Einkommenssteuererklärung - Mit wieviel Rückzahlung kann ich rechnen?

2 Antworten

Natürlich ist in den Bruttonettorechnern der Grundfreibeitrag, ebenso wie die AN Pauschale und alle anderen Abzüge schon berücksichtigt. Wenn Du also die Freibeträge von dem Einkommen, was Du dort eingibst vorher abziehst, mußt DU zum falschen Ergebnis kommen.

DIe Erstattung kann Dir genau nach Deinen Angaben nciht sagen, aber nach den Zahlen müßtest Du ca. 4.300,- Lohnsteuergezahlt haben. Das Arbeitslosengeld unterliegt dem Prgrssionsvorbehalt, also ist es steuerfrei, hat aber Einfluss auf den steuersatz.

Ich rechne für Dich mit einer Erstattung von ca. 1.900,- Euro.

Der Grundfreibetrag ist in den Steuertarif bzw. die Steuertabelle bereits eingearbeitet.

Versuch Dein Eingabeglück mal unter diesem Link:

www.abgabenrechner.de

Steuervorteil durch Heirat

Hallo,

wir sind im November 2010 Eltern einer Tochter geworden. Bisher immer noch unverheiratet. Ich bleibe insgesamt genau ein Jahr zuhause in Elternzeit. Gehe also ab Ende November wieder arbeiten (80%). Habe aufgrund meines Gehalts den Höchstsatz an Elterngeld bezogen (1.800€/ Monat). Werde ca. 5.500€ brutto im Dezember beziehen (im November arbeite ich nur eine Woche, d.h. das kann vernachlässigt werden). Für Januar habe ich noch Mutterschaftsgeld bezogen (ca.3.500 netto).

Kind ist bei mir gemeldet, d.h. Kindergeld (bzw. Freibetrag) kann derzeit auch nur von mir in Anspruch genommen werden.

Mein Freund verdient gut (über 100.000€ pro Jahr).

Habe nun ein paar Mal gelesen, dass der ein oder andere sich vertan hat mit dem Steuer sparen durch Hochzeit und nachzahlen musste. Da wir gerade ein Haus bauen und jeden Pfennig brauchen könne, möchten wir ungern eine Steuernachzahlung wegen Hochzeit erhalten. Dann warten wir lieber noch ein wenig. Gegen eine Rückzahlung hätten wir natürlich nichts ...

Geheiratet wird natürlich aus Liebe, aber gegen Optimierung kann ja niemand etwas haben ;-))

...zur Frage

Krankenkassen-Pflicht trotz Arbeitslosigkeit (OHNE Sozial-Bezüge) und Obdachlosigkeit?

Nach mehrjähriger Selbstständigkeit bis 09/2003 (PKV) wurde ich arbeitlos und bezog für 12 Monate die "alte Sozialhilfe" und war somit, über das Sozialamt, GKV-versichert.

Von 09/2004 bis 05/2008 war ich dann wieder sozialversicherungspflichtig abhängig angestellt, und somit GKV-versichert, verlor jedoch im Laufe dieses Lebensabschnittes die Kontrolle über mein Leben, da ich mit der Schuldenlast aus meiner gescheiterten Selbstständigkeit nicht fertig wurde. Ich verlor meine eigene Wohnung, war also ohne festen Wohnsitz (obdachlos), übernachtete bei Freunden und Verwandten - und auf der Strasse.

Das ging natürlich nicht lange gut, so dass ich in 05/2008 wieder arbeitslos wurde. Dies führte dazu, dass ich mich selbst fast völlig aufgab und nichtmals Arbeitslosendgeld beantragte, sondern nur noch bei und auf Kosten von Freunden lebte, also ohne jegliches eigenes Einkommen und ohne festen Wohnsitz. ICH BEZOG IN DIESER ZEIT ALSO AUCH KEINERLEI SOZIALLEISTUNGEN und war NICHT KRANKENVERSICHERT.

Seit 06/2009 habe ich nun wieder eine Teilzeitstelle (25 Std./Woche, knapp 1000 EUR netto). Bei der Neuanmeldung zur GKV wurde ich dann mit der Tatsache konfrontiert, dass ich zunächst mal für ein Jahr Krannkenversicherungsbeiträge nachzahlen müsse (zusätzlich zu den laufenden Beiträgen), was ich in Raten auch mache, aber mein tatsächliches Nettoeinkommen, zusammen mit weiteren monatlichen Zahlungen an Gläubigern, weit unter das gesetzliche Existenzminimum reduziert. Ich lebe deutlich schlechter, als jeder "Harz4ler", obwohl ich arbeite!!!

