einmalige Tätigkeit unter steuerfreigrenze (9000 Euro)?

2 Antworten

Nein. Aber Du solltest die Unterlagen aufbewahren und auch Deine Kontoauszüge des Jahres ruhig abspeichern.

Es könnte nämlich eine Rückfrage des Finanzamtes geben (kann, nicht muss), weil Dein Auftraggeber die Ausgabe ja abziehen wird. Also könnte ein Prüfer eine Kontrollmitteilung an Dein Finanzamt senden. Die würden dann eventuell bei Dir anfragen.

Aber erstmal brauchst Du nichts zu machen.

Woher ich das weiß: Berufserfahrung

Nein. Es liegt hier kein Tatbestand des § 56 (2) EStDV vor.

Auch weitere Steuererklärungspflichten (Gewerbesteuer, Umsatzsteuer) greifen hier nicht Raum.

Geld einstecken und fertig.

Fragebogen zur Steuerlichen Erfassung bei verspäteter Anmeldung als Freiberufler (nebenberuflich)?

Hallo,

Ich bin seit 2013 bei einer Firma angestellt und habe meine Steuererklärungen bis Jahr 2016 über ein Lohnsteuerhilfverein tätigen lassen. Jetzt hat sich meine berufliche Lage geändert und ich bin verwirrt, also stelle ich hier einige Fragen.

Seit 2017 bin ich infolge einer Yogalehrer-Ausbildung nebenberuflich auch als Freiberufler tätig, und habe für 2017 ca.530 Euro und für 2018 voraussichtlich ca.1000 Euro damit bekommen.

Ich habe die Anmeldung beim FA zuerst (aus eigener Dummheit) komplett verpasst und im Laufe von 2017 und 2018 Rechnungen mit meiner SteuerID-Nr. ausgestellt - dass die SteuerID nicht dieselbe wie eine Steuernummer ist habe ich erst jetzt mitbekommen. Inzwischen weiss ich auch, dass ich die Anlagen EÜR, S und N einreichen muss. Ich habe mit dem FA telefoniert, meine Tätigkeit angemeldet, und bin jetzt am Ausfüllen des Fragebogens zur steuerlichen Erfassung. Den würde ich nun schnellstmöglich zurückschicken, dann einen Elster Account öffnen und binnen 31.Mai meine Steuererklärung für 2017 einreichen...

Ich weiss, ich hätte darüber früher denken, jetzt will ich nur weitere Fehler vermeiden und alles richtig zahlen.

Zum Fragebogen: ich würde als "Beginn der Tätigkeit" ein Datum in 2017 angeben und glaube, ich soll unter "Bisherige betriebliche Verältnisse" dementsprechend zugeben, dass ich in den letzten 5 Jahren eine freiberufliche Tätigkeit ausgeübt habe. Dann bin ich aber verunsichert, was unten Jahr der Betriebseröffnung zu verstehen ist, und damit, was für Zahlen als voraussichtliche EInkünfte zu geben sind.

Das Jahr der Betriebseröffnung ist 2017, obwohl ich den Fragebogen erst nun im 2018 einreiche. Damit ist also als "voraussichtliche Einkünfte" eigentlich die Summe anzugeben, die ich schon weiss, im 2017 bekommen zu haben (527 Euro). Als Folgejahr soll ich dann einfach das 2018 verstehen (obwohl dies das Jahr ist, wo ich die freiberufliche Tätigkeit anmelde). Sind diese Vermutungen richtig?

Ich bedanke mich für jeden Ratschlag.

...zur Frage

Wie sollte ich eine einmalige, dreimonatigen Tätigkeit auf Rechnung während des Studiums in der Steuererklärung angeben?

Hallo liebe Comunity,

ich befinde mich gerade in einer etwas vertrackten Situation, auf die ich auch nach längerer Internetrecherche keine Antwort gefunden habe. Es geht um folgendes:

In den Monaten Dezember bis Februar habe ich als Student bei einer sehr kleinen, gemeinnützigen Organisation als studentische Aushilfe gearbeitet. Aufgabe war es Einträge in einer Adressdatenbank zu recherchieren und in diese einzufügen. Entlohnt wurde ich mit einem, laut Vertrag, Honorar, für das ich eine Rechnung stellen musste. Als es Zeit war die erste Rechnung zu stellen habe ich das Wie recherchiert und erfahren, dass man dafür einen Gewerbeschein bräuchte. Ich habe meinen Chef darauf angesprochen, der selber keine Ahnung hatte, da ich die erste Aushilfe war. Ihm wurde bei einem Anruf beim Studentenwerk allerdings versichert, dass ich keinen Schein bräuchte und habe somit auch keinen beantragt. Außer den Rechnungen für die Monate habe ich als Student keine weiteren Einnahmen gehabt. Die Rechnungen betrugen etwa 400€ in 2017 und etwa 600€ in 2018

Nun habe ich meinen Abschluss und arbeite demnächst als Angestellter. Ich werde dadurch in 2018 etwas mehr als den Freibetrag von 9000€ verdienen. Also muss ich die 600€ versteuern. Daraus ergeben sich für mich folgende Fragen:

1. Wie muss ich die ~600 in der Steuererklärung angeben: Gewerbe, Freiberufler oder sonstige Einnahmen/ Nebentätigkeiten?

2. Was brauche ich für Belege? Reichen Kontoauszüge, da ich die Rechnungen nicht aufgehoben habe?

3. Muss ich mich irgendwo selbst anzeigen oder einen Gewerbeschein nachträglich beantragen, oder ist das dem FA egal? Ich habe nicht vor in den nächsten Jahren nochmal auf Rechnung zu Arbeiten und habe davor auch keine ausgestellt.

4. Muss ich auch wegen den ~400€ in 2017 eine Steuererklärung für 2017 abgeben? Andere steuerpflichtige Einnahmen hatte ich in dem Jahr nicht.

Ich bedanke mich schon mal im Voraus für Ihre Meinung zu dem Thema!

Joe

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?