Eine Bank hat eine Dividende einer ausländischen Aktie auch nach 3 Mahnungen nicht eingebucht. Bei anderen Banken erfolgte die Einbuchung. Was tun?

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1 Antwort

Zuerst stellt sich die Frage, ob die Bank im konkreten Fall verpflichtet ist, diese Dividende einzubuchen oder findet da ein andere Abrechnungsweg statt?

Grundsätzlich besteht bei Unstimmigkeiten, bei denen man bei der Bank nicht weiterkommt bzw. keine vernünftige/verständliche Auskunft erhält, folgende Möglichkeiten:

- Einschalten eines Rechtsanwaltes, das erhöht den Druck auf die Bank (allerdings schnell kostenintensiv)

- Einschalten des Ombudmanns der Bank, sofern sie an solch einem Verfahren teilnimmt (kostenfrei und ein durchaus druckvolles Mittel)

- Direkte Beschwerde bei der BaFin (zuständige Aufsicht). Dies verursacht sicherlich den höchsten Druck auf die Bank (und ist ebenfalls kostenfrei).

Ich persönlich halte nach drei Mahnungen (sofern man vom eigenen Rechtsanspruch auf Basis von Fakten überzeugt ist), den Weg zum Ombudsmann für das angemessenste Vorgehen.

eesti 18.02.2017, 15:10

Das ist eine ganz normale Steuerabrechnung, wie sie bei dieser Aktie bereits seit 10 Jahren funktionierte.

Seltsam ist, daß die Bank intern ein Umtauschangebot veröffentlicht hatte, mich aber zu dieser Aktie nicht persönlich benachrichtigte.

Kann es sein, daß die Aktie verliehen wurde, und ich deshalb weder das Umtauschangebot, noch die Dividende erhielt?

Mich wundert besonders, daß mich die Bank nun schon so lange abwimmelt. Dividendenausschüttungen gehen doch im Internetzeitalter automatisch, da kann doch niemand mehr etwas vergessen. Also muß da irgendwas nicht regelkonform gelaufen sein, fürchte ich.

 

Ansonsten vielen Dank für die obige Antwort!

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