Meine Frage ist nun konkret, ob die Nachforderung der Krankenkasse in diesem besonderen Fall rechtens ist.

Vielen Dank im Voraus für die Antworten!

...zur Frage

Hartz4 & Elterngeld

Hallo, könnt ihr mir kurz helfen und mir sagen was wir letztendlich auf dem Konto haben? Bin etwas verwirrt bei der Rechnung. Miete 400€+80€ NK Mann kein Einkommen Frau schwanger und in Ausbildung 500€ brutto/399€ netto

ALG2 Rechner:

Regelbedarf Partnerschaft: 706,00€ Regelbedarf des Haushalts: 706,00€ Mehrbedarf Schwangere (Partnerschaft): 60,01€ Mehrbedarf: 60,01€ Miete: 400,00€ Nebenkosten: 40,00€ Heizkosten: 40,00€ Kosten für Unterkunft und Heizung: 480,00€ [b]Bedarf: 1.246,01€[/b] Nettoeinkommen Ihres Partners aus Erwerbstätigkeit: 399,00€ abzgl. Freibetrag bei Erwerbstätigkeit: −159,80€ abzgl. Pauschale bei Nicht-Erwerbstätigen: −30,00€ abzgl. zu berücksichtigendes Einkommen**: 209,20€ −209,20€ [b]Arbeitslosengeld-II und Sozialgeld (gerundet): 1.037,00€[/b] [/quote]

Wie viel haben wir letztendlich auf dem Konto 1037€+399€=1436€ ??? Oder tatsächlich nur 1037€

Durch die Freibeträge bin ich etwas verwirrt.

Und wie ist das dann, wenn meine Frau Elterngeld bezieht, habe gelesen, wenn man vor der Entbindung/Mutterschutz erwerbstätig war, wird das Elterngeld bis zu 300€ nicht angerechnet oder halbiert 150€ auf 24 Monate anrechnungsfrei bleiben.

Bin euch für jede Hilfreiche Antwort dankbar...und sorry ich konnte es hier mit dem Handy leider nicht übersichtlich anordnen, irgendwie ist alles zusammen gepresst. Hoffe man kann es lesen.

LIEBE GRÜßE

...zur Frage

Einkommensteuererklärung: Masterstudium im Ausland nach 3 Jahren Berufstätigkeit

Hallo zusammen,

erst einmal kurz zu meiner Situation: Ich habe 2008 ein Berufsakademie Studium damals noch mit einem Diplom abgeschlossen. Zusätzlich dazu habe ich einen Bachelor der Open University bekommen. Anschliessend habe ich 3 Jahre gearbeitet und im September 2011 ein Master Studium (gleiche Fachrichtung) in den Niederlanden begonnen. Nach dem Studium werde ich auch wieder nach Deutschland zurückkehren. Der Vertrag mit meinem Arbeitgeber ist nur für 2 Jahre unterbrochen, aber danach weiterhin gültig. Ich bin gerade dabei meine Einkommensteuererklärung für 2011 zu machen und habe dazu einige Fragen:

  1. Es ist ja weiterhin so, dass ein Erststudium unter den Sonderausgaben abzurechnen ist und ein Zweitstudium unter den Werbekosten. Zählt ein Master Studium wie oben beschrieben nun als Erst- oder als Zweitstudium? Wenn es als Zweitstudium zählt: Kann ich es trotzdem unter Sonderausgaben abrechnen, für den Fall dass die abzurechnenden Studienkosten 6000 EUR nicht überschreiten, damit ich unter den Werbekosten den Arbeitnehmerpauschbetrag geltend machen kann?

  2. Falls ja: Kann ich den Arbeitnehmerpauschbetrag voll geltend machen, oder muss ich den anteilig auf die Zeit der Erwerbstätigkeit runter rechnen?

  3. Wenn ich Studienkosten als Sonderausgaben geltend mache, gebe ich den Gesamtbetrag als Aufwendungen für die Berufsausbildung an und schlüssele das einfach in einem Textdokument auf und reiche die Belege dazu ein, richtig?

