Einlage PKW als Firmenwagen

1 Antwort

Beide Wagen könnten als "gewillkürtes Betriebsvermögen" einglegt werden.

Ich rate jedoch davon ab.

Gründe:

  1. mindestens für einen der Wagen müsste nach der 1 % Regel die Privatenutzung erfaßt werden, oder ein Fahrtenbuch geführt werden udn danach die Kosten zwischen privat und betrieb aufgeteilt werden. oder eben mit 1% des Listenneupreises pro Monat. Relativ teuer im Verhältnis zum aktuellen Wert der Wagen.

  2. BEi einem späteren Verkauf würde der Verkauf der Umsatzsteuer von 19 % unterliegen, aber man hatte für den kauf keinen Vorsteuerabzug.

  3. Vermutlich ist es günstiger sich 30 Ct. pro betrieblich gefahrenem als Kosten aus der betrieblichen Kasse zu entnehmen.

  4. Sollte die Einlage trotzdem erfolgen, wird dass ohne Geldverkehr gemacht, sondern nur in der buchaltung vorgenommen.

  5. Wird der Betriieb als GmbH/UG geführt, wäre es aber ein Verkauf an die Gesellschaft.

  6. die Kosten wären dann natürlich alle aus der Betriebskasse, bzw. vom Betriebskonto zu zahlen.

Wie kann man die Kosten die PKW-Nutzung durch ein Au Pair in Steuererklärung berücksichtigen ?

Wir beschäftigen in unserer Familie ein Au Pair. Da wir im ländlichen Raum leben, stellen wir unserem Au Pair unentgeltlich einen Kleinwagen für Fahrten in der Region zur Verfügung. Dabei handelt es sich sowohl um "Dienstlche Fahrten"(zum Kindergarten, Schule usw.) als auch um private Fahrten des Au Pairs. Für die privaten Fahrten muss das Au Pair die Treibstoffkosten selber tragen. Alle anderen Kosten (Abschreibung, Wartung, Reparaturen, Steuern) tragen wir. Wie können wir diese Kosten am glaubwürdigsten und effektivsten in der Steuererklärung berücksichtigen ? (Bei einer Monatskarte für den öffentlichen Nahverkehr wäre das einfacher.) Wir freuen uns auf Eure Ratschläge.

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Trotz privater Schulden, Selbstständigkeit mit Kleingewerbe möglich?

Hallo,

mich würde mal Interessieren ob jemand der ALG 2 bezieht und privat einige Schulden hat (um die sich jedoch gekümmert wird(keine Insolvenz!)) trotz der Schulden ein Kleinunternehmen im Nebenerwerb gründen kann/darf? Wenn ja, wie sieht es dann mit dem Vermögen des Kleinunternehmens gegenüber der privaten Schulden aus? Kann dort dann z.B. vom Geschäftskonto für private Schulden gepfändet werden oder muss man aus dem Unternehmensvermögen Geld bereitstellen um die privaten Schulden zu tilgen (ausgenommen der Gewinn aus dem Unternehmen)? Oder kann an dieses Geld kein Gläubiger (in Vertretung eines Gerichtsvollziehers etc.) ran kommen?

Ich hoffe man versteht meine Frage und kann Sie mir beantworten :).

Gruß

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PKW Nutzung, Lohnabzug durch Arbeitgeber rechtens???

Hallo! Meine Frau arbeitet in der ambulanten Krankenpflege. Bisher konnte sie den Dienstwagen, der zur Verfügung gestellt wird um die Patienten zu hause aufsuchen zu können, auch mit nach Hause nehmen. Nun will der Arbeitgeber für den Weg zwischen Wohnung und Sozialstation pauschal 0,30EUR/km netto vom Lohn abziehen. Die Sozialstation muss angefahren werden, um bei Arbeitsbeginn Schlüssel und Patientenunterlagen abzuholen bzw. wieder abzugeben. Bei 5km einfache Entfernung und 20 Arbeitstagen würde dies einen Lohnabzug von netto 60EUR im Monat bedeuten. Die 0,30 EUR sollen angeblich nur die Kraftstoffkosten abdecken, die für die private Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte anfallen. Dies würde aber einen Verbrauch von ca. 20 Liter/100km für den Kleinwagen bedeuten (bei angenommenen 1,50EUR/Liter), was völlig unrealistisch ist. Ich vermute eher, dass mit den 0,30EUR/km sämtliche Kosten des Fahrzeugs inklusive Wertverlust abgedeckt sind (kann man in ADAC-Tabellen nachlesen z.B. Polo 1.2, km-Kosten ca. 0,28 EUR/km bei 15.000km p.a.). Nun meine eigentliche Frage: Ist dieser Lohnabzug rechtens?? Und wenn ja, muss dann nicht der Arbeitgeber die 60 EUR als Einnahme versteuern?

