Einkünfte aus Gewerbebetrieb und Zinsen?

1 Antwort

Die 4199 €

So ist es. Kurz und erschöpfend.

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@Impact

An Impact

„So eine aufwändige Frage wegen Anfängerwissen“

Anfängerwissen ! Aber trotzdem hast du die Frage falsch beantwortet.

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Natürlich nicht. Es sind die 5.000.

20er Einkünfte sind es nur, wenn es keine 15er sind. Aber 15er haben wir hier. Folglich sind es keine 20er.

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@EnnoWarMal

So ist es. Kurz und erschöpfend.

Lt. § 20 Abs. 9 EStG gibt es den Abzug eines Sparerfreibetrags nur bei Einkünften aus Kapitalvermögen, aber nicht bei deren Umqualifizierung zu Einkünften aus Gewerbebetrieb.

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@blackleather

„blachleather du schreibst so ist es“

Dann schreibst du aber, dass der Abzug eines Sparerfreibetrags nicht möglich ist bei der Umqualifizierung zu Ekü. aus Gewerbebetrieb. Wer hat nun recht ???

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@EnnoWarMal

An „EnnoWarMal“

Wegen der Umqualifizierung zu Ekü. aus Gewerbebetrieb liegen somit keine Kapitaleinkünfte vor. Der Gewerbebetrieb bekommt nur 3892 € von der Bank ausbezahlt. Wegen der Anrechnung der KEST und des Solz sind es aber insgesamt 5000 € die zu den Ekü. aus Gewerbebetrieb gezählt werden. Dann die tarifl. ESt darauf.

Die Bank würde bei ihrer Berechnung der KESt und des Solz aber den Sparerpauschbetrag berücksichtigen, auch wenn hier ein Gewerbetrieb vorliegt ? 

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@RedDevil1982

Nein, es sei denn, der Bank liegt ein entsprechender Freistellungsauftrag vor. Dieser wäre dann aber falsch.

Die Bank berücksichtigt jedoch Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag (und Kirchensteuer). Diese werden an das Finanzamt abgeführt und später bei der Festsetzung der Einkommensteuer gemäß § 36 EStG angerechnet.

Diese Zinsen unterliegen im Übrigen nicht der abgeltenden Besteuerung, Wortlaut § 32d 81) Satz 1 EStG:

Die Einkommensteuer für Einkünfte aus Kapitalvermögen... beträgt 25 Prozent.

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Sparer-Pauschalbetrag, Schenkungen, Einkünfte aus Kapitalvermögen

Folgende Situation: Vater hat ein eigenes Depot. Mutter hat ein eigenes Depot. Vater und Mutter haben zusätzlich ein Gemeinschaftsdepot, was eigentlich für den gemeinsamen Sohn (aktuell 2 Jahre alt) gedacht war.

Die Einkünfte aus Kapitalvermögen überschreiten insgesamt nun 2x801 Euro, wodurch die Abgeltungssteuer zum Tragen kommt.

Da das Gemeinschaftsdepot sowieso für das Kind gedacht war, wurde nun für das Kind ein eigenes auf den Namen des Kindes Depot angelegt.

Fall/Frage 1: Nun kann doch der Inhalt des Gemeinschaftsdepot (Fonds und Tagesgeld) als Schenkung auf das Kind Depot übertragen werden. Da dieses mit 5000 Euro deutlich unterhalb des Freibetrages für beschenkte Kinder liegt (400.000 Euro) sollten hier keine Steuern anfallen? Ist das richtig?

Fall/Frage 2: Die Einkünfte aus Kapitalvermögen für das Kind liegen z.B. in 12 Jahren z.B. bei 5000 Euro auf dessen eigenen Depot. Also deutlich über den Sparer-Pauschalbetrag in Höhe von 801 Euro aber auch noch unterhalb von dem Grundfreibetrag in Höhe von 8004 Euro. Daher fallen hier keine Steuern an? Ist das richtig?

Fall/Frage 3: Die Eltern stellen nun in z.B. 3 Jahren fest, dass auf deren eigenen Depots die Einkünfte aus Kapitalvermögen 1602 Euro wohl überschreiten werden. Um die Abgeltungssteuer zu vermeiden, überweisen sie einfach z.B. 25.000 Euro auf das Depot vom Kind. Ist das dann eine Schenkung? Da nun innerhalb von 3 Jahren die Eltern dann dem Kind 5000 + 25.000 Euro überwiesen bzw. geschenkt haben, fallen hier keine Steuern an, da der Freibetrag für ein beschenktes Kind innerhalb von 10 Jahren 400.000 Euro nicht überschreiten darf? Wenn die Einkünfte aus Kapitalvermögen für das Kind dann noch unter den Grundfreibetrag in Höhe von 8004 Euro liegen, hat die Familie als ganzes hier mit keinerlei Abgaben zu rechnen?

Fall/Frage 4: Die Eltern stellen nun in z.B. 5 Jahren fest, sie brauchen 25000 Euro. Dieses Geld hatten sie ja bei dem Kind "geparkt" um die Abgeltungssteuer zu vermeiden. Nun, da das Kind 8 Jahre alt ist, und sie Vollmacht auf dessen Konto haben, überweisen sie sich das Geld zurück. Ist das dann eine Schenkung? Da diese nun den Freibetrag für beschenkte Eltern in Höhe von 20.000 Euro übersteigt, müssen hier 5000 Euro mit 15% versteuert werden? Ist das richtig? Strategisch besser wäre es also, sie überweisen sich 20.000 Euro zurück und ggf. in 10 Jahren die 5000 Euro?

Fall/Frage 5: In 20 Jahren möchte das Kind studieren. Auf seiem Depot befinden sich hauptsächlich Fonds. Nun ist es strategisch am besten, man verkauft die Fonds gerade so, dass durch den Verkauf der Grundfreibetrag in Höhe von 8004 Euro nicht überschritten wird? Beispiel: In einen Fond wurde 20.000 Euro auf das Depot vom Kind investiert. Nun liefert er nach dessen Verkauf 30.000 Euro. Damit liegen die Einkünfte aus Kapitalvermögen bei 10.000 Euro? Und damit 10.000-8004 = 1996 Euro über den Grundfreibetrag? Ist das so richtig gerechnet?

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1) Kann ich die Bh-kosten die in 2010 entstanden sind, in 2006 + 2007 "reinrechnen lassen", da sie ja diesen Jahren zuzuordnen sind?

2) Oder wäre es besser diese erst für 2010 "aufzuheben". Schließlich hatte ich ja in 2010 die Auszahlung 1200 EUR, welche ich um genannte Kosten in summe 475 EUR mindern könnt, oder?

3) Kann ich die Einnahmen aus ehemaliger Selbständigkeit in 2010 überhaupt als "EK aus Gewerbebetrieb" deklarieren, obwohl ich ja mein Gewerbe längst abgemeldet hatte? Oder wären das nun "Sonstige Einnahmen".

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4) Wenn ich hier 250 EUR in 2011 u. 25 EUR in 2012 auszahlen lasse, kann ich diese dann evtl. als "Sonstige Einnahmen" deklarieren u. somit die Freigrenze gem. § 22 Nr. 3 EStG von 256 Euro im Kalenderjahr unterschreiten?

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