Einmalanlage Aktienfonds?

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3 Antworten

Ich empfinde die Kombination aus Sparplan und Einmalzahlung als sehr sinnvoll. Bei einem Anlagehorizont von mindestens 10 Jahren spielt der Kaufzeitpunkt der Einmaleinlage eine nicht wirklich große Rolle, denn Zeit schlägt Zeitpunkt. Wenn dir die Einmaleinlage zu riskant erscheint, teile die Summe in mehrere Raten auf und steige gestaffelt, z.B. über ein halbes Jahr ein.

gfs. aber auch kürzer, weil ich mir evtl. eine ET kaufen will

Also z. B. in 2 Jahren? Da wäre die 100 %ige Einmalanlage in Aktienfonds also nicht sinnvoll. Vielleicht machst wegen dieser Ungewissheit nur eine 30 %ige Anlage in die Aktienfonds und den Rest - eine grobe Idee - in Festgeld für - sagen wir - 2 Jahre.

1. Jede Geldanlage ist riskant. Langfristig am riskantesten sind diejenigen, welche als "sicher" angepriesen werden, wie z.B. Staatsanaleihen und Bankguthaben.

2. Eine Einmalzahlung (in einen Fonds) ist genau so sicher oder unsicher, wie eine Einzahlung in Raten, weil niemand die mittelfristige Kursentwicklung prognostizieren kann. Historisch belegt ist nur, dass langfristig die Aktien bisher immer gestiegen sind. Eine Anlagedauer von 10 Jahren, dürfte hinreichend lang sein.

3. Empfehlenswerter als reine Aktienfonds sind international anlegende, flexible und thesaurierende Mischfonds mit einer aus steuerlichen Gründe mindestens 51%igen Aktienquote. Diese Fonds haben derzeit meist eine Aktienquote von über 75%, können aber (derzeit kaum vorstellbar) bei Bedarf auch in andere Anlagen investieren. 

 

LittleArrow 27.07.2017, 11:05

zu 3: Wieso aus steuerlichen Gründen? Gilt das für Oesterreich (oder Indonesien)?

Ist nicht gerade ein Mischfondskauf gefährlich, wenn das Aktienkursniveau ohnehin auf historisch sehr hohem und das Zinsniveau auf historisch sehr niedrigem Zinsniveau ist (mal von den Unwägbarkeiten durch Wechselkursschwankungen abgesehen)?

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NasiGoreng 27.07.2017, 19:55
@LittleArrow

Das mit den mindestens 51% Aktien ergibt sich aus der neuen, ab 2018 geltenden Investmentbesteuerung. Kannste mal googeln.

Das Gute an flexiblen international anlegenden Mischfonds ist, dass sich der Anleger keinen Kopp über die Anlagepolitik und das Timing machen muss. Das macht fondsintern das Fondsmanagement.

Man muss aber erkennen, dass es viele Kleinanleger gibt, die meinen alles besser zu wissen oder die glauben, ein guter Fondsmanager würde stets nur Gewinne einfahren.

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