Einfamilienhaus ist vermietet und Mieter verlangen Gaszähler?

3 Antworten

Selbstgenutzte oder vermietete Einfamilienhäuser unterliegen definitiv nicht der Heizkostenverordung, da es dort bei eigener Heizungs- und Warmwasseranlage keine Kosten zu verteilen gibt.

Der Wunsch nach einem Gaszählereinbau kann daher auf Mieterkosten erfüllt werden, aber nicht auf Vermieterkosten erzwungen werden.

Technisch schwierig ist möglicherweise die Zwischenablesung des Flüssiggastanks. Dies lässt sich aber generell dadurch beheben, dass kurzfristig zum Ein- wie auch Auszugstermin eine vollständige Befüllung durchgeführt wird. Die Teilbefüllung mag zwar teurer sein als eine Vollbefüllung, aber insb. im Fragefall wird der Zwischenstand vom Mieter bezweifelt und er trägt ohnehin die Gaskosten. Problematisch ist allerdings, dass der Mieter die - im Prinzip aber von ihm zu vertretende - Unwirtschaftlichkeit der Zwischenbetankung gemäß § 556 Abs. 3 BGB bemängeln könnte und einen anderen Preisansatz verlangt. Wichtig ist daher, dass die von Dir alternativ angebotene Zwischenbetankung eindeutig auf sein Verlangen erfolgt.

Üblich ist bei Heizkostenabrechnungen für zwischendurch von Gradtagzahlen auszugehen. Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Gradtagzahl. Deine o.a. Zahlen weichen alledings davon ab. Aber egal, denn:

Auf dem Mietvertrag habe ich festgehalten,

Das ist völlig in Ordnung, solange gerichtlich nicht eine andere Meinung vertreten wird. Da die Heizkostenverordnung in diesem Einfamilienhaus-Fall nicht bindend ist, entfällt auch die dortige Vorrangregelung der Verordnung gegenüber rechtsgeschäftlichen Vereinbarungen (§ 1 HeizkostenV). Wenn allerdings die Mieter aufgrund einer anderen Rechtsauffassung Mietrückbehalte vornehmen, bleibt Dir nur der Klageweg. Daher ist die schriftliche Dokumentation der Mieterforderungen und Deines Standpunktes sinnvoll.

Verlangen können sie alles mögliche.

Deine jetzige Schilderung würden ich ihnen nochmal unter die Nase reiben.

Was machst du da rum. Lass den Tank leer werden. Dann können die das selber bestellen, ist doch alles ihr Verbrauch.
Hat der keine Fullstandsanzeige

fehlerhafte Ablesung Gaszählerstand durch Mieter selbst - Eigenverschulden? Berechnungsfehler?

Guten Tag zusammen,

ich habe beim Einzug in meine Wohnung Ende September 2012 einen falschen Gaszählerstand an meinen Grundversorger übermittelt.

Der Vormieter hatte sich nicht abgemeldet, so dass ich mehrere Monate immer wieder den Versorger anrief und schriftlich um Anmeldung bat, bis er mich schließlich anmeldete und den Vormieter abmeldete. Der Vormieter erhielt Ende November 2012 eine Schlussrechnung.

Nun stellte sich heraus, dass ich für meine 52 qm Wohnung (sehr hohe Decken, ich wohne hier allein) allein in der ersten Woche für Heizung und Warmwasser einen Verbrauch von 600 Kubikmeter gehabt haben soll, was ca. 400 Euro Kosten verursacht hätte. Ich habe 1570 Kubikmeter angegeben. Eine Woche später lag mein Verbrauch bei 1750 und wiederum einen Monat später bei 1850.

Den aktuellen Zählerstand habe ich auch abgelesen und überschlagen, dass ich ca. 120-130 Kubikmeter je Monat (im Winter zumindest) verbrauche.

In der Hotline des Versorgers wurde mir mitgeteilt, dass ich ein Wohnungsübergabeprotokoll mit dem richtigen Zählerstand vom Einzugsdatum einsenden solle (Unterschrift Vermieter und Mieterin), dann würde die Schlussrechnung für den vorigen Mieter noch korrigiert werden.

