Eingruppierung in Krankenkasse bei Pensionbezug oder wie hoch ist der Krankenkassenbeitrag

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Du bist aktuell freiwillig versichertes Mitglied in der GKV. Die festzusetzenden Beiträge berechnen sich nach § 240 SGB V. Siehe hier:

http://www.gkv-spitzenverband.de/upload/Grunds/a>tzeBeitragsbemessungFreiwillige0605201013601.pdf

Die monatliche Bezugsgröße richtet sich nach § 18 Abs 1 SGB V und ist derzeit 2550 €.

Daraus ergibt sich folgender Rechenweg für die GKV Beiträge (für geringe Einkommen):

Bezugsgröße dividiert durch 90 multipliziert mal 30 Tage = Relevantes Einkommen. Darauf werden 15,5 Prozent GKV Beiträge fällig plus Pflege. Das ist Dein monatlicher Zahlbetrag.

Grob in Zahlen für die GKV:

also in Zahlen für freiwillig versicherte GKV Mitglieder. 2550 Euro dividiert durch 90 multipliziert mit 30 Tage mal 15,5 Prozent = GKV Beitrag. Die Zahlen eingesetzt ergibt 119 Euro zzgl Pflege. Das ergibt dann den Betrag von knapp 150 Euro.

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Hallo Zusammen,

an alle vielen Dank für die schnelle Beantwortung meiner Frage. Hat leider die Kasse doch richtig gehandelt.

Grüße an alle von Lebenslustig02

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In § 5 SGB V ist geregelt, wer krankenversicherungspflichtig ist. Du fällst da nicht drunter. Folglich bist du freiwillig versichert und dafür gilt der Beitrag von gut 150€ (PflegeV ist da auch mit dabei). Wenn du dann ein Rente aus der gesetzlich Rentenversicherung erhältst und in der 2.Hälfte deines Erwerbslebens in einer gesetzlichen Krankenversicherung warst, kommst du in die Krankenversicherung der Rentner, dann bist du wieder Pflichtmitglied und du bezahlst einen einkommensgerechten Beitrag.

kleine Ergänzung. Selbst wenn du nicht zu 9/10 der zweiten Erwerbshälfte in der GKV warst, wirst Du freiwilliges Mitglied in der KvdR, wenn Du 12 Monate vor Renteneintritt in der GKV warst oder 24 Monate innerhalb der letzten 60 Monate vor Renteneintritt in der GKV warst. Einziger Unterschied zur Pflichtmitgliedschaft ist, dass fast alle Einkünfte zur Berechnung der GKV herangezogen werden.

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Krankenkassenbeitrag für eine nur zeitweise Direktversicherung

Ich habe in 1980 eine Lebensversicherung abgeschlossen, welche bis 1993 aus Eigenmitteln bezahlt wurde. In 1993 wurde diese LV als Direktversicherung auf den Arbeitgeber umgestellt. Im Dez. 2011 war die LV fällig. Eine weitere LV wurde in 1999 als reine Direktversicherung abgeschlossen und war ebenfalls in Dez.2011 fällig und unterliegt aufgrund der Gesetzeslage der Krankenkassenbeitragspflicht. Ich habe beide Versicherungen verglichen. Der Ertrag zwischen den eingezahlten Beträgen und der Auszahlungssumme entspricht bei der zweiten LV einer Verzinsung von 2,33 %. Bei der ersten LV habe ich von 1999 bis 2011 dann ebenfalls mit 2,33 % gerechnet und für den Zeitraum davor eine Verzinsung von 6,87 % ermittelt. Nachdem die Zeit der Selbstzahlung von 1980 bis 1993 nicht der Krankenkasse unterliegt habe ich dann die Zahlungen von 1993 bis 2011 mit den zeitanteilig ermittelten Zinsen (6,87 % von 1993 bis 1999 und 2,33 % von 1999 bis 2011) herausgerechnet. Das ergab eine Bemessungssumme für die Krankenkasse von ca. 10.000,-- Euro. Die Lebensversicherung hat aber der Krankenkasse eine Bemessungssumme von ca 16.000,-- Euro mitgeteilt. Nach Rücksprache mit der Lebensversicherung hat sie die Auszahlungssumme im Dreisatzverfahren anteilig für Laufzeit der Direktversicherung gerechnet. Dieses Verfahren ist auch in einem Gerichtsurteil nachzulesen. Frage: Gibt es auch ein Berechnungsverfahren, das meiner Berechnungsmethode nahe kommt, da das wohl gerechter wäre?

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Besteuerung Werksrente als Einmalzahlung? Wer kann helfen?

Hallo liebe Community,

ich bräuchte dringend Hilfe bei meiner Lohnsteuererklärung.

Folgender Sachverhalt:

Ich bin im September 2011 im Alter von 64 Jahren in Rente gegangen. Seit dem beziehe ich eine gesetzliche Rente in Höhe von 1.540€ monatl.. Im Februar 2012 wurde mir meine Werksrente in Höhe von 38.200€ als Einmalzahlung ausgezahlt. Zu diesem Zeitpunkt war ich immernoch 64 Jahre alt. Die Verträge für die Werksrente datieren auf das Jahr 1988. Seit Auszahlung der Werksrente bezahle ich monatlich 56€ Beitrag an die Krankenkasse für die Werksrente. Das ganze über einen Zeitraum von 10 Jahren.

Jetzt bin ich dabei meine Steuererklärung für das Jahr 2012 zu machen und komme auf eine Steuernachzahlung in Höhe von ca. 6000€!!

Kann das möglich sein? Das ganze kommt mir doch sehr hoch vor. Ich hatte im Jahr 2012 keine anderen Einkünfte außer meiner gesetzl. Rente und eben dieser Einmalzahlung.

Ich würde mich sehr darüber freuen wenn mir jemand unter die Arme greifen könnte, der sich mit dieser Materie auskennt. Vielen Dank im voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Seeed8

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