Eine Schwester wohnt zur Miete im gemeinsam geerbten Haus. Darf sie die Schlösser austauschen damit wir keinen zutritt mehr haben? was können wir dagegen tun?

3 Antworten

Wenn ich es richtig verstehe, handelt sich es um ein größeres Haus, zu dem eine Gaststätte, weitere Räume und mindstens eine Mietwohnung sich befinden.

Deine Schwester darf selbstständig nur jene Schlößer austauschen, die zu Ihrer Mietwohnung gehören. Alle anderen Schlößer dürfen nur mit Zustimmung aller Erben getauscht werden.

Auch wenn Alkoholiker oftmals ein eingeschränktes Verständnis für viele Dinge zeigen, sollten die Miterben - möglicherweise unter Zuhilfenahme eines Anwaltes - mal die Folgen und Kosten für Ihr Fehlverhalten aufzeigen und Ihr androhen, dass sie dafür alleine aufzukommen hat.

Die andere Möglichkeit ist die Aufteilung des Erbes von Amts wegen einzuleiten, dann kann sie ja das Anwesen erwerben und ist fortan alleine für alles verantwortlich.

Ich möchte nicht in ihre Wohnung, ich möchte in die leerstehend Wohnung unserer Mutter und in die leerstehend Gaststätte im gleichen Haus.

Es ist kalt und die Heizungen müssen kontroliert werden. Meine Schwester ist schwere Alkoholikerin dadurch kam es im letzten Winter schon zu einem Wasserrohrbruch weil sie die Heizung in der leerstehenden Gaststätte nicht angemacht hat.

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Zum Problem:

Natürlich dürfte sie nicht die Schlösser austauschen, die nicht zur Wohnung gehören.

Da kannst Du Dir ggf. in die Räume Zugang verschaffen (Schlüsseldienst), weil es für die Sicherstellung udn Wartung notwendig ist.

Da bekommst du vor jedem Gericht Recht.

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Sie ist Mieterin.

Mit welchem Recht willst DU einen Schlüssel zu ihrer Wohnung?

Ihr seid gemeinsam Eigentümer und könnt gemeinsam, in Abstimmung mit dem Mieter/der Mieterin Euer Eigentum besichtigen.

So einfach ist das.

Oder gibt es in dem Haus Räume die nicht vermietet sind und die Du nciht betreten kannst?

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Hallo,

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Clou ist für alle Nebenkosten / Instandhaltung sollen Sie trotzdem noch aufkommen. Vom Erbe wird natürlich 0,0000 irgendwann mal übrig bleiben. Es ist natrülich eine Sepkulation wenn mal ein aktuer Pflegefall eintritt und ob das Haus wert 240k höher ist als die Zahlun zur Pflege an Eltern.

Sorry wenns jetzt komplex wird. Aber kann man das irgendwie anfechten ? Oder wenn jetzt zb. Pflege eontritt und 4 Jahre später sterben Sie. Wird trotzdem was am Haus zum Erbe zugezählt oder ist es quasi Schenkung ?

Hausfrieden ist natürlich durch Aktion dahin....

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Schwester von geerbten Haus auszahlen - welcher Betrag ist fair?

Hallo,

die beiden Schwestern A und B haben von deren Großtante gemeinsam zu je 50 % ein Haus geerbt.

Das Haus ist recht alt (BJ 1960 und ziemlich renovierungsbedürftig. Es hat beispielsweise keine Zentralheizung, feuchter Keller, schimmlige Wände usw). Allerdings ein relativ großes Grundstück mit 800 qm.

Ein Verkauf kommt für beide Schwestern nicht in Frage, das Haus soll in Familienbesitz bleiben. Auch eine Vermietung ist nicht gewollt.

Da der Erbfall eher plötzlich eingetreten ist und die Schwestern noch relativ jung sind (Anfang 20) haben beide keine finanziellen Rücklagen.

Durch die entfernte Verwandtschaft liegt alleine die Erbschaftssteuer bei 60.000 €.

Schwester B hat kein Interesse das Haus zu behalten und/oder selbst dort einzuziehen und könnte es sich auch nicht leisten (weder die laufenden Unterhaltskosten, noch könnte sie die finanziellen Mittel aufbringen um ihre Schwester auszuzahlen).

Deshalb hat Schwester A die nötigsten Renovierungsarbeiten durchführen lassen und ist in das Haus eingezogen. (Schwester A ist finanziell auch ein wenig besser aufgestellt, da sie einen besser bezahlten Job hat.)

Der Plan war von Anfang an, dass Schwester A also Schwester B ausbezahlt da es für beide die ideale Lösung ist.

Schwester A bezahlt für Schwester B deren Anteil der Erbschaftssteuer (also 30.000 €) plus einen Betrag X.

Wie hoch sollte dieser Betrag X nun ausfallen? Zahlt man sich unter Geschwistern in solch einem Fall tatsächlich 50 % des Marktwertes aus? Das Haus ist durch das Alter nicht mehr viel wert und muss innerhalb der nächsten Jahre sehr umfangreich saniert werden, damit es nicht "auseinanderfällt".

Durch den Zustand des Hauses möchte Schwester A keine "Unmengen" an ihre Schwester bezahlen, Schwester B möchte aber natürlich auch nicht zu wenig bekommen.

Gibt es hier User mit ähnlichen Situationen? Welcher Betrag wäre hier angemessen? Im Bekanntenkreis haben wir uns durchgefragt und dort war keiner dabei, der seinem Geschwister 50 % vom tatsächlichen Marktwert gezahlt hat (oder andersherum bekommen hat). Aber was wäre dann ein fairer Betrag unter Geschwistern, denen der Erhalt und Familienbesitz des Hauses sehr am Herzen liegt?

Bei wem könnte man sich da erkundigen? Beim Notar oder Anwalt vielleicht?

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