Einkommensausgleich bei Gütertrennung nach Scheidung

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4 Antworten

Privatier hat die richtige Antwort gegeben, nur um es noch etwas ausführlicher zu machen:

  1. Ein Zugewinnausgleich (oder eben keiner bei Gütertrennung), hat nichts mit nachehelichem Unterhalt zu tun.

  2. Ob es einen Anspruch auf Nachehelichen Unterhalt gibt, wird nach den tatsächlichen Verhältnissen festgestellt.

  3. Wenn Du Deine Ehefrau nicht übermäßig belasten willst, kannst Du natürlich einen Verzicht auf nachehelichen Unterhalt vereinbaren, aber auch das wird vom Gericht geprüft, ob Du damit über den Tisch gezogen wurdest udn es gibt ggf. trotzdem was.

wenn ich alles richtig verstanden habe spielt ein Anspruch auf Nachehelichen Unterhalt keine Rolle ob man Gütertrennung oder Zugewinngemeinschaft hat? Oder gibt es da Unterschiede? Ist es richtig wenn die Frau 2700€ Gehalt und der Mann 1200€ Rente pro Monat hat muss die Frau 50% des Mehrverdienstes als Unterhaltsausgleich in diesem Fall 1500:2=750€ an den Mann zahlen monatl. zahlen - auch bei Gütertrennung. Es wurde im Gütertrennungsvertrag ein gegenseitiger Unterhaltsverzicht festgelegt. Ist dies sittenwitrig oder real?

werkon

zu1. was für den einen sinnvoll erscheint kann für den anderen zum Nachteil werden, zu 2. wenn die Vereinbarung nicht sittenwidrig ist Nein,
zu 3. kommt wie 1. auf die Sichtweise an,

Einkommensausgleich

Was hat denn "Einkommensausgleich" mit dem Güterstand zu tun? Da geht es um Vermögenszuwachsausgleich.

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