Einmalzahlung bAV oder doch nicht?

2 Antworten

Hallo, für Zusagen die bis zum 31.12.2004 erteilt wurden muss man unterscheiden ob es sich um eine pauschalversteuerte Direktversicherung / Pensionskasse nach § 40b EStG oder um eine Direktversicherung nach § 3.63 EStG handelt. Ich denke u.a. auf Grund der angegebenen Möglichkeit einer Leibrente wird hier der 3.63 zutreffen, es sei denn Sie haben damals bis 30.06.2005 erklärt, auf die Anwendung des 3.63 verzichten zu wollen. Wurde Ihr Vertrag im Rahmen von 40b weitergeführt, so entsprechen die Regelungen für die Besteuerung prinzipiell der einer LV/RV mit Beginn vor dem 01.01.2005 und weniger als 12 Jahren Laufzeit. Das bedeutet bei Rente Ertragsanteilbesteuerung (19 %) und bei Kapitalleistung werden die darin enthaltenen Zinsen als Einkünfte aus Kapitalvermögen mit Ihrem persönlichen Steuersatz besteuert. Auszahlungen aus 3.63 Verträgen sind in vollem Umfang als sonstige Einkünfte steuerpflichtig.

Wenn Sie gesetzlich krankenversichert sind, müssen Sie zusätzlich volle KV-Beiträge (14,6 %) auf die Auszahlung(en) entrichten. Entweder auf die entsprechende monatliche Rente (also 9,34 Euro monatlich lebenslang) oder für 120 Monate auf den entsprechend durch 120 geteilten Auszahlungsbetrag (also 16,43 Euro monatlich für 120 Monate).

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Danke für die Antwort. Das macht nicht wirklich Mut und was bleibt ist ein großes Loch in der Geldbörse.

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@Weiherkopf2014

Naja wenn du mit 53/54 Jahren erst mit der Altersvorsorge anfängst ist auch keine großartige Ablaufleistung zu erwarten in den meisten Fällen...

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Was ist besser - Vorsorgeplan oder Vorsorgekonto?

Hallo,

Ich hätte gern euren Rat. Ich bin 30, ledig und verdiene 3.200 Euro brutto. Meiner Meinung nach ist es in meinem Alter mal langsam an der Zeit, was für meine Rente zu tun. So wie die Dinge zurzeit laufen, bleibt ja von der eigentlichen Rente nicht mehr viel übrig, zumindest wenn ich ohnehin einzahlen darf, bis ich 67 bin. Meine Frage ist nun: Ich habe den flexiblen Vorsorgeplan von Cosmos Direkt ins Auge gefasst. Aber mein Problem ist: Ich kann nicht entscheiden, ob der Vorsorgeplan oder das Vorsorge-Konto eher für mich geeignet sind, bzw. welches die bessere Variante ist. Ich könnte entweder jeden Monat etwa 100 Euro; einzahlen (Vorsorgekonto) oder jetzt anfangen zu sparen, bis ich zu einer größeren Summe (geht wohl ab 5.000 Euro) gekommen bin und dann als Einmalzahlung aufs Vorsorgekonto einzahlen. Hier die Infos:

http://www.cosmosdirekt.de/html/produkte/flexiblevorsorge/index.html

Tja, nun ist guter Rat teuer, vor allem da ich auf diesem Gebiet noch nicht allzu viel Erfahrungen habe. Könnt ihr mir da vielleicht helfen?

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Durch Versorgungsausgleich in Grundsicherung??

Ich lasse mich nach 33 Ehejahren von meinem Mann scheiden. Bin 52 Jahre alt. und aufgrund von Krankheit Beamtin im Vorruhestand. Er ist 65, also seit letztem Jahr auch Rentner, hat innerhalb unserer Ehe kaum gearbeitet und fast keine Rentenanwartschaften erworben, so bekommt er zur Zeit Grundsicherung. Wir haben noch eine 19-jährige, Tochter, die eine schulische Ausbildung macht und bei mir lebt. Ich selbst bin 13 Jahre jünger als mein (ex) Mann, wie gesagt, Bundesbeamtin und bekomme 1650 Euro Pension, von der meine Tochter und ich leben. Nun sagt mir mein Anwalt, dass mein Mann durch den Versorgungsausgleich die Hälfte meiner Rente erhält, das heisst, meine eigene Rente würde dann nicht mehr reichen für meine Tochter und mich, und ICH müsste dann Grundsicherung beantragen, während ER als Einzelperson dann soviel von mir bekäme, dass er aus der Grundsicherung herausfällt.

Ist es wirklich so, dass, nachdem ich mich 30 Jahre für ihn krummgemacht habe, und er mich finanziell ruiniert hat, er nun auch noch dafür mit meiner Altersversorgung belohnt wird und ich selbst für den Rest meines Lebens auf Grundsicherung angewiesen bin?? Ich kann es einfach nicht fassen...