  4. Was kann ich dazu als Sonderausgaben abrechnen? Studiengebühren, Bücher und Arbeitsmaterialien, klar. Kann ich Kosten für die Unibewerbung absetzen? Gelten dazu die gleichen Bewerbungsmappen Pauschbeträge wie für Jobbewerbungen? Kann ich den notwendigen TOEFL und GMAT Test absetzen? Kann ich Heimfahrten abrechnen? Ich habe in Deutschland weiterhin meinen Erstwohnsitz bei meinen Eltern gemeldet, bin allerdings nur ca. alle 2 Monate dort. Vom Lebensmittelpunkt und doppelter Haushaltsführung kann daher natürlich nicht ausgegangen werden.

  5. Wenn ich TOEFL und GMAT abrechnen kann: Für beide Tests habe ich Rechnungen nur in Dollar. Muss ich Kontoauszüge mit einreichen, die den Abbuchungsbetrag enthalten, um den Euro-Betrag nachzuweisen?

  6. Kann ich die in 2011 gezahlten Studiengebühren voll in 2011 abrechnen, auch wenn ein Teil dafür für 2012 ist, oder muss ich das anteilig runterrechnen?

  7. Einen Laptop über 410 EUR kann ich ja normalerweise nur über 3 Jahre abschreiben und nicht im Anschaffungsjahr voll abrechnen. Gilt das auch, wenn ich ihn als Sonderausgabe für das Studium und nicht als Werbungskosten absetze?

Puh, das sind viele Fragen. Ich habe auch schon öfter im Finanzamt angerufen, im zuständigen Veranlagungsbüro nimmt aber seit 3 Tagen leider niemand ab. Deswegen probiere ich es jetzt einfach hier. Schonmal vorab einen riesigen Dank für eure Hilfe :)

...zur Frage

Ich möchte die Hälfte meines Einfamilienhauses auf meine Freundin übertragen, wie ist es dann mit der Grunderwerbssteuer?

Hallo,

meine Fragen beziehen sich auf die Höhe der zu entrichtenden Grunderwerbsteuer bei der Übertragung die helfte eines Einfamilienhauses (in NRW) auf meine neue Freundin (keine Ehegatte/eingetragene lebenspartnerin).

Folgende Eckdaten sind zu beachten: Das Haus wurde 2008 zu einem Kaufpreis von € 290.000 gekauft. Eigentümer: ich zusammen mit meine Ex-Freundin. Wir sind jeweils mit 50 Prozent im Grundbuch eingetragen. Ein Kredit in Höhe von € 255.000 wurde ebenfalls zu jeweils 50 Prozent von uns beiden aufgenommen. € 50.000 flossen als Eigenkapital von meine Seite in die Immobilie.

Inzwischen wurde der Kredit teilweise zurückbezahlt. Die Restkredit liegt nun bei € 248.000.

Jetzt soll nur der Eigentumsanteil von mijn Ex (50 Prozent) auf meine neue Freundin übertragen werden. Weiter soll sich nichts ändern. Auch das Kredit bleibt so wie es ist (50/50). Natürlich übernimmt meine neue Freundin dabei das 50 Prozent Kreditanteil - also € 124.000 - von meinem Ex. Die 50.000 Euro, die ich aus Eigenmitteln eingebracht hat, bleiben auch unangetastet.

Ich weiß nicht genau was der Wert des Hauses im moment ist. Der Wert kann jetzt veilleicht niedriger sein als der ursprüngliche Kaufpreis von € 290.000.

Meine Fragen sind nun:

  • Wie wird die Grunderwerbsteuer bemessen? Wird der damalige Kaufpreis (€ 290.000) zu 50 Prozent veranschlagt? Oder wird bemessen nach der heutige Wert (dann is eine Bewertung erforderlich)? Oder wird bemessen nach der Gegenleistung von € 124.000?;

  • Falls Gegenleistung: Wie müssen wir das Steueramt informieren von diese Gegenleistung? Reicht ein Kaufvertrag zwischen mein Ex und meine neue Fruendin, wobei der vereinbarte Kaufpreis € 124.000 ist?