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Freiberufler - Kfz im Privatvermögen - tatsächliche Kosten je km als Betriebsausgabe ansetzen

Hallo community,

ich bin Freiberufler (Rechtsform Einzelunternehmen (EÜR)) und möchte mir einen Gebrauchtwagen (Annahme: 4 Jahre alt, 90000 km für brutto 21420 €, Mwst. (3420 €) ausweisbar) kaufen, welcher dann dem Privatvermögen zugeordnet werden soll.

Annahme: 25000 km pro Jahr, private Nutzung 55%, betriebliche Nutzung 45%

Die Betriebsausgaben für die betriebliche Nutzung sollen nicht mit der 0,30 € Kilometerpauschale, sondern anhand der tatsächlich entstandenen Kosten je Kilometer geltend gemacht werden. Hierfür würde ich ein Fahrtenbuch führen und die laufenden Betriebskosten (Treibstoff, Reparaturen, Kfz-Steuer, Versicherung etc.) + Abschreibungen festhalten.

Gesamtkosten / Jahresgesamtkilometerlaufleistung = tatsächliche Kosten je km Betriebsausgaben = tatsächliche Kosten je km x Kilometer der betrieblichen Nutzung

Fragen:

1) ist die oben beschriebene Vorgehensweise so korrekt?

2) Kann das Fahrzeug, da es bereits 4 Jahre alt ist, über 2 Jahre abgeschrieben werden, demzufolge also 10710 € pro Jahr?

3) geplant ist das Fahrzeug nach 12 -24 Monaten zu veräußern und wieder einen ähnlichen Gebrauchtwagen anzuschaffen. Kann durch dieses Vorgehen immer wieder erneut eine Abschreibung von plusminus 10000 € (je nach Anschaffungswert ) pro Jahr angesetzt werden? Da sich das Kfz im Privatvermögen befindet stellt der Verkaufserlös ja keine Betriebseinnahme dar.

4) kann bei dieser Vorgehensweise ggf. die Vorsteuer für den Fahrzeugkauf bzw. für die laufenden Betriebskosten geltend gemacht werden?

4.1) müsste dies dann anteilig analog zur betrieblichen Nutzung erfolgen?

4.2) wäre dies überhaupt sinnvoll?

Vielen Dank vorab.

Grüße amonitas

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Bahntickets trotz Dienstwagen steuerlich absetzbar?

Ich habe einen neuen Job in Aussicht, bei dem ich 150 km pendeln müsste. Die Firma stellt mir einen Dienstwagen, auch zur privaten Nutzung zur Verfügung. Zudem liegt das Unternehmen in der Stuttgarter Innenstadt. Mit dem PKW würde die Fahrt daher mindestens 2 Stunden dauern. Mit dem Zug wäre ich schneller und könnte zudem während der Fahrt arbeiten. Nun stellt sich die Frage, ob ich die entstandenen Bahntickets trotz des Dienstwagens als Werbungskosten steuerlich geltend machen kann. Des weiteren wäre die Frage zu klären, ob ich den geldwerten Vorteil für die Wegstrecke in Höhe von 0,03% vom Brutto Listenpreis ansetzen muss. Nach meinem Verständnis nein, da ich den Dienstwagen für die Fahrten zum Arbeitsplatz nicht nutzen werde. Für eine Unterstützung bei der Klärung der Frage vielen Dank.

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Frage zur Steuererklärung: Student + Selbstständigkeit als Nebenberuf GbR + Einkommen

Hallo, ich bin Student. Da ich kein Bafög mehr erhalte, habe ich eine GbR gegründet. Hier fließt monatlich Geld von Kunden auf das Geschäftskonto. Hierfür müssen wir eine Umsatzsteuererklärung und E-Ü-R abgeben. So weit so gut. Um meine Miete zahlen zu können, überweise ich mir monatlich einen Betrag X auf mein privat Konto. Nun würde ich gerne wissen, ob ich deswegen eine private Einkommenssteuererklärung abgeben muss. Und wenn ja bis wann? Bisher musste ich das als Student nie. Zählt das also als privates Einkommen oder wird das bereits alles über die GbR-Steuererklärung abgerechnet? Muss ich das Einkommen eventuelle versteuern und kann es mir später wieder holen (so war es mal bei einem Messejob bei dem ich mehr als 400€ verdient habe). Mein "Lohn" den ich mir monatlich entnehme ist über 400€ und lag 2011 bei ca. 6000€. Ich bin etwas überfragt. Hoffe ihr könnt mir helfen. Danke.

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