einen Monat "selbstständig" gearbeitet, Steuererklärung?

1 Antwort

Überall wo Du um eine Rechnung gebeten wurdest, war es eine selbständige Tätigkeit.

Dafür musst Du die Anlage EÜR ausfüllen und dort die Einnahmen und die Ausgaben eintragen um so den Gewinn zu ermitteln, der dann über die Anlage "G" in die Einkommensteuererklärung geht.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

Danke für Ihre Antwort! Ich dachte, dass Anlage G nur für Einkünfte aus einem Gewerbebetrieb gilt. Wäre es in meinem Fall nicht eher Anlage S? Und kann es in diesem Fall (insgesamt unter dem Grundfreibetrag geblieben und nur 580€ Gewinn erzielt) überhaupt dazu kommen, dass nachträglich noch Steuern abgezogen werden?

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@meowla
  1. Wer sagt denn, dass Du Steuern zahlen musst. Du willst doch die Steuererklärung abgeben, weil in einer Anstellung wohl Lohnsteuerabgezogen wurde, die Du wieder haben willst. Aber ohne Deine Einkünfte zu kennen, wird das Finanzamt keine Steuerveranlagung durchführen.
  2. "RechercheProjekt" war mir jetzt etwas dünn, um auf "Freier Beruf" zu kommen. Außerdem waren es ja mehrere Honorartätigkeiten. Welcher erforderte eine akademische Vorbildung, oder eine vergleichbare Ausbildung?
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@wfwbinder

weitere Jobs, die ich 2019 hatte, waren kurzfristige Beschäftigungen oder Teilzeitjobs in einem normalen Angestelltenverhältnis, daher der Abzug der Lohnsteuer.
Der Job, bei dem ich auf Ausstellung einer Rechnung geboten wurde, war für einen "short term student assistant" ausgeschrieben, alles was erforderlich war waren Sprachkenntnisse (und impliziert die Immatrikulation an einer Universität). Inhaltlich war es reine Internetrecherche und Dateneingabe, ich konnte von zu Hause aus arbeiten und mir meine Zeit selbst einteilen, wurde aber trotzdem nach Stunden bezahlt (die Firma hatte vorher festgelegt, wie viele Stunden die Tätigkeit dauern würde).

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@meowla

Du kannst es auch in die Anlage "S" eintragen, es ist bei den Summen sowieso egal, aber Datenerfassung, Recherche usw. würde ich im Zweifel schon eher als gewerblich einstufen.

Die kurzfristigen Beschäftigungen gehören nicht rein, wenn es 450,- Euro Jobs waren.

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@wfwbinder

vielen Dank, dann mache ich es so! Ist es in diesem Fall schlimm, dass ich kein Gewerbe angemeldet oder dem Finanzamt sonstwie bescheid gesagt habe, da die Summe sowieso unerheblich ist?

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