Meine Frage ist nun: Hat der Versorger überhaupt eine Rechtsgrundlage zur Korrektur einer Schlussrechnung für Gas nach einem Zeitraum von über 6 Wochen? Der Anbieter ist übrigens die NGW und ich bin (noch) in der Grundversorgung (sobald sich alles geklärt hat, möchte ich zu einem günstigeren Tarif oder Anbieter wechseln). Und außerdem ist mir unklar, welchen Beweis der Anbieter benötigt, um überhaupt eine Rechnungskorrektur vorzunehmen. Leider habe ich beim Einzug den Gaszähler nicht fotografiert, sondern mir offenbar einfach einen falschen Wert notiert bzw. die Vermieterin hat mir einen falschen Ausgangswert notiert und ich hab es nicht gesehen. Reicht da ein Übergabeprotokoll überhaupt aus? Darf der Gas-Versorger dann die Schlussrechnung des vorigen Mieters korrigieren?

Ich ärgere mich maßlos über mich selbst, ich bin sooo gründlich, und dann so ein doofer Fehler und ich weiß nicht, wie ich es dem Versorger nachweisen soll.

Ich schreibe mir nun wöchentlich die Zählerstände auf, damit vielleicht aufgrunddessen klar wird, dass ich nicht 600 Kubikmeter in nur 7 Tagen verbraucht haben kann, wenn ich sonst üblicherweise 120-130 in 30 Tagen verbrauche...

Über Antworten freue ich mich sehr. Vielleicht hat ja schon jemand Erfahrungen mit so was gemacht.

Danke im Voraus,

MelanieN

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Malerarbeiten vor Schlüsselübergabe?

Hallo,unser Missverhältnis endet Ende April 2018.Wir haben aber heute schon Schlüsselübergabe. Unser Vermieter wollte aber ,dass wir eine neue Tapete ran machen und hat von uns letzte Woche 1 Schlüssel für den Maler bekommen, der uns einen Kostenvoranschlag machen sollte.Leider hat er schon seine Malerarbeiten verrichtet ohne unser Wissen.Er hat uns die Chance genommen, einen günstigeren Maler zu finden. Darf er das?Wir haben schließlich noch die volle Miete bezahlt und der Vermieter möchte jetzt anteilig Geld von uns.Der nächste Mieter steht schon in den Startlöchern.

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Wie sieht das eigentlich mit einer Wasseruhr aus ?

Hi !

wohne nun seit etwa 10 Minuten in einer großen Wohnanlage. Neben der Miete , zahle ich noch eine Nebenkostenpauschale von 120,-€ pro Monat. In der Wohnung ist ein eigener Strom und Gaszähler ( Therme ), wo ich extra einen Vertrag mit den Stadtwerken abgeschlossen habe.So weit ich das übersehe, deckt die Nebenkostenpauschale die Kosten für Versicherungen, Steuern, Hauswart, Fahrstuhl, Müllabfuhr, Reinigung, Schneebeseitigung , Gärtner usw. und einen ungenauen Anteil an Kaltwasser ( Warmwasser wird durch die Therme erzeugt ) ab. Doch in meiner Wohnung gibt es keinen Wasserzähler. Auf Nachfrage beim Hausmeister, gibt es in keiner der knapp 400 Wohnungen einen Zähler, sondern es existiert nur einer im Hauptgebäude. Die verbrauchte Wassermenge würde dann anteilig auf alle Mieter umgerechnet. Finde ich eigentlich sehr ungerecht, da alleine in meinem Haus fast rund um die Uhr die Waschmaschinen laufen, ebenso fleißig Vollbäder genommen werden. Bin mal auf die Nebenkostenabrechnung gespannt, mit welcher Summe ich da veranlagt werde und was ich nachzahlen muss.

Ist ein Wasserzähler nicht Pflicht ?

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Mieter verursacht Schaden und haut ab?

Ein Eigentümer vermietet seine Wohnung möbliert an eine berufstätige Person auf Zeit (5 Mon). Nur drei Wochen nach dem Einzug meldet der Mieter über die Schimmelbildung im oberen Bereich der Wände aufgrund der Baumängel in der Wohnung. Der Vermieter schickt einen Handwerker (keinen Sachverständiger) zum Überprüfen hin, der keinen Baumangel feststellt, aber viel Feuchtigkeit in der Innenwände. Dabei wird auch klar, dass die Whg überbelegt ist und anstatt einer Person, eine Familie (4 P) in der Whg eingezogen sind. Der Vermieter beschuldigt den Mieter aufgrund der Überbelegung, viel Kochen, nicht lüften und die Wäsche in der Wohnung trocknen die Schaden verursacht zu haben und erhöht  schriftlich die Miete um 15 % aufgrund der Überbelegung. Er fordert den Mieter an, die Schaden zu beheben. Der Mieter reagiert nicht und zahlt keine Miete mehr. Der Vermieter schickt für fällige Miete eine Mahnung. Aber eine Woche später erhält er einen Briefe vom Anwalt des Mieters, der den MV mit sofortiger Wirkung wegen schwerer gesundheitsgefährdender Mängel der Mietsache kündigt. Er schreibt auch, dass der Mieter bereits ausgezogen ist und wo soll den Schlüssel übergeben.

