Einkommenssteuer Progressionsvorbehalt

1 Antwort

Ein rat ist schwer zu geben, weil die Angaben ungeordnet udn rudimentär sind.

Was ich verstanden habe:

  1. Du udn die Kinder leben seit 8/2012 in Deutschland.

  2. Du bist selbständig. Einkünfte 2012 ? 2013 ?

  3. Dein Mann ist aus beruflichen Gründen in Frankreich geblieben, aber er war dann doch arbeitslos. Ab wann? welche Einkünfte in 2012 ? 3013?

  4. Arbeitslosengeld wurde in Frankreich besteuert. In deutschland ist es steuerfrei, unterliegt nur dem Progressiosnvorbehalt.

  5. Hast Du persönlich denn in Frankreich Einkünfte gehabt? im Sachverhalt steht nichts, aber wenn Du schreibst das Programm sagt was dazu müsste es was geben.

  6. Wenn ihr als Familie (2 Grundfreibeträge ab 2013 ) so wenig verdient, dass ALG II notwendig ist, kann kaum Steuer raus kommen, denn ALG II ist steuerfrei und unterliegt nicht dem Progressionsvorbehalt.

  7. Der Unsicherheitsfaktor ist die Zuzugbesteuerung, aber dazu fehlen viele Angaben.

Aus meiner Sicht ein Sachverhalt, der schwer in einem Forum zu lösen ist. Ich wage zu bezweifeln, dass jeder Steuerberater das aus dem Ärmel schüttet, selbst wenn er alle Angaben hat.

Es geht um 2013.

  1. Einkünfte aus meiner selbstständigen Arbeit nach Abzug aller Kosten 12500 für das gesamte Jahr, mein Mann nach Zuzug 1500 Euro, zwischen August und Dezember.

  2. Das in Frankreich erhaltene ALG lag bei 9500 Euro.

Ich hatte in Frankreich 2013 keine Einkünfte, nur mein Mann hatte (vor seinem Zuzug im Juli).

Das ALG 2 in Deutschland wurde selbstverständlich nach der aktuellen Einkommenssituation berechnet, für 4 Personen ab August 2013.

Elster berechnet das zu versteuernde Einkommen (s. 1) nach Abzug der Sonderausgaben mit 12700 Euro. Die darauf entfallende Steuer durch Progressionsvorbehalt (s. 2) beträgt laut Elster 570 Euro, Steuersatz von 4,47%.

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@mleib

Ich komme bei den genannten Zahlen zwar auf ein z.v.E. 13.928 und nur 551,- Nachzahlung, aber im Prinzip zum gleiche Ergebnis.

Ich denke nicht, dass es zu beanstanden ist.

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Zuständigkeit Finanzamt

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Wie funktioniert es, wenn ich ins Ausland wegen der Arbeit umziehe? Was wenn ich die Anmeldung hier in DE bis Ende des Jahres bewahre? Und wenn nicht?

Da ich ins Ausland wegen der Arbeit umziehen werde, brauche ich bezüglich der Steuererklärung einige Tipps.

Background: ich arbeite seit 12.2016 in Deutschland (Frankfurt). Ab 10.2017 werde ich nach Luxembourg umziehen. Es sieht aus, dass ich auch für den Rest des Jahres hier in Deutschland meine Einkommen erklären muss und das wird den Progressionsvorbehalt auswirken.a)Könnt ihr bestätigen, dass es wahr ist, auch wenn ich von Deutschland abmelden werde?Wenn ich bis dem Ende des Jahres in Deutschland angemeldet bleibe, gibt es einige Unterschiedlichkeiten?... b)...d.h. soll ich mehr Steuern bezahlen?c) Wäre es in diesem Fall möglich, die Ausgaben zwischen 10.2017–12.2017,
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Ehefrau im Ausland - Zusammenveranlagung?

Folgender Sachverhalt:

Deutscher heiratet Brasilianerin Anfang 2012 in Deutschland. Die beiden leben bis Mitte Januar 2013 in Deutschland. Die Frau erhält eine Aufenthaltserlaubnis bis April 2014. Mit der Heirat Wechsel des Ehemanns in Steuererklasse 3. Der Ehemann ist Alleinverdiener und es wird für das Jahr 2012 eine Zusammenveranlagung gewählt.Der Ehemann verliert 2012 2 x betriebsbedingt die Arbeit.

