Eigentumswohnungkauf für meinen Sohn ohne Eigenkapital

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Guten Morgen Frau Tappsy2004,

für Dein Vorhaben bekommst Du, wenn Dein Gehalt und sonstige Einnahmen ca. 2000 Euro/Monat betragen, einen Kredit ohne Grundbucheintrag zum Zins ab 2,75 % für 8 Jahre, maximal 10 Jahre. Das heißt, das App. hast Du in 8 bis 10 Jahren abbezahlt mit einer monatlichen Belastung von ca. 450 Euro. Unter Berücksichtigung der Miete, die Dein Sohn jetzt schon zahlt und die dann wegfallen würde, ergibt sich eine Mehrbelastung von ca. 200 Euro/Monat (je nach Höhe der monatlichen Nebenkosten). Die 40.000 Euro, die Du benötigst, sind an keine Bedingungen gebunden außer an ausreichend Einkommen, so das die Bank sicher gehen kann, dass Du den Kredit abzahlen kannst. Wenn Du alleinstehend bist, dann gehen die Banken davon aus, dass Du ca. 1200 Euro/Monat zum leben brauchst und alles was darüber geht, kann zu Tilgung des Kerdits verwendet werde.

Ergänzen möchte ich noch, dass Deine Einnahmen nach Abzug der Lebenshaltungskosten + der Belastung für die Finanzierung Deiner Eigentumswohnung noch mindestens 500 Euro/Monat betragen müssen damit Dir eine Bank den o.g. Kredit gibt. Ich habe vorher übersehen, dass Du noch eine Belastung aus der Finanzierung Deiner eigenen Eigentumswohnung hast.

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Hallo tappsy2004,

gerne möchte ich Dir Deine Fragen beantworten:

Generell gibt es kein Höchstalter für eine Immobilienfinanzierung. Dein Alter mit 59 Jahren stellt also kein Ausschlusskriterium dar.

Die Mindestnettodarlehenssumme vieler Banken beträgt tatsächlich 50.000 Euro. Hierbei muss ich Dir durchaus zustimmen. Dennoch gibt es Banken, die auch in Eurer benötigten Finanzierungshöhe Immobilienkredite (Finanzierungen mit Grundbucheintragung) anbieten. Ab 25.000 Euro bis 30.000 Euro ist eine Immobilienfinanzierung durchaus machbar und bedarf nur entsprechender Recherche.

Bei Kapitalanlagen, also Immobilien, die zur Vermietung gekauft werden, wird von den meisten Banken vorausgesetzt, dass Eigenkapital eingebracht wird. Dabei sollten mindestens die Kaufnebenkosten berücksichtigt werden: Grunderwerbssteuer 5 % (ab dem 01.01.15 Erhöhung auf 6,5 %), Grundbuch- und Notarkosten 2 % und wenn ein Makler dazwischen geschaltet ist, auch Maklercourtage (variiert zwischen 3,57 % - 7 %).

Eigenkapital kann in Form von Bargeld, Kapital-Lebensversicherungen oder -Rentenversicherungen (hierbei gilt der Rückkaufswert) und Immobilienvermögen eingebracht werden. Deine fast abbezahlte Eigentumswohnung würde sich hierzu gut eignen.

Mit diesen Zusatzsicherheiten kann sich die Bank besser absichern, was unterm Strich für Dich bedeutet, dass Deine Chancen höher stehen auch eine passende und günstige Finanzierung zu erhalten.

Lass Dich am besten ganz individuell in einem ersten Vorabgespräch durch Deine Hausbank oder einem unabhängigen Finanzierungsvermittler beraten und spielt unterschiedliche Modelle durch. Erst dann kannst Du zu 100 % Klarheit schaffen, ob eine weitere Immobilienfinanzierung für Dich in Frage kommt und welche Rahmenbedingungen dabei eingehalten werden müssen.

Ich wünsche Dir und Deinem Sohn alles Gute und viel Erfolg bei dem Finanzierungsplan.