  • Wenn das Haus immer noch € 290.000 wert sein soll, kann es dann so sein dass Schenkungsteuer bezahlt werden muss? 290.000 – 248.000 = 42.000. Davon 50% ist € 21.000 und damit genau € 1.000 mehr als das Freibetrag. Wie wird sowas berechnet?

Mir ist klar, dass es viele Fragen sind, aber ich bin sehr gern gut vorbereitet.

SEHR vielen Dank im voraus für Ihre Antworten!

Mit freundlichen Grüßen,

Roy

...zur Frage

Einkommensteuer & Sozialversicherung bei MIDIJOB + SELBSTSTÄNDIGER Tätigkeit (für 3 Monate)?

Liebe Leute,

ich war gestern bereites bei einem Steuerberater mit meinem Anliegen - aber irgendwie war ich danach immer noch nicht 100% sicher wie ich vorgehen soll und mit wie viel Abgaben ich von meinen zwei Jobs zu rechnen habe.

Zu meiner Situation: ich bin angestellt in einem Midijob (800€ netto / Monat) und werde nun für die nächsten 3 Monate zusätzlich freiberuflich tätig sein (3.200€ brutto / Monat). Nach den 3 Monaten werde ich nur noch den Midijob ausüben.

Bis jetzt bin ich über meinen Midijob sozialversichert und ich muss auch keine Einkommensteuer bezahlen / eine Steuererklärung machen. Bin ich da überhaupt richtig informiert? - Ich bin ja im Jahr über den Einkommensteuer-Freibetrag von 8.004€ mit 800€*12Monate = 9.600€ !?

Wenn ich nun meine selbständige Tätigkeit beim Finanzamt anmelde, mit welchen Abgaben muss ich dann rechne? Ich habe das so verstanden - bitte korrigiert mich wenn ich falsch liege

EINKOMMENSTEUER: - Das Einkommen wird aus beiden Jobs zusammengerechnet, Ausgaben (Krankenversicherungsbeiträge, Investitionen für den Freiberuf) abgezogen und dann der übrig gebliebene Gewinn versteuert. Das wären dann in meinem Fall 800€ * 12 Monate (9600€) aus dem Midijob + 3.200€ * 3 Monate aus der selbständigen Tätigkeit (9600€ brutto) = insgesamt 19.200€ im Jahr. (Ausgaben noch nicht abgezogen). - Mit wie viel Einkommensteuer muss ich bei diesen Beträgen ca. rechnen?- Bis jetzt musste ich für meinen Midijob keine Einkommensteuer zahlen, aber durch meine 3 monatige selbständige Tätigkeit muss ich jetzt plötzlich das Einkommen aus BEIDEN Jobs versteuern? Ist das richtig? Würde ich dann unterm Strich nicht besser dastehen wenn ich die selbständige Tätigkeit gar nicht erst anfange??

SOZIALVERSICHERUNG:- Wie werden sich meine KK-Beiträge verändern? Im Moment bin ich ja über den Midijob versichert. Die kommenden 3 Monate werde ich aber durch meine selbst. Tätigkeit mehr verdienen und auch länger dafür arbeiten. Mein Freiberuf überwiegt also.- Muss ich nun für diese 3 Monate die (horrend) Hohen KK-Beiträge für selbständige Zahlen? Die Dame bei der TK sprach von 18% - Sind hier 18% NUR von der selbst. Tätigkeit oder zusätzlich auch vom Midijob gemeint?? - Woher erfährt die Sozialversicherung eigentlich von meiner selbständigen Tätigkeit? Nur im Falle einer Betriebsprüfung? Oder können die beim Finanzamt nachfragen? Kann ich die hohen Beiträge umgehen indem ich die selbst. Tätigkeit einfach nicht melde?

  • NICHT ANMELDEN bei Finanzamt und Versicherung eine Option? Wenn ich meine selbst. Tätigkeit gar nicht beim Finanzamt melde und auch nicht bei der Versicherung, würde das ja nur bei einer Betriebsprüfung aufliegen oder? Wie wahrscheinlich ist es, dass eine kleine NGO geprüft wird und die dann auch noch meine Rechnung / Steuernummer prüfen? - Was wäre der Worst-case in diesem Fall??

Ich bin um jeden Rat dankbar!! Werde langsam verrückt ;)

LG :)

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?