Eine Bekannte von mir hat eine reiße gebucht und fährt für drei Wochen nach Japan

3 Antworten

Sie ist im Hartz IV Bezug, nicht nicht in Haft, oder in Betreuung. Sie kann reisen, wohin sie möchte.

Sie muss natürlich beim Jobcenter angeben, das sie für 3 Wochen nciht verfügbar ist.Die können dann ggf. die Leistungen kürzen.

Wenn sie es nicht ankündigt, kann sie Glück haben, dass es nicht bemerkt wird.Wird es aber bemerkt, dann gibt es Ärger und Sanktionen.

Ankündigen reicht nicht.
Sie braucht eine Genehmigung / Zustimmung, auf die sie nicht in jedem Fall einen Anspruch hat. Kommt es bei fehlener Zustimmung raus, ist Leistung für die Zeit der Ortsabwesenheit flöten. Sanktion gibt es zusätzlich, wenn in der Zwischenzeit ein nach § 31 SGB II bzw. § 32 SGB II sanktionierbarer Umstand eingetreten ist.

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@VirtualSelf

Genehmigung = wird weitergezahlt

Ankündigung = wird für die Zeit unterbrochen.

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Es heißt "Reise". Und wenn sie eine Finanzierung für diese Reise hat, dann kann sie das auch tun... woher das Geld kommt, erschließt sich wahrscheinlich nur ihr - womöglich hat das sogar einen beruflichen Hintergrund - keine Ahnung, was Deine Bekannte arbeiten könnte. Japan ist eines der überhaupt teuersten Länder für Reisen, d.h. es scheint ihr da entweder ein Goldklumpen auf die Füße gefallen zu sein oder aber alles hat seine Richtigkeit, da es jemanden gibt, der das sachgebunden finanziert. Warum fragst Du sie nicht einfach, ob sie an alles gedacht hat?

Es heißt "Reise"

Vielleicht liebt sie ja das reißen in den Knochen mehr als das Reise. mancher weisen weißen Waise geht das so.

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Ortsabwesenheit ist beim Jobcenter auf Antrag hin möglich, geht bis zu 21 Kalendertagen, aber Du solltest das unbedingt bei Deinem Arbeitsvermittler beantragen. Wenn er es nicht genehmigt, kannst Du nicht fahren bzw. Du hättest dann in der Zeit keinen Anspruch auf Alg II (kein Regelsatz, keine Miete). Es wäre umsichtiger gewesen, sie hätte die Ortsabwesenheit vor der Reisebuchung beantragt.

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