Viele Grüße, Meryem

Interhyp AG

Was "möglich" ist, entscheidet die Bank. An sich ist eine Beamtenstellung Idealvoraussetzung für eine Darlehensgewährung. Noch mehr berufliche Sicherheit kann kein Arbeitnehmer bieten. Frag Dich bei Banken durch.

Laß mich allerdings zu Wuppertal etwas sagen: Meinst Du wirklich, dass man dort die Idealvoraussetzungen für einen Immobilienkauf hat? Ich habe mich unlängst einmal mit einem Bekannten gerade über Anlagen in Wuppertal unterhalten und der tat keineswegs begeistert. Wäre ich in Deiner Lage, ich würde meinem Sohn lieber die Miete zahlen als mir eine ETW in einer Region an den Hals hängen die mir auf dem absteigenden Ast zu sein scheint.

Och, wenn erst Erwin Lottemann da mit dem Papst seine Herrenboutique eröffnet hat ...

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Der Traum vom Eigenheim, Haus finanzieren trotz laufender Immobilienfinanzierung.

Hallo an alle,

folgendes, ich hege wie wahrscheinlich viele anderen den Traum von einem eigenen Haus mit meiner Freundin. Nachdem ich weiß, dass das alles mal nicht so schnell zu handeln ist möchte ich mich im Voraus so gut wie möglich informieren.

Fakts: Ich, unbefristet beschäftitg, Netto ca. 1800 EUR, lebe zur Zeit in Miete (680 EUR warm) Fremdkapital 12.000 EUR (Rate 325), Eigenkapital: 4.500 EUR (naja nicht viel). Sie, unbefristet beschäftigt, Netto ca. 1750 EUR, finanziert eine Wohnung zu 4,89 % (ca. 60.000 EUR) monatliche Rate ca. 300 EUR. Darüber hinaus hat sie jährliche Ausgaben für Versicherungen Sparverträge etc. von 800 EUR.

Man liest ja immer mehr über 100 % Finanzierungen. Nun ist natürlich die Frage, da Sie bereits eine Immobilie (welche bei Hauskauf vermietet werden würde) finanziert, rest ca. 50.000 EUR.

Können wir trotzdem zusammen etwas finanzieren oder kann man die bestehende Finanzierung in die neue mit reinnehmen? Ich weiß einfach nicht wie ich mich jetzt wirtschaftlich am besten Stelle, aber jetzt noch jahrelang diese Hohe Miete zahlen möchte ich nicht, dass ist doch wenn man sowieso kaufen will irgendwie rausgeschmissenes Geld. In Ihre Wohnung zu ziehen kommt für mich nicht in Frage, da hab ich dann das Gefühl nur zu Besuch zu sein, das geht für mich gar nicht. Ausserdem ist die Wohnung doch etwas klein.

Das muss ja alles irgendwie sau-schnell gehen, Objekt finden und Bank fragen, klingt leicht aber vorbereiten will ich mich irgendwie auch.

Was habt Ihr für Erfahrungen gemacht, vielleicht ähnliche und wie habt ihr das dan gemacht?

Vielen lieben Dank für ein paar nützliche Tipps!

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Umzug in größere bzw teuerere Mietwohnung-Wird Wohngeld angepasst?

Hallo. Zu meiner Situation: Ich befinde mich in schulischer Ausbildung und beziehe Bafög. Mein Partner ebenso. Wir haben auch ein gemeinsames Kind. Bevor hergezogen wird: Wir sind beide 25,fast 26 und es ist bei beiden die 2.Ausbildung. Da das BaföG und das Kindergeld für unseren Sohn nicht ausreicht, müssen wir zusätzlich Wohngeld beziehen. Momentan leben wir in einer 3-Raum-Wohnung, 58,30qm mit einer Warmmiete von 395€. Wohngeld bekommen wir ca. 242. Nun müssen wir, auch auf Rat unseres Vermieters aus dieser Wohnung ausziehen, da starker Schimmelbefall ist. (Es kommt echt selten vor, das ein Vermieter einem so etwas rät. Aber die werden in diesem Haus nichts mehr reinstecken, da es in paar Jahren abgerissen werden soll). So wir haben uns gesagt, gut dann ziehen wir aber gleich in eine Wohnung um, die renoviert bzw. saniert ist. Weil nochmal das ganze Gerenne mit Schimmel wollen wir nicht, vor allem wegen dem Kind nicht.

