Einkünfte aus der Schweiz, nach Umzug nach DE, erneut besteuern?

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4 Antworten

Die Einkommensteuer ist eine Jahressteuer. Also werden alle Einkünfte eines Jahres auch in einer Steuererklärung abgehandelt.

Wenn Ihr im Jahr 2007 Einkünfte in der Schweiz hattet, seit ihr dann durch den Umzug nach Deutschland hier unbeschränkt einkommenstuerpflichtig geworden. Mit allen Einkünften auf der Welt des Jahres 2007, also auch mit den Einkünften aus der Schweiz.

Die Frage ist jetzt nur noch, wie die bereits in der Schweiz bezahlten Steuern angerechnet werden, oder ob sie, weil dort besteuert, hier nicht versteuert werden und nur dem sogenannten Progressionsvorbehalt unterliegen.

Meiner Ansicht nach Unterliegen die Schweizer Einkünte hier nicht der Steuer, sondern sind eben nur mit dem Progressionsvorbehalt zu berücksichtigen, was aber bei einem Verlust ins Leere läuft.

Um das genau zu beurteilen, müßte man den Bescheid sehen. Ist da denn ein Verlustvortrag auf 2008 eingetragen? Oder wie sind die Beträge überhaupt? waren die Einkünfte aus der schweiz höher, oder geringer als der Verlust?

Natürlich gibt es dafür eine Anlaufstelle. Das ist jeder Steuerberater, die leben nämlich davon. Sonst auf dem Finanzamt direkt fragen.

Auf jeden Fall sicherheitshalber mal Einspruch einlegen.

Hier eine Info des BMF:

Vielleicht gehen der Begriff "Steuern" auch noch durcheinander, weil es neben der Einkommenssteuer noch Soli und KiSt und in der Schweiz noch lokale Steuern gibt.

Verglichen haben wir natürlich nur die reine Einkommenssteuer/Quellensteuer aus der Schweiz.

Wenn das schweizer Einkommen nur dem Progressionsvorbehalt unterliegen würde, müsste es doch folgendes für mich bedeuten: 50000€ + -35000€: 15000€, fiktiver Steuersatz 15% -> da jedoch Verlust von -35000€ vorliegen fällt das weg. Somit hätte ich doch immer noch einen Verlustvortrag von 35000€ für das Jahr 2008???

Wenn die das Einkommen aus der Schweiz aber komplett besteuern würden, dann müssten die doch auch die schon bereits bezahlte Quellensteuer anrechnen

Danke für die schnelle Antwort. Es ist folgendes: ich habe einen Steuerberater, aber da das ganze nicht unter die Standardangelegenheit fällt, kommt er mir da nicht so kompetent vor.

Es wurde natürlich von uns letztes Jahr Einspruch erhoben, dieser wurde aber diese Woche abgelehnt mit der Begründung, dass der Arbeitslohn dem Progressionsvorbehalt unterliegt. Was ich aber nicht verstehe (grobe Zahlen): Einkommen Schweiz: 50000€ Verlust DE: -35000€ Bereits bezahlte Steuer Schweiz: 15000€ D.h. im Gesamtjahr haben wir 15000€ verdient, aber bereits auch 15000€ abgegeben. Jetzt rechnet das Finanzamt aus den 15000€ "Gewinn" nochmal 1500€ Steuern.

???????

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