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Scheidungsunterhalt bei Mini-Rente sowie Hartz-IV-Bezug

Mein 64-jähriger Mann ist ausgezogen und will nach 30 Jahren die Scheidung. Er bezieht inzwischen eine Rente in Höhe von ca. 600 Euro, wohnt in seinem eigenen Haus (3 Wohnungen), das er geerbt hat (wir haben Gütertrennung). Inzwischen hat er noch eine Wohnung davon offiziell für 350,-- Euro an seine 29-jährige Geliebte vermietet, die Hartz-IV bezieht. Ich bezweifle, dass die Dame die Miete tatsächlich zahlt, weil er kürzlich mal erwähnte, sie würde ihm die Miete bar übergeben, da sie keinen Dauerauftrag zwecks Mietüberweisung hätte. Ich selber bin Hartz-IV-Empfängerin und lebe mit der gemeinsamen 22jährigen Tochter zusammen in einer Wohnung. Die Tochter hat einige Semester studiert, weswegen sie dann komplett vom Hartz-IV-Bezug ausgeschlossen war. Jetzt wird wohl eine Exmatrikulation stattfinden und neuerlicher Hartz-IV-Bezug, bis dementsprechende Arbeit oder Ausbildung gefunden ist, d.h. wir würden dann für 2 Personen wieder Hartz IV bekommen. Wie sieht es denn bei einer Scheidung aus, muss einer von uns beiden dem anderen Unterhalt bezahlen? Außerdem habe ich die Möglichkeit, demnächst einen 450,-- Euro-Job zu bekommen, wovon ich ja lt. Jobcenter 170,-- behalten dürfte. Ich mache mir jetzt Sorgen darüber, dass ich diesem Menschen möglicherweise noch Unterhalt zahlen muss. Der Hartz-IV-Bezug meiner Tochter würde ja wohl hoffentlich nicht dazugerechnet werden.

Außerdem käme ja auch noch der Versorgungsausgleich dazu, der von Amts wegen durchgeführt wird. Durch diesen VA bekäme ich wieder Rentenanteile von ihm dazugerechnet, da er mehr verdient hat als ich. Das müsste ja dann wieder von seiner Rente abgezogen werden, so dass ich dann vielleicht wieder eher unterhaltspflichtig ihm gegenüber wäre?

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Was tun, wenn Versicherung sich weigert die monatliche Rente zu zahlen?

Ich bin 63 und beziehe seit dem 01.08.2016 gesetzliche Altersrente. Die ERGO weigert sich aus Riestervertrag (Beginn 01.01.2007) die monatl. Rente zu zahlen.

Begründung der ERGO:

1. Die Mindestvertragslaufzeit von 13 Jahren sei nicht erfüllt.

(Dann wäre ich 67. Regulärer Beginn meiner Altersrente ist jedoch 65 + 7 Monate *11.07.1953)

2. Meine Versicherung verfüge über noch nicht genügend Kapital. Zum Änderungszeitpunkt muss das Altersvermögen mindestens der Summe aus eingezahlten Beiträgen und staatlichen Zulagen entsprechen.

(Bei mir Stand 31.12.2015: ca. 16.000 €)

Ich hoffe, dass diese Ergänzung weiterhilft.

Danke vorab

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Sozialhilfe in der dominikanische republik

Ich bin jetzt 64 Jahre alt und hatte beabsichtigt, hier in der Dominikanischen Republik mit meiner kleinen Rente von ca. 650 euro ein sorgenfreies Seniorenleben zu fuehren. Kleine Ersparnisse sollten über die Übergangszeit bis zur Rentenzahlung ab 1. Juli 2014 helfen. Dann kam alles etwas anders als geplant.... Eine 47 jährige dominikanische Lebensgefährtin raubte mir nach fast 3 Monaten des Zusammenlebens sämtliche Wertgegenstände Es folgte eine Anzeige wegen Misshandlung (ich habe niemals in meinem Leben die Hand gegen eine Frau erhoben) Meine restliche Barschaft ging dann für einen Anwalt weg Mehrfache versuche fuer Dominikaner oder Europäer zu arbeiten endeten in Nichtzahlung meines geringen Lohnes von weniger als 200 euro monatlich Letzte Anstellung war in einem "Tante Emma Laden", heißt hier "Colmado" und könnte als Kleinstminimarkt bezeichnung finden. Dort habe ich als alleiniger Angestellter das Geschäft geführt. 7 Tage die Woche von 9-13 und 16-22 Uhr. Lohn: 100 euro bei freier Unterkunft Das Geschäft wurde nach drei Monaten von einem Familienmitglied übernommen (Blut ist dicker als Wasser) und wurde nach einem Monat geschlossen. Lebe hier im Augenblick nur aufgrund der Hilfe von dominikanischen Freunden. Mit einer begrenzten Sozialhilfe von ca 200 euro monatlich kann ich bis zu meiner Rentenzahlung 2014 ueberleben und werde hier bleiben und nicht gezwungen sein in Deutschland ueber meine Minirente Sozialhilfe zu beziehen. Hat jeman eine Idee was ich machen kann? Zahlt die Deutsche Botschaft hier im Ernstfall meinen Rueckflug nach Deutschland?? Ich habe zwei Söhne, 21 und 24 die beide noch in der Ausbildung sind und finanziel nicht helfen können. Zudem habe ich zu beiden keinen Kontakt mehr seit ich Deutschland verlassen habe. Meine Eltern sind verstorben. Ich habe keine Geschwister. Würde mich freuen Information zu erhalten Gruesse aus der Dritten Welt

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Wie kann man Altersvorsorge bzw. Renten-Vorsorge für die Eltern betreiben?

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