Die Fragen: Nun fragen wir uns aber, wie es ist, wenn wir in eine Wohnung ziehen, die (sehr viel) teurer ist, als unsere jetzige (eine von 5 kostet 770€ warm, ist die teuerste von allen, aber auch eine die uns am besten gefällt). Wird das Wohngeld dem angepasst? Wenn ja, mit wie viel könnnen wir rechnen? Und hat man auch einen bestimmten Freibetrag den man sich dazu verdienen kann, ohne das dies angerechnet wird, wie bei Alg2?

Falls es wichtig ist zu wissen, wir kommen aus Mecklenburg Vorpommern.

Ich dank euch schon mal für die Antworten.

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Finanzierung Vergleich

Hallo Zusammen, erstmal sorry für meine Grammatik, ich bin nicht Deutsch, lebe aber inzwischen seit 8 Jahren hier. Zu meiner Frage: Meine Frau (angestellte, Netto: 1800), und ich (chemiker, netto 3100), haben bereit einen Haus gefunden (Kaufpreis + NebenKosten + renovierung = 352000) und versuchen eine gute Finanzierung gefunden. Wir haben bereits Interhyp gefragt und unsere 2 Hausbänke, Interhyp war dann schon raus. Bei mir läuft bereit einen Wohnrister die direkt in den Kredit angebunden ist. von unsere Hausbänke haben wir folgende Angebot:

1) 352000 - 42 000 Eigenkapital = 310000 zu Finanzierung davon 53000 Wohnriester, für den Rest sieht es so aus: 257000 mit einen Effektivzinssatz von 2,02% über 10 Jahren und einen Monatlichebelstung von 1212€. Also Restschuld nach 10 Jahren (ohne Sondertilgung) ca 152000€. Wir hätten auch die Möglichkeit bis zum 13000€ pro Jahr Tilgen zu können.

2) - wohnriester 53000 (2,12% Eff Jahreszins über 10 Jahren danach 2,65%) - kfw 50000 (2,38% Eff Jahreszins für 10 jahren, danach muss den Vertrag auf die restlichen 38000€ neu gemacht werden) - LBS-Classic A5 - 210000€ (also einen Bausparkonto mit 2,5% zinsen bezogen auf die 210000€, also da habe ich gerechnet einen Eff zins von ca 3%, für 12 Jahren (Ansparphase bis zum 84000€), danach sollen wir das Darlehensbetrag von 124000€ zurück zahlen, und da sind die Kondition auch schon fest bis zum Volltilgung, nämlich ca 3,45% eff Jahreszins für 12 Jahren.

Der Größte Vorteil von die erste Variante ist die Sicherheit, dass wir in 24 Jahren fertig sind, angenommen wir tilgen irgendwie den kfw.

Die Variante 1 ist natürlich sehr Attraktiv, 2% ist schon ein Wort, aber nur 10 Jahre halt.

Ich tendiere eher zu die 2te Variante, da ich eher ein Vorsichtiger Mensch bin, wollte aber mal nachfragen, ob das Angebot nicht die Komplette Verarschung ist.

die Monatsrate sind in beide Fälle ca 1300€ bei der Variante 2 hat uns der Berater gesichert, dass wir nach 24 Jahren fertig sind (kfw extra).

was meint ihr? ich hoffe, dass ich einigermassen klar bin, die Nacht war eben sehr Konfuse bei mir :) vielen Dank im Vorab und viele Grüße, Mathieu

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