Einkommenssteuerbescheid: Änderung Altersvorsorgezulage?

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Bitte nenne

  • Bruttoeinkommen beider Ehegatten in 2012
  • Förderstatus beider Ehegatten (mittelbar/unmittelbar)
  • Beiträge zur Riester Rente beider Ehegatten
  • Kinder? Wenn ja wann geboren.

Wird hier vermutlich mit nicht vorliegenden oder unklaren Förderungsberechtigungen zusammenhängen. Begründungen stehen bei Steuerbescheiden in der Regel auf der Rückseite oder der zweiten Seite.

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vgl. auch hier zu den Mindesteigenbeiträgen, die zur Erreichung der max. Förderung nötig sind (4%):

http://www.jurathek.de/showdocument_print.php?session=0&ID=4913

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@GAFIB

Hallo, vielen Dank für die Antworten. Ich habe mir den Link durchgelesen, aber so ganz komme ich nicht dahinter...daher erstmal meine Eckdaten:

  • Bruttoeinkommen 2012: Ehemann 44927€, Ehefrau 33340€
  • beide unmittelbar förderungsberechtigt
  • Beiträge zur Riester-Rente: Ehemann: 1900€, Ehefrau 252€
  • Kinder: 1 (aber erst 2013 geboren)

Im Übrigen habe ich gesehen, das bei den Erläuterungen der Änderung der Steuerbescheinigung steht, dass der Grund eine Mitterilung der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen war.

Vielen Dank für die Hilfe. Philip

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@p1otri987

In deinen Vertrag fließen mehr als die 4%, womit also voller Zulagenanspruch besteht. Bei deiner Frau besteht der nicht mal ansatzweise, daher verringerte Zulage und folglich auch weniger steuerliche Berücksichtigung.

Der Steuervorteil bei der Riester-Rente ist ein "über die Zulage hinausgehender". Heißt im Rahmen der Günstigerprüfung, ist die Zulage immer vorrangig. Erst wenn darüber hinaus noch Anspruch auf Förderung besteht, entsteht eine zusätzliche steuerliche Absetzbarkeit.

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@Kevin1905

@K1905: DH - das dürfte die Antwort sein auf die AVZ-Kürzung - weniger als 4% Beitrag der Ehefrau (Basis ist das Vorjahres-Bruttoeinkommen, also von 2011).

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@GAFIB

Hallo, danke für eure Kommentare. Habe ich das also richtig verstanden: Der Steuervorteil durch unsere Riesterverträge ist gleich geblieben, allerdings ist die staatliche Zulage zum Riestervertrag gesunken, da die Einzahlung nicht bei beiden Verträgen 4% erreicht. Stimmt das soweit?

--> Warum hat es dann eine Änderung des Bescheides gegeben, bzw. welche Information hat das FA erst verspätet bekommen? --> ist die richtige Folgerung dann, beide Riesterverträge in diesem Jahr so zu besparen, dass min. 4% des zu versteuernden Einkommens erreicht werden?

Vielen Dank! Philip

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@p1otri987
dass min. 4% des zu versteuernden Einkommens erreicht werden?

Nein die 4% beziehen sich auf das sozialversicherungspflichtige Bruttoeinkommen nicht auf das zVE. Da ihr beide unmittelbar förderfähig seid, müssen beide Verträge im Bezug auf die Zulage auch getrennt betrachtet werden. Deiner Frau wird die Kinderzulage zugeschlüsselt, sie müsste dennoch jeden Monat ca. 70-75,- € in den Vertrag fließen lassen um für sich die vollen 454,- € Förderung abzugreifen.

Nur bei der gemeinsamen Veranlagung zur Einkommensteuer kämen diese wieder zusammen, wenn es um das Thema möglicher Steuerersparnisse geht.

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Wie wahrscheinlich ist eine Steuererstattung bei Steuerklasse 2 mit einem Kind?

Hallo zusammen,

dieses Forum wurde mir durch eine Freundinn empfohlen und ich hoffe ich kann hier Hilfe finden. Ich möchte für mich das erste Mal eine Einkommensteuererklärungen erstellen und zwar (auch) rückwirkend für die Jahre 2011,2012,2013 und 2014.

