Einkommenssteuererklärung - Mit wieviel Rückzahlung kann ich rechnen?

2 Antworten

Natürlich ist in den Bruttonettorechnern der Grundfreibeitrag, ebenso wie die AN Pauschale und alle anderen Abzüge schon berücksichtigt. Wenn Du also die Freibeträge von dem Einkommen, was Du dort eingibst vorher abziehst, mußt DU zum falschen Ergebnis kommen.

DIe Erstattung kann Dir genau nach Deinen Angaben nciht sagen, aber nach den Zahlen müßtest Du ca. 4.300,- Lohnsteuergezahlt haben. Das Arbeitslosengeld unterliegt dem Prgrssionsvorbehalt, also ist es steuerfrei, hat aber Einfluss auf den steuersatz.

Ich rechne für Dich mit einer Erstattung von ca. 1.900,- Euro.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

Der Grundfreibetrag ist in den Steuertarif bzw. die Steuertabelle bereits eingearbeitet.

Versuch Dein Eingabeglück mal unter diesem Link:

www.abgabenrechner.de

Ich möchte die Hälfte meines Einfamilienhauses auf meine Freundin übertragen, wie ist es dann mit der Grunderwerbssteuer?

Hallo,

meine Fragen beziehen sich auf die Höhe der zu entrichtenden Grunderwerbsteuer bei der Übertragung die helfte eines Einfamilienhauses (in NRW) auf meine neue Freundin (keine Ehegatte/eingetragene lebenspartnerin).

Folgende Eckdaten sind zu beachten: Das Haus wurde 2008 zu einem Kaufpreis von € 290.000 gekauft. Eigentümer: ich zusammen mit meine Ex-Freundin. Wir sind jeweils mit 50 Prozent im Grundbuch eingetragen. Ein Kredit in Höhe von € 255.000 wurde ebenfalls zu jeweils 50 Prozent von uns beiden aufgenommen. € 50.000 flossen als Eigenkapital von meine Seite in die Immobilie.

Inzwischen wurde der Kredit teilweise zurückbezahlt. Die Restkredit liegt nun bei € 248.000.

Jetzt soll nur der Eigentumsanteil von mijn Ex (50 Prozent) auf meine neue Freundin übertragen werden. Weiter soll sich nichts ändern. Auch das Kredit bleibt so wie es ist (50/50). Natürlich übernimmt meine neue Freundin dabei das 50 Prozent Kreditanteil - also € 124.000 - von meinem Ex. Die 50.000 Euro, die ich aus Eigenmitteln eingebracht hat, bleiben auch unangetastet.

Ich weiß nicht genau was der Wert des Hauses im moment ist. Der Wert kann jetzt veilleicht niedriger sein als der ursprüngliche Kaufpreis von € 290.000.

Meine Fragen sind nun:

  • Wie wird die Grunderwerbsteuer bemessen? Wird der damalige Kaufpreis (€ 290.000) zu 50 Prozent veranschlagt? Oder wird bemessen nach der heutige Wert (dann is eine Bewertung erforderlich)? Oder wird bemessen nach der Gegenleistung von € 124.000?;

  • Falls Gegenleistung: Wie müssen wir das Steueramt informieren von diese Gegenleistung? Reicht ein Kaufvertrag zwischen mein Ex und meine neue Fruendin, wobei der vereinbarte Kaufpreis € 124.000 ist?

  • Wenn das Haus immer noch € 290.000 wert sein soll, kann es dann so sein dass Schenkungsteuer bezahlt werden muss? 290.000 – 248.000 = 42.000. Davon 50% ist € 21.000 und damit genau € 1.000 mehr als das Freibetrag. Wie wird sowas berechnet?

Mir ist klar, dass es viele Fragen sind, aber ich bin sehr gern gut vorbereitet.

SEHR vielen Dank im voraus für Ihre Antworten!

Mit freundlichen Grüßen,

Roy

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Einkommensteuer & Sozialversicherung bei MIDIJOB + SELBSTSTÄNDIGER Tätigkeit (für 3 Monate)?

Liebe Leute,

ich war gestern bereites bei einem Steuerberater mit meinem Anliegen - aber irgendwie war ich danach immer noch nicht 100% sicher wie ich vorgehen soll und mit wie viel Abgaben ich von meinen zwei Jobs zu rechnen habe.

Zu meiner Situation: ich bin angestellt in einem Midijob (800€ netto / Monat) und werde nun für die nächsten 3 Monate zusätzlich freiberuflich tätig sein (3.200€ brutto / Monat). Nach den 3 Monaten werde ich nur noch den Midijob ausüben.

Bis jetzt bin ich über meinen Midijob sozialversichert und ich muss auch keine Einkommensteuer bezahlen / eine Steuererklärung machen. Bin ich da überhaupt richtig informiert? - Ich bin ja im Jahr über den Einkommensteuer-Freibetrag von 8.004€ mit 800€*12Monate = 9.600€ !?

