Einlagensicherung für Sparbrief ohne Nachrangabrede (FIDOR Bank)

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2 Antworten

Eine "gesetzliche" Einlagensicherung wäre mir absolut neu.

Per Gesetz ist jedes Institut verpflichtet, sich einer Einlagenicherung anzuschließen. Welcher Einlagensicherung sich die FIDOR-Bank angeschlossen hat, sollte entweder aus dem Internetauftritt oder den AGB, spätestens aber auf explizite Nachfrage ermittelbar sein.

Inhaberschuldverschreibungen haben nicht generell eine Nachrangabrede. Es ist eher der Normalfall, dass sie zu anderen Verbindlichkeiten gleich behandelt werden. Auf jeden Fall sind sie aber von der Einalgensicherung ausgenommen.

Ganz auf Nummer sicher geht man, wenn man bei der ermittelten, für die FIDOR Bank zuständigen Einlagensicherung konkret nachfragt ( mit Prospekt der Anlage, bzw Link zum Internetangebot ). Dann können die anhand der Fakten prüfen, ob sie im Zweifel dafür zuständig wären oder nicht.

Und ich will niemandem, auch nicht der FIDOR-Bank irgendetwas unterstellen, aber wenn ich auf ein Versprechen dort anlege, brauche ich keine Einlagensicherung, weil das Rückzahlungsversprechen habe ich immer. Wenn das nichts mehr Wert ist, könnte es das andere auch nicht mehr sein.....

Die gesetzliche Einlagensicherung zieht. Aber Fidor ist auch Mitglied im Sicherungssystem der deutschen Banken. Die Sache die ggf. zuerst ziehen würde ist das Sicherungssystem der Banken.

Willst Du denn soviel Geld anlegen?

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