Einkommenssteuererklärung 2012

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4 Antworten

  1. Interessiert die nicht, was du nebenbei machst. Ja sollst du, die Lohnsteuerbescheinigung ist für deine Unterlagen bestimmt, nicht fürs Finanzamt.
  2. Kann dir Elster sagen - www.elster.de
  3. Der Minijob gehört nicht in die Steuererklärung, wenn dieser pauschal abgrechnet wurde. Die Ausbildung muss aber rein mit separater Lohnsteuerbescheinigung.
  4. Der Gewinn der selbständigen Tätigkeit wird mit dem Bruttoverdienst der Lehre und der Vollzeitanstellung abzgl. Werbkungskosten zur Summe der Einkünfte addiert. Kannst du keinen Kinderfreibetrag etc geltend machen ist dies auch der Gesamtbetrag der Einkünfte.

Vom Gesamtbetrag der Einkünfte sind Sonderausgaben abzugsfähig (Anlage Vorsorgeaufwand, Anlage AV wenn Riester-Vertrag vorhanden) sowie evtl. außergewöhnliche Belastungen. Danach steht das zu versteuernde Einkommen.

Ist dieses kleiner als 8.004,- € so fällt keine Einkommensteuer an. Zu viel gezahlte Lohnsteuer wird erstattet. Eine Vorauszahlung für das nächste Jahr auf die Einkommensteuer über den Lohnsteuerabzug hinaus ist unwahrscheinlich.

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  1. Ja, Anlage N gehört zur Erklärung, die Bescheinigung ist halt eine solche.
  2. Überschlagen ergeben sich ca. 10.000 steuerrelevante Gesamteinkünfte. Nachzahlen ist nicht erforderlich, aber Du wirst vielleicht nicht alle gezahlten Lohnsteuern zurückbekommen.
  3. Den Minijob brauchst Du nirgends angeben, die Lehre schon
  4. Für das Gewerbe musst Du eine EÜR anfertigen und dazu eine Anlage G (oder heißt die noch GSE?) ausfüllen.

Und ein Hinweis: Aufzählungen werden hier mit einer Leerzeile eingeleitet und beendet.

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  1. das bekommt jeder Arbeitnehmer und sollte geprüft werden. Die Daten werden automatisch ans Finanzamt übermittelt, sind aber trotzdem in der Steuererklärung einzutragen

  2. Also 4515€ (Ausbilungdsvergütung) plus 3770€ (Lohn/Gehalt) ergibt 8285 Bruttoeinkommen minus Sonderausgaben/Vorsorgeaufwendungen (20%) ca. 1600 minus Werbungskosten (pauschal) 1000€ = 6585 Euro plus Nebeneinkünfte (Gewerbe) 1700€ = 8285€ und damit knapp über dem Grundfreibetrag von 8001€ => geringe Steuerfestsetzung von ca. 15% x 284€ = 42,60 euro

  3. Wenn der Mini-job pauschal vm Arbeitgeber versteuert wurde, so ist dieser in Deiner Steuererklärung nicht mit anzugegen. Wenn Du also keine Steuerkarte beim Arbeitgeber des Minijobs abgegeben hast, so wurde dieser höchstwahrscheinlich pauschal vom Arbeitgeber versteuert

  4. Welche Bescheinigung meinst Du hier?

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1- dazu ist der AG verpflichtet udn macht es in der Regel automatisch ! 2- kA ! Frag Wiso Steuerprogramm 3- 400 war der minijob auf St.6 ? Dann nicht angeben

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MadRampage 22.05.2013, 09:02

war der minijob auf St.6 ? Dann nicht angeben

Was meinst Du mit St6? Steuerklasse 6? Dann wäre der Minijob doch anzugeben:

  • Wenn der Minijob "auf Lohnsteuerkarte" ausgeübt wurde, so zählt dieser zum zu versteuerndem Einkommen und muss mit angegeben werden

  • Wenn der Minijob vom Arbeitgeber pauschal versteuert, also ohne Lohnsteuerkarte, so zählt EIN Minijob nicht zum zu versteuerndem Einkommen und sollte nicht mit angegeben werden

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