Einkommensteuererklärung 2013 Nachzahlung

6 Antworten

Wie soll jemand Deine Frage beantworten ohne RESTLOS alle Zahlen der Steuererklärung zu kennen?

47

RESTLOS alle Zahlen braucht man nicht.

Aber einen Überblick über die steuerrelevanten Sachverhalte sollte man schon geboten bekommen.

0

Wie kann ich vom Finanzamt geforderte Vorauszahlungen für 2012/13 abändern lassen?

Mein Steuerbescheid ist letzte Woche ins Haus geflattert. Soweit alles korrekt, ich hatte mit Nachzahlungen gerechnet, da ich im vergangenen Jahr Einkünfte aus nichtselbständiger + selbstsändiger Tätigkeit hatte (die Summe war Anfang des Jahres noch nicht absehbar, daher Nachzahlungen).

Nun habe ich aber auch einen Vorauszahlungsbescheid erhalten: ich soll für 2012 und 2013 Vorauszahlungen leisten. Wäre ja verständlich, allerdings bin ich seit Dezember 2011 nicht mehr freiberuflich tätig, sondern ausschließlich festangestellt in einer nichtselbständigen Tätigkeit, alle Steuern werden monatlich abgeführt.

Wie kann ich diesen Vorauszahlungsbescheid "anfechten"? Ich weiß, dass er stets unter Vorbehalt der Nachprüfung steht und abänderbar ist - aber reicht hier ein Anruf beim zuständigen Finanzamt? Wie kann ich belegen, dass ich 2012 und 2013 keine Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit haben werde?

Vielen Dank für euren Rat!

...zur Frage

Darf das Jobcenter vom Mitbewohner Geld für mich verlangen, obwohl er dann unter dem Selbsterhalt wäre?

Mein Freund und ich wohnen zusammen, 

ich bin 2013 zu ihm nach Berlin gezogen, er Frührentner (nicht mal 600 € im Monat, davon bezahlt er Miete, Strom, Gas, TV und Telefon) ich derzeit noch Hartz 4 , wir bekommen einen Zuschuss zur Miete. Ich bin aber nur polizeilich hier gemeldet, eigentlich bin ich noch wohnungslos, aber für mich 100 € und für meine Tochter, die nicht mal von ihm ist, 50 € bezahlen. Wie kann das sein das dies verlangt wird, obwohl so schon kein Geld da ist und eigentlich eine Person einen Selbsterhalt von 800€ hat? Dürfen die das vom Jobcenter einfach so durchsetzen bzw.verlangen?

Kann mir da vielleicht jemand weiter helfen? Vielen Dank schon mal im vorraus!!!!

...zur Frage

Steuerberater viel zu teuer?

Hallo, im Jahr 2015 war ich 9 Monate lang selbstständig im Einzelhandel. An meinen Steuerberater zahlte ich für die Buchhaltung pro Monat 295,-€ pauschal. Am Jahresende kam sogar noch eine Nachzahlung über knapp 90,-€ dazu. Ich hatte einen Umsatz von 176000,-€ und davon einen Gewinn von 11755,-€ in diesem Zeitraum. Für die Umsatz-, Gewerbe- und Einkommensteuererklärung 2015 habe ich 1333,40€ gezahlt. Wenn man die Steuerberater Kosten hochrechnet, habe ich ja um die 30% meines Gewinnes an meinen Steuerberater opfern müssen. Und der Umfang meines Geschäftes war bei so geringem Gewinn wirklich überschaubar. Ist das standard und vor allem rechtmäßig, dass ein Steuerberater so überteuert ist? Dann kommt noch die Nachzahlung über 3500,-€ Einkommenssteuer ans Finanzamt dazu, weil ich neben meinem Einzalhandelsgeschäft noch im Angestellten-Verhältnis war. Für das bisschen Geld, was dann noch übrig bleibt, hätte ich mir den Stress wirklich sparen können. Hat jemand Erfahrung mit solchen Kosten? Sind diese bei mir realistisch? Lg

...zur Frage

Zinsloses Darlehen in die Erbschaft?

