Einkommensteuererklärung, Umzugskosten, Maklergebühr

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5 Antworten

ja natürlich. Siehe Bundesumzugskostengesetz §9 Absatz 1. Die Höhe der Maklerkosten muss ortsüblich sein. Wir konnten damals (1997) über unseren Steuerberater "Wohnungsvermittlungskosten" PAUSCHAL in Höhe von durchschnittlichem Nettokaltmietepreis pro m² multipliziert mit der Quadratmeterzahl in doppelter Höhe (also multipliziert mit 2) plus Mwst ansetzen, das waren 20,48 DM x 120 m² x 2 = 4915,20 DM, plus damals 17% Mwst = 5750,78 DM. Wurde anstandslos anerkannt !

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Nein, Maklerkosten sind nur für Mietwohnungen als Umzugskosten absetzbar.

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Maklergebühr (8000 Euro) als Werbungsk/Umzugskosten absetzbar

Jein.

Grundsätzlich wären es abziehbare WK, wie bereits Primus und sundowner schrieben.

Allerdings hast du hier keine Wohnung gemietet, sondern ein Haus gekauft. Die Maklerkosten gehören also zu den Anschaffungskosten des Grundstücks.

Daher sind sie - wie der Kaufpreis selbst - in einen nicht abschreibbaren Anteil "Grund und Boden" und in einen abschreibbaren Anteil "Gebäude" aufzuteilen und - wie das Gebäude - mit 2% p.a abzuschreiben. 2,5%, wenn das Gebäude 1924 oder früher ist.

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