Verspätungszuschlag (und Zinsen).

Gezahlt wird dann oft auch nicht – es fallen Säumniszuschläge an und die Vollstreckungsstelle lässt nicht lange auf sich warten.

Der VdN kommt in die Liste – nach einem gewissen Zeitraum wird nachgeprüft. Wurde die Erstschätzung gezahlt gibt es einen kräftigen Aufschlag.

Wird ohne VdN geschätzt, dann verschwindet der Fall im Nichts. 

0
@correct

Ein Schätzungsbescheid ohne VdN beinhaltet natürlich auch einen Verspätungszuschlag und auch Zinsen, da gibt es keinen Unterschied.

Eine nochmalige Schätzung ist m.E.und nach Auffassung unserer OFD nicht zulässig.

0
@Petz1900

Naja, neue Besen kehren gut?

Im Rest von Deutschland ist man wohl klüger.

0
@correct

ja, wir sind die Doofen.

Ich hab's kapiert.

Vielleicht ist man ja im Rest von Deutschland auch rückständiger, bei der Argumentation kann es nicht anders sein (haben wir schom immer so gemacht, deswegen sind wir klüger (hahahaha.....)).

0
@Petz1900

Von doof war nicht die Rede - ausser bei Dir.

Effektiv ist angesagt - und das kann mein Bundesland im Gegensatz zu anderen Ländern eben besser.

0
@correct

eindeutig.

Wir sind die Blöden.

Ich hab's ja verstanden.

Aber Ihr versteht ja nicht, dass Ihr den Schlampern dadurch indirekt verlängerte Abgabefristen einräumt.

Und deswegen beende ich die Diskussion.

Weil: Haben wir schon immer so gemacht ist eindeutig das bessere Argument, wenn einem nichts Besseres einfällt.

0
@Petz1900

Is klar - fallen dem Sturkopf nur noch kindische Phrasen ein, dann will er nicht mehr reden - er stampft lieber mit dem Fuss auf.

Mittlerweile habe ich mit zwei kompetenen Leuten telefoniert - einer sitzt in der Rechtsbehelfstelle - der andere im Landesamt - sie haben gelacht.

0

Den Einspruch kannst Du Dir ersparen - sonst wirst Du aufgefordert, ihn zurückzunehmen.

Das ist nicht richtig.

0

Was möchtest Du wissen?