So entscheidet man sich Anfang 2013, dass die Frau vorübergehend nach Brasilien zurückkehrt, da der geplante Zuzug der Stieftochter aus Brasilien zwecks Arbeitssuche des Mannes erst einmal verschoben werden muss. Dies sollte vorübegehend sein. Erst im November 2013 findet der Mann allerdings wieder Arbeit. Die Frau befindet sich mit Stand Dezember 2013 immer noch in Brasilien. Die Rückkehr ist mit Ende der Probezeit in 2014 geplant.

Zwecks Steuererklärung 2013 ergeben sich nun die folgenden Fragen:

1) Durch den Erhalt von Kurzarbeitergeld, Arbeitslosengeld I und nur 2 „richtige“ Monatsgehältern und wesentlichen Werbungskosten (Bewerbungs- und Fortbildungskosten) ergeben sich für den Ehemann laut Steuerprogramm Einkünfte in einem kleinen 5-stelligen Bereich. Die Steuererstattung entspricht den komplett gezahlten Lohnsteuern.

Laut Steuerprogramm ist zusätzlich anzugeben, falls der Wohnsitz eines Ehepartners (nicht oder auch nur zeitweise) im Ausland war. Für diesen Fall sind allerdings auch ausländische Auskünfte zu nennen. Muss man hier tatsächlich die Einkünfte gemäß einer ausländischen Lohnsteuerbescheinigung nennen und bescheinigen?

Die Ehefrau hatte ihren Wohnsitz bzw. gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland nicht länger als 6 Monate (was vom Programm als Voraussetzung für einen gewöhnlichen Aufenthalt genannt wird). Und wäre somit eigentlich nicht unbeschränkt einkommenssteuerpflichtig, kann daher überhaupt eine Zusammenveranlagung gemacht werden? Zumindest geht es anscheinend mit dem Steuerprogramm. Eigentlich gilt ja, dass man wenn man auch nur einen Tag im Jahr zusammenlebt und verheiratet ist, auch zusammen veranlagen kann. Dies wäre ja im Sachverhalt der Fall…

2)Nachwievor hat der Ehemann die Steuerklasse 3, da weiterhin verheiratet und auch wenn eine räumliche Trennung vorhanden ist, eine Trennung der Ehe nicht angedacht ist. Ist die Steuerklasse 3 korrekt, auch wenn die Frau im Ausland lebt?Wenn nein, warum gilt die Fortführungen denn für Auslandsentsendung oder wenn einer der Ehepartner im Gefängnis ist?

3) Einzelveranlagung laut neuen Regelungen für 2013 verlangt, dass beide Ehepartner eine Erklärung abgeben müssen. Muss dies auch gemacht werden, für den Fall dass der eine Ehepartner nicht mehr unbeschränkt einkommenssteuerpflichtig ist, da länger als 6 Monate des Jahres im Ausland? .. mehr auf http://w-w-w.ms/a4f9nt

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Meine Frau hat 2012 Arbeitslosengeld bezogen. 2013 wurde eine Zeitrente bewilligt. Mit der entsprechenden Rentennachzahlung wurde der Arbeitsagentur der entsprechende Betrag komplett erstattet. Im Rahmen der Einkommensteuererklärung rechneten wir mit einer Erstattung über rund 1000 Euro. Eine Erstattung erfolgte jedoch nicht. Das lag daran, dass das Finanzamt zum einen für 2012 die Rente besteuert hat (was natürlich in Ordnung ist) und zum anderen jedoch auch das Arbeitslosengeld (als Lohnersatzleistung/Progressionsvorbehalt!). Wir müssen hier zweimal Steuern bezahlen, obgleich die Beträge verrechnet sind. Die Arbeitsagentur besteht darauf, dem Finanzamt die Rückzahlung erst Anfang 2014 zu bestätigen. Somit müssten wir noch rund 1 Jahr auf die Erstattung warten. Zusammenfassung: Kann es sein, dass wir trotz Verrechnung von Arbeitslosengeld und Rente - zumindest für 1 Jahr - doppelt Einkommensteuern abführen müssen? Das wäre unfaßbar!

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