Einschulung im ausland?

3 Antworten

Diesen Schritt solltest Du genau überlegen, denn er hat einige Nachteile:

  • Das Kind musst Du mit seinem Wohnsitz in Deutschland abmelden, da es sonst hier zwingend schulpflichtig wäre.
  • Es verliert damit seinen Wohnsitz in Deutschland.
  • Gleichzeitig ist dadurch auch kein Anspruch auf das komplette Kindergeld mehr vorhanden, sondern lediglich auf einen Teil, der in Art. 33 des deutsch-türkischen Sozialabkommens geregelt ist (Anteil abhängig von allen Kindern).
  • Ist nach erfolgtem Schulabschluss eine Rückkehr geplant, dann gilt das wie ein "Nachzug von Familienangehörigen" und ist nur unter bestimmten Voraussetzungen und mit Formalitäten verbunden möglich (z.B. hier genannt: https://www.berlin.de/willkommenszentrum/familie/nachzug-von-familienangehoerigen/
  • Falls das Kind später in Deutschland eine Lehre machen, arbeiten oder studieren soll, dann ist ein türkischer Schulabschluss eher hinderlich.

Vielen Dank !

Muss ich sonst noch etwas beachten? Z.b. muss ich der schule wo Sie eigendlich hier in deutschland gehen soll,also vom wohnort her, bescheid geben oder sonst etwas ähnliches?

1

Abgesehen davon, dass es hier um Finanzfragen geht -

frag mal ein paar inzwischen erwachsene Kinder (die seinerzeit von ihrer Mutter weggegeben wurden), wie sie damit umgehen.

Vertragsabschluss minderj. Kind bei geschieden Elternteilen (gemeinsames Sorgerecht)

Hallo zusammen,

ich habe schon gesehen, dass hierzu bereits eine Frage im Portal steht, aber ich komme damit nicht klar und möchte die Frage etwas spezifischer Stellen!

Hier zum Allgemeinen: Geschiedene Eltern, gemeinsames Sorgerecht besteht, Sohn 12 Jahre alt und lebt bei der Mutter (welche einen Freund hat, der sehr gut verdient - wohnen aber offiziell nicht zusammen), Vater zahlt regelmäßig Unterhalt ausschließlich für den Sohn, ist fürsorglich und bekommt regelmäßig rechtlich geregelten Besuch von seinem Sohn.

Fiktive Situation: Die Mutter unterschriebt im Juli einen überteuerten Nachhilfe-Vertrag, da der Sohn laut ihrer Angabe schlechte Leistungen im Fach Deutsch bringt und bald eine weiterführende Schule besucht! Der Vater wird davon im August (4 Wochen später) darüber informiert und von der Mutter aufgefordert die Hälfte zu übernehmen. Auf Aussage vom Sohn wurde bekannt, dass der Kurs Anfang September stattfindet und er einen Doppelkurs belegen muss in Deutsch und Mathe, obwohl laut seiner Aussage keine Probleme in Mathe besteht. Dies ist vom Vater schwer nachzuvollziehen, da er vom Sohn noch nie ein Zeugnis zu Gesicht bekommen hat, obwohl Interesse bestand/besteht.

Der Vater meint, dass sie mit ihm Rücksprache halten muss, da es evtl. andere und günstigere Möglichkeiten gegeben hätte. Der Vater antwortete, dass er sich daran nicht finanziell beteiligen kann, da es zu teuer ist und er nichts davon wusste und einfach damit konfrontiert wurde. Nun droht die Mutter mit dem Rechtsanwalt (was sie immer sofort tut, da sie weiß, dass er sich keinen Rechtsanwalt leisten kann und er damit schlichtweg huschen muss).

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?