Eigentumswohnung Verkäufer verweigert die Schlüssel?

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1 Antwort

Leider schreibst Du nur den abstrakten Sacherhalt und nichts über Geld.

Wieviel will er an "Verzugszinsen" haben? Wie hoch ist Dein Mietverlust pro Monat, weil Du nicht vermieten kannst?

Es ist ein Streit, den Du vor Gericht gewinnen kannst, wobei ein Richter vermutlich einen Vergleich vorschlagen wird.

Natürlich kannst Du auf Herausgabe der Schlüssel klagen. Aber dann wartest u noch länger auf die Schlüssel und ob Du für die Zeit die Miete bekommst in nicht sicher.

Ich kann Dir nur sagen, was ich machen würde.

  1. Mit einem Anwalt prüfen, ob alle Voraussetzungen dafür gegeben sind sin, dass ich die Wohnung nutzen darf.
  2. Wenn das gegeben wäre, würde ich mich in den Besitz der Wohnung setzen durch auswechseln der Schlösser.

Alternativ:

Ich würde zahlen und mir den Schlüssel geben lassen.

Danach würde ich (bezogen auf die Summe und das Prozessrisiko), das Nutzungsentgelt vom 22. 05. bis zur Übergabe der Schlüssel und die Sonderzahlung zurück fordern.

Wäre das Geld, was er verlangt allerdings weniger als 1.000,- Euro, würde ich mich etwas ärgern, aber die ganze Sache auf sich beruhen lassen, weil der Ärger, der Stress, der zeitliche Aufwand und das Prozessrisiko, die 1.000,- nicht aufwiegen.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Vielen Dank für Ihre Antwort

Die Problem Wohnung wollte ich selber bewohnen und die bereits übergeben vermieten.

Der Verkäufer möchte 400€ als Kostenerstattung haben, ich weiß ist nicht Die Welt aber es macht mich etwas Sauer dass man die Schlinge so eng um den Hals hatt.

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@Mendason

Nach meinen Vorerfahrungen bezgl. engstirniger Menschen in Verbindung mit Immobilien, rate ich dir auf wfwbinder zu hören. 400€ sind auch nur Geld. Daraus kann aber ein sehr teurer und langer Rechtsstreit werden, was letztendlich auch an deine Nerven geht. Im schlimmsten Fall hampelst du damit dann 2-3 Jahre mit Anwalt und Gericht herum.

Mir ist ohnehin ein Rätsel, dass der Zahlungsverzug über 22 Tage so einfach geht. Ich kenne das nur zum vereinbarten Datum, ansonsten Verzugszinsen.

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@TomundJerry

Das kommt davon im Notarvertrag steht dass der Verzug ab genannten Datum beginnt aber nicht bevor der Notar die Auflassungserklärung erstellt hat und dann noch 1 Woche Zeit Limit bis die verzugszinsen einsetzen

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@Mendason

Tatsache ist, Du bist im Recht. Du musstest nicht vor Eintragung der Auflassungsvormerkung zahlen. Aber darüber zu streiten, bei 400,- Euro wird weit teurer, als die 400,- Euro. Also zähneknirschend zahlen.

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