Einfahrt unzumutbar - Mietminderung möglich?

2 Antworten

Theoretisch ja, praktisch dürfte es schwer werden. Es geht um den Nachweis dieser zusätzlichen Vereinbarungen.

Ich würde das Thema sicherheitshalber mit einem Anwalt beraten, ob die mündlichen Zusagen ausreichen um das durchzubekommen.

Ausserdem habt Ihr mit der Zeitspenne 2 Jahre zu inzwischen 6 Jahren auch sehr lange gewartet.

Ist Mietminderung hier möglich?

Nein. Euch ist genau der Zustand der Mietsache vermietet, wie er bei Mietvertragsschluss vorhanden war. Eine mietvertragliche Zusicherung i. S. d. Gesetzes vermag ich in der Erklärung, "dass die Einfahrt geteert wird", nicht zu erkennen.

In einer schneereichen Gegend weiß man, was auf einen zukommt. Dass die Mieterin an der Verpflichtung zu Winterdienst aus gesundheitlichen Gründen gehindert ist, ändert nichts an ihrer Mietvertragspflicht, die sie dann eben durch Dritte - ggf. entgeltlich - erbringen lassen muss. Wenn sich der Einsatz einer Schneefräse hierbei verbietet, ist das eben so.

Die nichtvermietete Zuwegung und Gemenschaftsfläche Hof sowie Aussicht auf Nachbargrundstücke sind nicht Bestandteil des Mietevertrages.

Im Ergebnis liegt hier kein Mietmangel vor.

imager761

Wie weit darf der Vermieter gehen?

Hallo Ihr Lieben,

Wir haben im März 2015 unsere momentane Wohnung angemietet. Zum damaligen Zeitpunkt war ich sehr krank (Herzfehler) und war viel im Krankenhaus und mein Mann hat wegen dieser Situation nach 15 Jahren seinen Job verloren weil er viel zuhause sein musste da wir zwei kleine Kinder haben. Als wir die Mieterselbstauskunft ausgefüllt haben, haben wir beim Arbeitgeber falsche Auskünfte gemacht und haben verschwiegen das er Arbeitslos ist. Da man als Arbeitsloser heut zu Tage gleich einen Stempel aufgedrückt bekommt. Also haben wir einfach den alten Arbeitgeber angegeben. Knapp 7 Monate später hat mein Mann bei einem neuen Arbeitgeber angefangen wo er auch immer noch angestellt ist. Nun ist es so das wir wieder Richtung alte Heimat ziehen wollen und vom Vermieter eine mietschuldenbefreiung haben wollten. Diese haben wir zwar bekommen aber seit dem dreht er am rad! Er stand sogar hier vor der Tür das er es nicht versteht das wir seine so tolle Wohnung wieder verlassen wollen und das in einem sehr aggressiven Ton. Nun ist es so das er anfängt in unserem Leben rum zu schnüffeln und hat dabei gemerkt das mein Mann zum Einzug nicht mehr angestellt war. Jetzt droht er uns mit einer Anzeige wegen Betruges. Was für Konsequenzen können nun auf uns zu kommen? Wir haben immer pünktlich unsere Miete bezahlt sowie Betriebskosten Nachzahlungen. Mein Mann geht nun seit fast einem Jahr wieder arbeiten nur eben die Angabe beim Einzug war falsch... Der Vermieter hat letztens angerufen und meinte er könne dafür sorgen das wir kein Fuß mehr auf den Boden bekommen...

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Probleme mit Vermieter/Kündigung der Wohnung

Hi, hier mal die Details zu meinem Problem, wo ich dringend Hilfe benötige :(

bevor ich zum Mieterschutzbund oder zu einem Anwalt gehe, hoffe ich das mir hier vlt schon weitergeholfen wird. Ich wohne seit einiger Zeit mit meinem Kumpel in einer WG und von Anfang an hatten wir nur Probleme mit unserem Vermieter. Beim Einzug hatten wir mit dem Vermieter abgemacht das wir einen Monat mietfrei wohnen können und das Geld für den Monat als 2. Kaution bezahlen. Das war überhaupt nicht zulässig, sagte uns später die Hausverwaltung, der das Haus gehört. So hatten wir seit dem ersten Monat Mietschulden bei der Hausverwaltung. Wir wissen bis heute nicht wo unsere 2. Kaution bzw. die erste Miete abgeblieben ist, wahrscheinlich in der Kautionskasse des vermieters oder er hat es unterschlagen. Der Vermieter änderte dann auch handschriftlich den Mietvertrag, dass wir erst Juni 2012 ausziehen dürfen, was wir nicht anerkannten und er dann einen neuen Mietvertrag aussetzte, das wir normal 3 Monate vorher kündigen können. Dann unterschrieben wir und er änderte das Jahr dann wieder auf 2012, was wir erst nicht mitbekamen. Auf jeden Fall haben wir 2 MIETVERTRÄGE, einen mit 2011 und einen 2012. Die Hausverwaltung schickte uns insgesamt 3 Mahnungen und anschließend die fristlose Kündigung. Keine der 3 Mahnungen haben wir je gesehen, da diese direkt an den Vermieter geschickt wurden und er Sie uns vorenthielt. Erst die fristlose Kündigung war in unserem Briefkasten und wir sollten bereits in 2-3 Wochen ausziehen. Wir riefen unseren Vermieter daraufhin an und er sagte uns er kümmert sich um alles. Als sich nichts tat und wir ihn nochmals anriefen, sagte uns die Sekretärin das er im Urlaub sei und erst dann wiederkam als wir hätten ausziehen müssen. Wir haben uns mit der Hausverwaltung geeinigt, das Sie uns nicht rauswerfen und wir in Ruhe eine neue Wohnung suchen sollten und Sie den Sachverhalt klären (wir hatten ihnen eine lange Mail mit allen Details was vorgefallen war geschrieben). Letzte Woche kam dann eine Mahnung und ein Betrag das wir über 500€ bezahlen sollen (also die 1. fehlende Miete + Mahngebühren). Sie wollten uns auch letzte Woche telefonisch anrufen, aber bisher hat sich auch da nichts getan, es kam nur dieser Brief.