Wenn ich nun meine selbständige Tätigkeit beim Finanzamt anmelde, mit welchen Abgaben muss ich dann rechne? Ich habe das so verstanden - bitte korrigiert mich wenn ich falsch liege

EINKOMMENSTEUER: - Das Einkommen wird aus beiden Jobs zusammengerechnet, Ausgaben (Krankenversicherungsbeiträge, Investitionen für den Freiberuf) abgezogen und dann der übrig gebliebene Gewinn versteuert. Das wären dann in meinem Fall 800€ * 12 Monate (9600€) aus dem Midijob + 3.200€ * 3 Monate aus der selbständigen Tätigkeit (9600€ brutto) = insgesamt 19.200€ im Jahr. (Ausgaben noch nicht abgezogen). - Mit wie viel Einkommensteuer muss ich bei diesen Beträgen ca. rechnen?- Bis jetzt musste ich für meinen Midijob keine Einkommensteuer zahlen, aber durch meine 3 monatige selbständige Tätigkeit muss ich jetzt plötzlich das Einkommen aus BEIDEN Jobs versteuern? Ist das richtig? Würde ich dann unterm Strich nicht besser dastehen wenn ich die selbständige Tätigkeit gar nicht erst anfange??

SOZIALVERSICHERUNG:- Wie werden sich meine KK-Beiträge verändern? Im Moment bin ich ja über den Midijob versichert. Die kommenden 3 Monate werde ich aber durch meine selbst. Tätigkeit mehr verdienen und auch länger dafür arbeiten. Mein Freiberuf überwiegt also.- Muss ich nun für diese 3 Monate die (horrend) Hohen KK-Beiträge für selbständige Zahlen? Die Dame bei der TK sprach von 18% - Sind hier 18% NUR von der selbst. Tätigkeit oder zusätzlich auch vom Midijob gemeint?? - Woher erfährt die Sozialversicherung eigentlich von meiner selbständigen Tätigkeit? Nur im Falle einer Betriebsprüfung? Oder können die beim Finanzamt nachfragen? Kann ich die hohen Beiträge umgehen indem ich die selbst. Tätigkeit einfach nicht melde?

  • NICHT ANMELDEN bei Finanzamt und Versicherung eine Option? Wenn ich meine selbst. Tätigkeit gar nicht beim Finanzamt melde und auch nicht bei der Versicherung, würde das ja nur bei einer Betriebsprüfung aufliegen oder? Wie wahrscheinlich ist es, dass eine kleine NGO geprüft wird und die dann auch noch meine Rechnung / Steuernummer prüfen? - Was wäre der Worst-case in diesem Fall??

Ich bin um jeden Rat dankbar!! Werde langsam verrückt ;)

LG :)

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Frage zu Fahrtkosten - Vorteil durch steuerfreie Erstattung vom Arbeitgeber?

Hallo,

ich habe einen täglichen Arbeitsweg von 89 km, die ich i.d.R. mit dem Zug zurücklege. Mein Arbeitgeber erstattet mir steuerfrei die Kosten für das Monatsticket (309 Eur, etwa 11x pro Jahr, denn ab und zu mache ich auch Urlaub und das Ticket gilt 30 Tage am Stück), welches er nach Ablauf von mir erhält (wegen der auf dem Ticket ausgewiesenen MwSt., die er vom Finanzamt zurückerhält). Mein AG würde mir übrigens auch einen Fahrkostenzuschuss gewähren, falls ich mit dem Auto fahre.

Meine Frage: Ist folgendes richtig?

Fall A) Wenn ich die Fahrtkosten von der Steuer absetze, muss ich folgendermaßen rechnen: 89 km x 210 (Arbeitstage abzgl. Fortbildungstage etc.) x 0,30 Eur/km = 5607 Euro - 11 x 309 Euro = 2208 Euro, die ich absetzen kann. Davon bekomme ich grob geschätzt 30% vom Finanzamt zurück, was etwa 660 Euro entspricht (55 Euro monatl.).

Fall B) Angenommen mein Chef zahlt mir anstelle der Erstattung der Fahrtkosten monatl. 260 Euro (309 Euro abzügl. MwSt.) mehr Gehalt: Dann bekäme ich netto, also nach Steuer, noch circa 150 Euro, kann jedoch die vollen Fahrtkosten absetzen (5607 Euro --> Obergrenze 4500 Euro), was in meinem Fall geschätzt 30%, also 1350 Euro (monatl. 110 Euro) Rückzahlung bedeuten würde. Natürlich muss ich dann für die Ticketkosten selbst aufkommen. D.h. ich zahle das Monatsticket selbst (monatl. rd. 280 Euro wenn ich mir 11 Tickets im Jahr kaufe) und erhalte 150 Euro (Chef) + 110 Euro (Finanzamt), d.h. ich zahle im Endeffekt monatl. 20 Euro für die Fahrten.

Der Unterschied zwischen Fall A und B sind rund 75 Euro, die ich mehr in der Tasche habe, wenn ich mir die Fahrkosten steuerfrei erstatten lasse. Richtig? Von daher lohnt es sich die Fahrten erstatten zu lassen und es lohnt sich erst recht, wenn ich noch weitere berufsbedingte Fahrten habe, die ich absetzen kann.

Ist das alles richtig?

(Das dreizehnte Gehalt habe ich bei meiner Rechnung nicht berücksichtigt)

Andere Frage: Wenn ich einen Arbeitsweg von nur 4 km hätte und mir dafür ein Monatsticket für 50 Euro holte, dann erhielte ich dafür nur gut 20 Euro (4 km x 0,30 Eur/km x 18 Tage) vom Finanzamt wieder, d.h. ich zahlte für die 4 km im Endeffekt 30 Euro monatl., wogegen ich bei einer viel weiteren Strecke (89 km) weniger bezahle oder sogar noch Geld zurückerhalte. Ist das nicht merkwürdig?

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