Einforderung eines Privatdarlehens obwohl es bereits beglichen ist

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5 Antworten

Hallo, die Problematik ist, dass ich Ihr damals einen Darlehensvertrag (war auch noch meine Idee) unterschrieben habe. Also es gibt einen. Da wir zusammen gewohnt haben, habe ich Ihr das Geld bar gegeben oder was überwiesen (aber nicht mit Zusatz Darlehen im VWZ). Nun habe ich aber jemanden, der bezeugen kann, dass Sie eine größere Summe von mir erhalten hat. Sie hat mir mittlerweile ein Schreiben vom Anwalt zukommen lassen und ich soll nun noch zusätzlich (es handelt sich um 800 EUR Darlehen) noch die Anwaltskosten zahlen. Ich bin ein wenig verzweifelt!!! Ich überlege nun ob eine eidesstaatliche Erklärung hilfreich ist.

Danke für eure schnelle Antworten.

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Primus 11.10.2013, 22:04

@Danni9980: Bitte benutze nur die Funktion Antwort kommentieren und nicht Frage beantworten, sonst gibt es hier ein heilloses Durcheinander ;-))

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Gaenseliesel 11.10.2013, 22:33
@Dani9980

Dani, wenn Du kein oder nur ein geringes Einkommen hättest, könntest Du bei deinem örtlichen Amtsgericht einen sog. Rechtsberatungsschein bekommen. Damit kannst du dann praktisch zu jedem Anwalt gehen und wirst professionell beraten.

Darin sehe ich die vorerst beste Lösung für dich.

Da es einen Darlehensvertrag gibt, ist die Vorgehensweise deiner Ex-Freundin zwar ein moralischer Fehltritt aber rein rechtlich hat sie im Moment die besseren Karten, sorry das ist leider so !

Schau aber ruhig noch übers WE hier rein. Evtl. bekommst Du noch andere, hilfreichere Ratschläge. Viel Glück ! K.

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Dani9980 11.10.2013, 22:39
@Gaenseliesel

vielen Dank...ich gehe aber arbeiten und kann (zum Glück) mein Leben ohne jegliche Zuschüsse bestreiten...was nicht heißt, dass ich im Geld schwimme...;-)...

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Deine Witzigkeit kann dich 800 € plus Rechtsverfolgung kosten :-(

Da eine Darlehensforderung aus Vertrag zweifelsfrei besteht und du die Rückzahlung eben nicht belegen kannst, stehen dein Chancen schlecht, dass sich der Vorsitzende deinem Humor anschliesst und auf Darlehens-Rückzahlung erkennt oder trocken feststellt, dass es sich bei den VWZ doch wohl offensichtliuch um etwas ganz anderes handelt. Besonders, wenn der Kläger, anwaltlich beraten, dafür eine plausible Erklärung hat -O

G imager761

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dass ich eidesstaatlich versichere

Wem gegenüber denn? Sorry, aber das erinnert mich an einen Rechtsfall den ich als Rechtsreferendar erlebt hatte: Freund und Freundin stritten sich über den Hausrat und seiner ehemals besseren Hälfte fiel nichts dümmeres ein, als auf die Kaufquittungen "Geschenk" drauf zu krakeln. Der Gerichtssaal bebte vor Lachen als sie diese "Beweise" präsentierte. Deine e.V. würde auf gleicher Linie liegen. Das wäre ein Lacherfolg, nichts weiter. Du mußt die Tilgung des Darlehens beweisen. Bei unbaren Zahlungen ist das ja problemlos möglich. Wenn aber bar unter vier Augen gezahlt wurde, ist Deine Lage hoffnungslos. Es sei denn, Deine Ex kann zwar die Darlehensvergabe per Vertrag, nicht aber die Auszahlung ihrerseits belegen. Da kannst Du kühn behaupten, nie etwas bekommen zu haben.

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kann sie denn beweisen, dass es einen Kredit gab? Kann sie beweisen, dass Geld geflossen ist? Über welchen Betrag reden wir?

Hier gilt Aussage gegen Aussage. Die Frage ist, was sie in der Hand hat an Beweisen. Sind auch die schwach, würde ich einfach den Fall ignorieren.

eidesstaatlich

weder eides-staatlich, noch eides-stattlich versichert wird dir in dem Fall was bringen.

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Dani9980 11.10.2013, 21:47

Hallo, die Problematik ist, dass ich Ihr damals einen Darlehensvertrag (war auch noch meine Idee) unterschrieben habe. Also es gibt einen. Da wir zusammen gewohnt haben, habe ich Ihr das Geld bar gegeben oder was überwiesen (aber nicht mit Zusatz Darlehen im VWZ). Nun habe ich aber jemanden, der bezeugen kann, dass Sie eine größere Summe von mir erhalten hat. Sie hat mir mittlerweile ein Schreiben vom Anwalt zukommen lassen und ich soll nun noch zusätzlich (es handelt sich um 800 EUR Darlehen) noch die Anwaltskosten zahlen. Ich bin ein wenig verzweifelt!!! Ich überlege nun ob eine eidesstaatliche Erklärung hilfreich ist.

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Steeler 11.10.2013, 22:08
@Dani9980

... oder was überwiesen (aber nicht mit Zusatz Darlehen im VWZ).

Den Beleg solltest Du trotzdem suchen. Denn er kann Dir möglicherweise helfen; abhängig von der Summe, von den Umständen und vom Gesamtzusammenhang.