Das Problem ist dadurch das es immernoch nicht geklärt ist mit den Mietschulden, bekomme ich von der Hausverwaltung keine Vormietbescheinigung, die ich ja brauche um in eine neue Wohnung ziehen zu können! Wir sind derzeit in der Wohnung gefangen und ich habe bereits eine neue Wohnung, die ich aber nicht ewig reservieren lassen kann.

Darüber hinaus ist der Vermieter fast nie zu erreichen, zu 95% erreicht man nur die Sekretärin die von nichts eine Ahnung hat und immer sagt sie meldet es und er ruft uns zurück...das hat er bisher vielleicht 1-2 mal gemacht und das war noch am Anfang.

Ich bitte um schnelle Hilfe, dies ist usnere erste Wohnung und wir haben glech tief in die Scheiße gegriffen und Ahnung haben wir von alledem auch nicht.

Danke

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welche Rechte habe ich und wieviel muß ich mir gefallen lassen

Hallo, ich bin absolut neu hier und verzeit mir jetzt schon wenn ich einige Fehler mache. Also, vor über einem Jahr sind wir sehr Ländlich gezogen. In einem zwei Familienhaus, wovon über uns die Vermieter wohnen. Am Anfang war auch alles Okey. Dann sind wir gemeinsam über Pfingsten zu gleichen Veranstaltung gefahren, danach brach die Hölle los. Es wird uns laufend vorgeworfen das wir sie, auf dieser Veranstaltung schlecht gemacht haben. Auf unsere Beteuerung dies nicht gemacht zu haben werden wir als Lügner beschimpft, stellenweise werde sie sogar sehr persönlich. Dann hat unser Sohn uns mit unserer ersten Enkelin stolz besucht und auf dem Grundstück geparkt.( wohnt 300KM entfernt) Einen Tag später wurden wir, wie bei einer Inquisition nach draussen zitiert . Von Beleidigungen bis erneute persönlich Anschuldigungen mußten wir uns fast alles anhören und dass in einer Lautstärke, das man sich wieder wie ein 12Jähriger vorkam. Weil sie mit ihren Wagen auf das Grundstück wollten und unser Sohn binne zwei Minuten seinen Wagen raus gesetzt hatte. Sie haben sich dermaßen hinein gesteigert das uns jetzt untersagt wurde den Partyraum zu nutzen und die Schlüssel mußten wir auch abgeben, sowie die Garage von uns nicht mehr genutzt werden darf. Vom drei erhaltenen Schlüssel gaben wir drei wieder ab. Hieraus entbrannte der nächste Streit wir hätten nur zwei Schlüssel erhalten und es wäre unverschämt einfach einen nach zu machen. Als wir beteuerten das diese drei Schlüssel uns ausgehändigt wurden, brach ein neuer Streit aus, der mich sogar sehr persönlich Angriff und wir als Lügner beschimpft wurden,..jetzt haben wir sogar zwei angeblich nachgemacht. Dann hatten wir vor kurzen ein Strassenfest hier. wobei wir immer beim Aufbau helfen. Eine Stund bevor alle Gäste auf "unserem" Grundstück eintrafen kam ich und meine Freundin mit einer Tasse Kaffe raus. Da wir die ganze Zeit draussen waren und gequatscht hatten, hatte ich diese leeren Tassen vergessen und das zog, mir gegenüber, einen Anschiss nach den man zwei Häuser noch weiter hören konnte... An dem Haus ist noch eine kleine "Werkstatt" und ein Partyraum angebaut. Jetzt hat der Sohn der Vermieterin dort eine Beflokungs-Beschriftungswerkstatt in der "Werkstatt" eingerichtet und laufend wir mein PKW zugeparkt oder vor dem Tor stehen Autos, so das ich immer erst bitten muß das ich rein oder rausfahren kann. Heute war es mal wieder soweit obwohl wir letzten Monat die Waschküche gereinigt haben wurde ich auf unsanfte Art wieder gemaßregelt das ich am Wochenende die Waschküche nicht gesäubert hätte. Als ich zu meiner Verteidigung anbringen wollte das wir das doch letzten Monat gemacht haben, sind mir Vorwürfe entgegen gebrüllt worden die mich fast Sprachlos gemacht haben. Eigentlich habe ich eine sehr hohe Tolleranzschwelle aber diese ich gerade überschritten worden. Nun meine Frage, falls es nach dieser Darstellung nicht mehr zu erkennen ist. Müssen wir uns das Verhalten so ohne weiteres gefallen lassen?

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