Einkommensgrenzen Wohnberechtigungsschein.

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6 Antworten

Zulässige Höhe des Einkommens

Voraussetzung für einen Anspruch auf Erteilung des WBS für eine Sozial- und Belegungsbindungswohnung ist jedoch grundsätzlich, dass die maßgeblichen Einkommensgrenzen eingehalten werden.

Der Berechnung ist das Einkommen (auch z. B. Lohnersatzleistungen, Krankengeld) zu Grunde zu legen, das in den 12 Monaten ab Antragstellung zu erwarten ist, ggf. kann vom Einkommen der letzten 12 Monate vor Antragstellung ausgegangen werden. Zum Einkommen zählt nicht das gesetzliche Kindergeld.

Je nach Einkommensart können nun die unterschiedlichen Pauschalbeträge für Werbungskosten oder ggf. darüber hinausgehende Werbungskosten abgesetzt werden. Ein Arbeitnehmer kann z. B. den Arbeitnehmerpauschbetrag von 1044 Euro absetzen. Von der so ermittelten Zwischensumme können jeweils 10 % abgezogen werden, wenn

* Steuern vom Einkommen,
* Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Krankenkasse,
* Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung gezahlt werden (maximal also 30 %).

Wurden keine Steuern und Pflichtbeiträge entrichtet, werden pauschal 6 % von der ermittelten Zwischensumme abzogen.

Nach den Abzügen können ggf. noch folgende Freibeträge abgesetzt werden:

* je 1.640 Euro für kindergeldberechtigte Kinder unter 12 Jahren von Eltern oder Lebenspartnern, die wegen Erwerbstätigkeit oder Ausbildung nicht nur kurzfristig vom Haushalt abwesend sind;

weiter unter:http://www.familienratgeber-nrw.de/index.php?id=618

Was passiert eigentlich, wenn man den WBS bekommt, in die neue Wohnung einzieht, und am Ende des Jahres doch über die Einkommensgrenze kommt?

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