Eine Frage zur Ruckzahlung von Mietekaution?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Der Vermieter behauptet ich musste sofort nach dem Umzug mich ummelden, und weil ich das nicht gemacht habe, wird er jetzt für jeden Monat, wenn ich in seiner Wohnung angemeldet war, 50-70 Euro von der Kaution abziehen.

Das ist definitiv nicht zulässig - maximal hätter er dem EWA melden können, dass Du Dich nicht innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Frist umgemeldet hast - Strafzahlungen darf er deshalb garantiert nicht festsetzen!

Hinzu kommt, dass viele Ämter nur sehr eingeschränkt geöffnet waren.

da wie er gesagt hat, muss er das noch mit seinem Steuerberaterbesprechen.

dann sei zu hoffe, dass besagter Steuerberater weniger bekloppt ist, als Dein ehemaliger Vermieter.

Also kündige ihm an, dass Du beabsichtigst juristische schritte gegen Dich einzuleiten. Kannst Du übrigens auch ohne Rechtsanwalt.

Wie sieht es mit der Betriebskostenabrechnung für 2019 aus? Liegt diese bereits vor?

Wenn ich die letzte Frage richtig verstanden habe, ich habe die Betriebskosten als Pauschale gezahlt, da der Vermieter der einzige Besitzer des ganzen Hauses ist, und das Haus wahrscheinlich umgebaut wurde, also keine Möglichkeit das genaue Verbrauch von einer konkreten Wohnung festzustellen.

Trotzdem, vielen Dank für Ihre Antwort.

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@HrMappen

Also gab es keinen Grund die Kaution zurückzuhalten .... denn darum ging es hintergründig bei meiner Rückfrage.

Und es besteht somit auch längst kein Grund mehr für die Zurückbehaltung Deiner Kaution :

kautionsfrei ....... mietkaution-rueckzahlung

Wie lange sich der Vermieter Zeit lassen kann, ist immer vom Einzelfall abhängig, normalerweise sind es jedoch drei bis sechs Monate. Danach verjähren die Ansprüche, wenn der Vermieter sie nicht geltend macht. Dann muss er die Mietkaution auszahlen (§ 548 BGB).

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Das ist rechtsirrig: Tatsächlich zahlt der VM ggf. bis zu 15% der Nettomiete an Zweitwohnsitzsteuer und rsikiert Bußgeldbescheid wg. Steuerhinterziehung n. § 370 AO. Hierüber besteht ein nachvollziehbares Sicherungsbedürfnis.

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Richtigerweise ist die Kaution verzinst 6 Monate nach Rückgabe der Mietsache rückzahlbar. Bei vereinbarter Betriebskostenvorauszahlungen bis auf den erwartbaren Teil einer Nachzahlung.

Allerdings nur insoweit, als keine Forderungen fristwahrend geltend gemacht werden.

Etwa die vorbehaltlicher Geltendmachung, wg. Steuernachzahlung und Bußgeldbescheid wg. Zweitwohnungsteuerhinterziehung einen Betrag einzubehalten.

In dem Fall darf man vorschüssig (!) Klage wg. ungerechtfertigter Bereicherung führen und abwarten, welcher Vortrag da durchdringt :-)

Schreibe deinem ehemaligen Vermieter einen Brief , per Einwurfeinschreiben , setze ihm eine Frist bis er dir die Kaution ( den Betrag nebst Zinsen ) zu überweisen hat . Schreibe deine Konto-Nr. dazu , mehr nicht . Du kannst auch Einwurfeinschreiben mit Rückschein machen . Dann muss dein Vermieter od.Empfangsberechtigter unterschreiben . Auf Gespräche würde ich mich nicht einlassen .

Woher ich das weiß:Recherche

Droh mit dem Anwalt. Ummelden konntest du dich auch nicht, weil die Ämter zu hatten.

Ummelden konntest du dich auch nicht, weil die Ämter zu hatten.

Unsinn. Vielerorts kann man das online erledigen und welche Behörde soll von einem Lockdown betroffen gewesen sein?

Die Abmeldung innerhalb von 14 Tagen ist gesetzliche Verpflichtung, die kann man niemandem verwehren :-O

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@imager761

Sorry, aber ich hab das im Frühjahr hautnah erlebt. Da ging garnichts auf der Meldestelle und die eMail Antwort von den hat ausgereicht, auch für die Zulassung, um das Auto umzumelden. Weiss ja nicht, wo du wohnst, aber in Frankfurt gings nicht

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