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Dani9980 11.10.2013, 22:41
@Steeler

Ich habe jetzt bei meiner Bank die Kontoauszüge für den Zeitraum angefordert...da sind auf jeden Fall ein paar Überweisungsaufzeichnungen zu finden...aber leider nur mit witzigen VWZ (gib nicht alles mit einmal aus oder Schutzgeld)...ich weiß klingt albern, aber ich hätte ja nie gedacht, dass es sich so entwickelt...

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Steeler 11.10.2013, 22:50
@Dani9980

Auf jeden Fall besser als keine Belege.

... oder Schutzgeld)

Na, sowas mag ich! :) Hab' ich auch mal zurückbekommen mit diesem VWZ. Der Bursche hat was zu hören bekommen ... :)

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Gaenseliesel 11.10.2013, 21:47

DH ! so sehe ich es auch ! Aus der Frage geht nicht hervor, ob Schriftliches dieses Darlehen belegen kann.

" Denn was man schwarz auf weiß besitzt, kann man getrost nach Hause tragen. " eine alte Weisheit, die sich im Leben immer wieder bewahrheitet !

Ich denke Dani sollte, falls es keinen handfesten Vertrag gibt, der Forderung gelassen entgegen sehen. K.

eidesstaatlich.... irre ! ;-)))

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Solange nur Aussage gegen Aussage steht, kann Dir Deine ehemalige Mitbewohnerin gar nichts.

Für Dich wäre es aber besser, Du könntest jemanden benennen der die Rückzahlung bezeugen kann.

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Steeler 11.10.2013, 21:30

Naja, wenn es Belege gibt für Vertrag sowie Zahlung an den Darlehensnehmer - das wird aus der Schilderung allerdings nicht klar -, aber keinen Beleg für die Tilgung, kann es schon brenzlig werden für die/den TE.

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Primus 11.10.2013, 21:42
@Steeler

Ok, aber wenn schon keine Rückzahlung quittiert wurde, dann glaube ich kaum, dass es einen Darlehensvertrag gibt.

Es wäre schön, wenn Danni9980 uns darüber aufklären würde.

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Dani9980 11.10.2013, 21:48
@Primus

Hallo, ich habe zur ersten Antwort ein Kommentar eingefügt. Sorry bin hier noch nicht so firm...

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Primus 11.10.2013, 22:02
@Dani9980

Kein Problem... Nun wissen wir ja, dass ein Vertrag besteht und Du Dir jetzt was eingehandelt hast, dass nicht leicht zu lösen ist.

Eine größere zurückgezahlte Summe bedeutet noch nicht, dass das Darlehen getilgt war und eine eidesstattliche Versicherung bringt Dich darin auch nicht weiter.

Ich muss in diesem Fall passen und hoffe für Dich, dass sich hier noch Experten melden, die sich mit der rechtlichen Seite auskennen und Dir einen Rat geben können.

Viel Glück!!

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Dani9980 11.10.2013, 22:06
@Primus

und wenn mein Bekannter eidesstaatlich erklärt, dass Geld geflossen ist, das ist doch auch ein Beweis. Das tut doch niemand aus Spaß. Es war nun damals so, dass wir in Sachen Geld eben alles ohne Belege gezahlt haben...eben unter freunden...mhm...am Ende ist man immer schlauer...sowas wird mir wohl nie wieder passieren....

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Primus 11.10.2013, 22:30
@Dani9980

@Danni9980: Wenn Du im Recht bist, dann lass es doch einfach auf eine Gerichtsverhandlung ankommen. Ehrlich währt am Längsten und wenn Du überzeugend die Wahrheit sagst, muss Deine ehemalige Mitbewohnerin bewusst vor Gericht lügen.

Dazu gehört aber einiges an Kaltblütigkeit, denn vor dem Richter sieht die Welt anders aus und schon so mancher hat dann doch den Rückzieher gemacht, wenn die Angst vor einem Meineid im Nacken sitzt.

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Dani9980 11.10.2013, 22:37
@Primus

na ehrlich währt am längsten...natürlich lasse ich es darauf ankommen, aber ich mich halt irgendwie absichern...weil ich das Geld nicht nochmalig zahlen möchte...und wenn ich dazu verurteilt werde, kommen ja noch zusätzliche kosten auf mich zu...ich bin alleinerziehend und deshalb extra ein wenig verunsichert...

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imager761 12.10.2013, 06:46
@Primus

Hier wird es zu keiner Vereidigung kommen. Die Klägerin hat einen unbestreitbaren Forderungsanspruch und demnach Zahlungsklage erhoben. Den muss die Beklagte widerklagend entkräften und darlegen, warum er nicht bestehen soll. Kann sie das nicht, und der darlehensfremde VWZ spricht dagegen, dringt die Klage durch.

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imager761 12.10.2013, 06:48
@Dani9980

natürlich lasse ich es darauf ankommen,

So natürlich ist das nun nicht, wenn man das erhebliche Prozesskostenrisiko berücksichtigt und dem seine Erfolgsaussichten gegenüberstellt :-(

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imager761 12.10.2013, 06:53
@Dani9980

und wenn mein Bekannter eidesstaatlich erklärt, dass Geld geflossen ist, das ist doch auch ein Beweis.

Nein. "Beweis" ist, was der Vorsitzende würdigt. Ob an Eides Statt oder nicht, eine Aussage ist eine Aussage und wird nicht mit einem "Joker" wertvoller :-(

Die Fakten sprechen nun mal für die Forderung der Klägerin und eine Gefälligkeitsaussage erkennt der Vorsitzende durchaus. Oder wird vom Anwalt darauf hingewiesen und an die Faktenlage erinnert :-)

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