Einkommensteuervorauszahlung als Kleinunternehmer?

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3 Antworten

1. Wenn Ihr bzgl. des Angestelltengehaltes regelmäßig so hohe Werbungskosten habt, könnt Ihr doch evtl. auch einen Antrag auf Lohnsteuerermäßigung stellen. 

2. Falls überhaupt eine ESt-Vorauszahlung fällig wäre, würde sie bei einem Jahresgewinn von z.B. 300,-€ doch eher marginal ausfallen, im Verhältnis zum Jahreseinkommen natürlich. Für ALG-Empfänger könnten die ca. 10,-€ bis 15,_€ pro Monat schon bedeutsam sein. Für Euch doch eher nicht.

3. Ich glaube nicht, dass man das gegeneinander verrechnen kann. Ich weiß es aber nicht.

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Impact 07.10.2017, 20:46

Doch, das geht. 

Bei der Festsetzung evtl. Vz werden die aktuellen Daten + angegebener Gewinn eingegeben - den Rest macht der Computer. 

Und wenn dann null rauskommt, ergeht eben kein Bescheid.

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 Als Beispiel gehe ich mal von 300€/Jahr aus.

Das interessiert Niemanden, denn bis zu 410,- Euro im Jahr ist für einen Arbeitnehmer ein Nebenverdienst völlig steuerfrei.

zwischen 410,- und 820,- teilweise (Härteausgleich) und dann schlägt die Einkommensteuer zu.

Stundenmäßig gibt es zwei Punkte:

1. Du musst die Nebentätigkeit Deinem Arbeitgeber melden

2. Es muss gegenüber der Haupttätigkeit von untergeordneter Bedeutung bleiben, sonst meldet sich die Krankenkasse.

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sharth 07.10.2017, 22:59

Dass 410€ steuerfrei sind wusste ich nicht. Damit wäre die Vorauszahlung erstmal kein Problem. 

Die Punkte 1. und 2. habe ich berücksichtigt. Danke für die schnelle und kompetente Antwort!

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Mit dem Wunsch, ein Kleinunternehmen anzumelden, wirst Du wohl scheitern (es gibt sowas nicht bzw. das ist ein Begriff aus dem Umsatzsteuer-Recht). 

Vorauszahlungen brauchst Du nur dann leisten, wenn Du im Fragebogen des Finanzamts (den bekommst Du nach der Gewerbeanmeldung) zu hohe Gewinne angibst. 

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