Eigentumswohnung vererben oder bereits überschreiben?

2 Antworten

Was bewegt Dich denn zu diesen Überlegungen? Typische Gründe wären ja

- Gesamtwert des Erbes über 400.000,-€, aber Wert der Wohnung unter 400.000, sodass das "Erbe" durch Vorwegnahme und zehnjähriger Zeitspanne unter den Freibetrag sinkt bzgl. der Erbschaftssteuer.

- Drohende Sozialhilfebedürftigkeit bei späterer Heimaufnahme.

Wenn beides nicht der Fall ist, sehe ich eigentlich keine Veranlassung.

Notarkosten wären wohl bei jetziger Übertragung, insbesondere mit Beratung und Verträgen über Wohnrecht/Niessbrauch wesentlich teurer als eine schlichte Änderung des Grundbucheintrags im Erbfall.

Ohne ausführliche Beratung solltest Du gar nichts unternehmen.

Eine Falle wäre beispielsweise Übertragung an die Tochter und Niessbrauch/Mieteinnahmen für Dich. Dann kann u.U. niemand die AfA geltend machen und die Steuer auf die Mieteinnahmen ist entsprechend höher.

Alle deine Überlegungen sind möglich. Aber ohne genau Angaben kaum zu beantworten. Ich empfehle dir dringend, einen Steuerberater aufzusuchen. Das Geld ist sehr gut investiert und schützt vor bösen Überraschungen!

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