Also der Mieter verursacht durch Abnutzung die Schimmelbildung und haut ab!

Frage: Darf der Vermieter die fristlose Kündigung ablehnen? Bringt es noch den teuren Sachverständiger zu beauftragen? Darf der Vermieter die Kaution beibehalten und für die Reparaturen und die letzte Miete davon abziehen? Und wenn die Kaution die Reparaturkosten nicht abgedeckt? Kann der Vermieter - ohne die sofortige Kündigung zuzustimmen – die Rückgabe vom Schlüssel zustimmen um die Whg betreten zu können und die Reparaturen veranlassen? Muss der Mieter auf eine Wohnungsübergabe bestehen, oder darf er ohnehin die Kosten der beschädigten Inventar von der Kaution abziehen?

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Spekulationssteuer mit tlw. Untervermietung?

Moin moin aus Berlin,

ich bin in Not geraten und muß mich von meiner ETW trennen. So wie ich die Fakten derzeit sehe, fällt bei mir die 25% Steuer aus Spekulationsgeschäften an.

Chronologie:

2000 ETW gekauft (marktüblich)

2005 verkauf an leibl. Mutter, um einer Verwertung vorzubeugen (deutl. unter Wert/Restschuld)

2015 Rückkauf (ohne Gewinn/Verlust)

Ende 2018 geplanter Verkauf an leibl. Sohn (mit ca. 37.000€ Gewinn, aber unter derzeitigen Wert)(falls die Finanzierung scheitert, Verkauf Anfang 2019 maktüblich mit ca. 65.000€ Gewinn ggü. letzten Kauf)

Seit 2000 bin ich Nutzer der ETW (tlw. als Mieter, bzw. als Selbstnutzer)

Problem: Als es mir gesundh. schlechter ging, habe ich 60% meiner Wohnung seit 09.2017 vermietet um die ausbleibenden Lohn zu kompensieren

Frage1: 10-Jahresfrist entfällt, da letzter Kauf jünger. Oder?

Frage2: 3-Jahresfrist entfällt auf die 60%, da im Jahr des Verkaufs keine Eigennutzung. Oder?

Frage 3: auf die 40% fällt keine Sp-Steuer an, da im Jahr des Verkaufs und den beiden Jahren davor eigengenutzt. Richtig? Oder hab ich da was durcheinander gebracht?

Frage 4: Wenn ich im Dez. 2018 die ETW wieder 100% selber nutze, zählt das dann für "im Jahr des Verkaufs eigengenutzt"? In den Jahren zuvor war ja Eigennutzung vorhanden.

Bemerkung: Eine verbale Beratung bei Finazamt oder Steuerberater ist derzeit nicht möglich, da inzwischen nahezu gehörlos.

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Nebenkosten für eine nicht genutzte Nebenwohnung?

Ich arbeitete bis vor kurzem in Bremen im Wochenpendel, also mit Nebenwohnung (kl. möbliertes Zimmer mit Kochgelegenheit und gemeinsam genutztes Bad eines weiteren Mieters in einem entsprechen ausgebauten Einfamilienhaus). Nun nutze ich diese Wohnung (Zimmer) kurzfristig nicht mehr. Mit der Kündigung hatte ich auch den Schlüssel gleich abgegeben, in der Hoffnung, meine Vermieterin würde bald einen Nachmieter finden. - Das klappt aber anscheinend nicht. Nun verlangt meine Vermieterin entsprechend des Mietvertrages, wegen 3-monatiger Kündigungsfrist, für diese Zeit nicht nur den eigentlichen Mietzins, sondern auch die vollen Nebenkosten von 95,-€ monatlich ("Heizung, Warmwasser, Müll, Treppenhausreinigung, Kabelanschluß für TV, 14 tägige Badreinigung"). Ist das rechtens?

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