Hallo, vielleicht kann hier jemand helfen, da wir erheblichen Erbstreit mit meinem Stiefbruder haben. Mein Stiefbruder bekam 2013 von meinen Eltern ein zinsloses Darlehen (3000,00) vom gemeinsamen Konto überwiesen, mit der Auflage (mündlich) dies zurückzahlen zu müssen. Mein Stiefvater ist dieses Jahr im September verstorben. Nun behauptet mein Stiefbruder, per Anwalt, dieses Geld wäre eine Schenkung gewesen. Mein Stiefvater wollte nichts schriftliches, meine Mutter schon, so blieb es bei der mündlichen Abmachung. Allerdings hat mein Stiefvater jedem erzählt, dass sein Sohn das Geld zurück zu zahlen ha be. Es wäre also Zeugen da. Mit mir wurde dies ebenfalls vereinbart, da ich sonst den gleichen Betrag zu erhalten hätte. Bekommt mein Stiefbruder nun recht und das Geld geschenkt? Im Prinzip lügt er ja seinen Anwalt an. Wie ist die Rechtslage? Dazu wäre noch zu sagen, dass die Eltern ein Berliner Testament hatten. Ich würde mich wirklich freuen, wenn jemand so etwas schon mal erlebt hat, dass er/sie mir Auskunft geben kann. Ein Anwalt ist ebenfalls von Mutters Seite eingeschaltet

LG

...zur Frage

Auslandsrentner in der Steuerfalle

Hallo zusammen,

Vorweg: Ich wohne selber im Ausland (Dänemark), und habe deswegen nur sehr begrenzt Ahnung vom Deutschen Steuerrecht - deshalb Frage ich hier nach

Unsere Familie wohnt seit 1997 in Dänemark. Meine Mutter bezieht seit ca. 1995 Frührente, aufgrund Erkrankung. Sie kriegt ca. 1300 EUR pro Monat - mag nach viel klingen, aber mann muss bedenken dass die Lebenskosten in Dänemark viel höher sind als in Deutschland. Sie kommt damit gerade so über die Runden - eher schlecht als recht. Sie hat sonst kein anderes Einkommen, da sie nach wie vor nicht arbeiten kann.

Nun hat sie vor einigen Monaten einen Brief vom Finanzamt Neubrandenburg bekommen, in dem steht dass sie knapp 18.000 EUR Steuern nachzahlen muss. Ein ziemlicher Schock für eine Frau die im Voraus schlechte Nerven hat.

Das ganze geht wohl zurück auf die Reform der Rentenbesteuerung im Jahr 2005, und überrascht momentan hunderttausende von Rentnern im Ausland - man findet zahlreiche Artikel darüber wenn man "Rente Steuer Ausland" in Google eingibt.

Meine Mutter hat natürlich sofort einen Antrag auf unbeschränkte Steuerpflicht gestellt - der aber leider abgelehnt wurde, da ihre Rente zu hoch ist (1300 EUR pro Monat).

Sie soll also die gesamte Summe Zahlen. Nun meine Frage: Gibt es noch andere Auswege? Es kann doch nicht seine Richtigkeit haben, dass eine Frau die knapp an der Armutsgrenze lebt, auf einmal 18.000 EUR zahlen soll - besonders weil ihr vor November 2012 nie mitgeteilt wurde, dass sie seit 2005 in Deutschland auf Ihre Rente hätte Steuern zahlen müssen. Kein Brief, nichts.

Ich habe unter anderem das folgende Interview gefunden:

http://www.rivierazeitung.com/index.php/wirtschaftsartikel/items/steuer-schock-fuer-rentner.html

Hier schreibt Steuerberater Hergen Kassuba als Antwort auf die Frage "Wie können Sie helfen?" folgendes:

"Indem wir dem Finanzamt darlegen, dass die Rentner überwiegend von der deutschen Rente leben müssen. Wenn dieser Nachweis gelingt, werden die Auslandsrentner den Inlandsrentnern im wesentlichen steuerlich gleichgestellt, so dass sie ihr lebensnotwendiges Existenzminimum nicht mehr versteuern müssen."

Dass kann meine Mutter problemlos darlegen - ohne die Rente kann sie nicht überleben. Heist dass, das es noch Hoffnung gibt?

Danke und mit besten Grüssen, Martin

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?