Da dieses Fachgebiet relative neu für mich ist, meine Bekannten allerdings immer (bei ähnlicher Konstellation) einen Betrag vom FA erstattet bekommen haben, möchte ich gerne wissen, ob ich evtl. mit einer kleinen Steuerrückzahlung rechnen kann, bevor ich mich in die Arbeit stürzte.

Meine Steuerklasse ist 2 mit einem vollen Kind, (Arbeitnehmer ohne Zusatzeinkommen) Einkommen beläuft sich z.B. 2013 auf 37.456 € brutto Lohsteuer bezahlt 5.578 € Soli 247 € KiSt 360 €

Werbungskosten habe ich einige abzusetzen z.B. Kilometer einfach Arbeitsweg 16 km (1.238 €) , Arbeitskleidung Beschaffung + Reinigung ca. 800 €, Fachliteratur ca. 200 €, Kfz-Vers. Hausrat etc. 800 €

Haushaltsnahe Dienstleistungen (Miete) ca. 500 €, Außergewöhnliche Belstungen ca. 2200 € (Schülerhilfe etc)

Ich habe keine Unterhalt und keine Ersatzleistungen (Unterhaltsvorschuß) erhalten außer 184 € Kindergeld. Meine Tochter hat 2013 eine Ausbildung begonnen und verdient ca. 700 € seit Sept. 13

Die anderen Jahre sind alle angaben ähnlich, nur 2011 und 12 war meine Tochter Schülerin (440 € Schulgeld + 2100 € Schülerhilfe) 2014 ist sie komplett in der Ausbildung.

Ich habe nebenbei noch einen 450 € Job, wobei mir gesagt wurde, diesen müsse ich nicht angeben.

Mir wurde gesagt, das ich soviel zum absetzen habe, dass da auf jeden Fall sogar eine höhere Erstattung statt finden würde. In welcher Höhe wäre die Erstattung?

Falls das zu viele Angaben sind und zu viel Arbeit für eine Beantwortung ist, würde ich mich auch über eine kurze Antwort/Tipp freun :-)

Vielen lieben Danke bereits im Voraus und viele Grüße Michaela

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Hallo liebe Finanzexperten,

ich habe meine Tätigkeit krankheitsbedingt mit einem Auflösungsvertrag beendet. Im Folgejahr hatte ich keine Einkünfte, habe nun meine Lohnsteuererklärung online machen wollen und fiel fast um, da ich sehr viel nachzahlen soll. Ich habe die Daten wie auf der Lohnsteuererklärung aufgeführt eingetragen.

War das vielleicht nicht richtig ? Wie greift dort die Fünftelregelung ?

Man sagte mir sogar wenn der Bruttoarbeitslohn niedrig war und die Abfindung hoch, kann man mit einer Erstattung rechnen .....

Hier einmal die Eckdaten :

Daten/Position Lohnsteuerbescheinigung :

3 Bruttoarbeitslohn 10.547 €

4 Einbehaltene Lohnsteuer 1536 €

5 Einbehaltener Solidaritätszuschlag 84 €

10 Ermäßigt besteuerter Arbeitslohn (ohne9) und ermäßigt besteuerte Entschädigungen 96.000€

11 Einbehaltene Lohnsteuer 13.085 €

12 Soli 719 €

22 AG-Anteil RV 1320 €

23 AN-Anteil RV 1320 €

25 AN-Anteil KV 823 €

26 AN-Anteil PV 143 €

27AN-Anteil AV 211 €

und halt die anteiligen Arbeitgeber/nehmer-anteile Rentenversicherung/Krankenversicherung etc.

Keine Kirchensteuerpflicht.

Im Folgejahr keine Einkünfte ( auch kein ALG1), hab mich von der Abfindung finanziert.

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Mfg Stibbi

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Ohne unverschämt sein zu wollen, ich erwarte natürlich nicht, dass mir hier meine Einkommensteuerrückerstattungen für 4 Jahre ausgerechnet werden, aber eine Frage - könnte einer von Euch eine grobe ca. Schätzung für 1 Jahr Rückerstattung z.B. das genannte Jahr 2013 abgeben?

Leider ist es mir nicht möglich die Erklärungen über Elster zu erstellen, da ich zuhause kein Internet und keinen Drucker besitze, die nötigen Formulare habe ich mir nun in der Arbeit gedruckt und auch diese Nachricht erstelle ich in der Firma, Elster darf ich auf diesen Rechner leider nicht laden.

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