Eigentumswohnung und Einkommensteuer?

3 Antworten

Was ist mit

steuerlich abrechnen

gemeint?

Falls es um den Ansatz der Werbungskosten geht, bitte an die §§ 9 und 11 EStG halten. Es gehören dann die entsprechenden Aufwendungen in das Jahr ihrer Ausgabe, sofern dem nichts entgegensteht, wie beispielsweise Abschreibungen.

Das ist weder das Datum des Kaufvertrages noch ein grundbuchrechtlicher Vollzug.

Es geht mir um die AfA. Kauf der ETW im Oktober, Auflassungsvormerkung im Dezember, aber bisher im Grundbuch noch nicht eingetragen. Kann ich die AfA anteilig ab Oktober 2018 abrechnen oder erst ab 2019?

Die Miete ist nicht relevant, da wir vertraglich Besitzübergang und Mietzahlung per 1.1.2019 vereinbart haben.

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@Isgrev

AfA ist anzusetzen, wenn der Vermögensgegenstand fertig bzw. angeschafft ist.

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Ab Vermietung

Gute Frage! Wenn man also eine ETW bereits vermietet zum Jahreswechsel gekauft hat, zahlt der Mieter ja im Voraus am letzten Banktag, also am 31.12.2018. Es ist halt die Frage ob dann bereits an den neuen Eigentümer gezahlt wird oder an den vorherigen Eigentümer. Grundsteuer B muss derjenige zahlen, der am 1.1. eingetragen ist, soviel steht fest.

Einiges passt hier nicht:

  • der 31. Dezember ist regelmäßig kein Banktag, Miete ist bis zum 3. Werktag des jeweiligen Monats zu zahlen, also hier der 4 Januar.
  • Besitzübergang ist der 1. Januar, somit erhält der Erwerber die Januarmiete (wie auch immer)
  • Mit dem Besitzübergang wechselt auch der Zahlungspflichtige für die Grundsteuer - auch lange für dem Grundbucheintrag. Das ist jedenfalls in unserem Fall so gewesen.
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@Mikkey

Die Zahlungspflicht für Grundsteuer B richtet sich nach dem Grundbuch. Wenn der neue Eigentümer noch nicht eingetragen ist, richtet sich der Bescheid an den alten Eigentümer. Woher sollte die Gemeinde denn wissen, das das Grundstück verkauft ist? Der Notar meldet das nicht an die Gemeinde.

Der reine Besitzübergang mit Notarvertrag ändert nix an der Grundsteuerpflicht, erst der Eintrag im Grundbuch.

Das wird halt öfters vergessen bei Notarverträgen und dann greift die gesetzliche Regelung.

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@hildefeuer

Bei uns (für 2018) bekamen wir die ersten beiden Grundsteuerzahlungen zurück, der neue Eigentümer musste sie nachzahlen.

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Nachträgliche Eintragung des Lebensgefährten ins Grundbuch

Hallo zusammen:

Mein Lebensgefährte und ich wollen bald (1 Woche) den Kaufvertrag für eine ETW unterschreiben. Durch zwischenzeitlich eingetretene widrige Umstände sind wir genötigt, nur mich als Eigentümerin eintragen zu lassen, andernfalls versagt die Bank das Darlehen, da sie derzeit die Bonität meines Partners nicht anerkennt. In ca. 1-2 Monaten wird seine Bonität wieder anerkannt sein (das ist sicher, kann der Bank aber z.Z. so nicht dargelegt werden!) Allerdings können wir den Kaufvertrag nicht weiter hinausschieben.

Der Bau und damit die Zahlungverpflichtung beginnt erst in 3-4 Monaten, Fertigstellung und Eigentumsübergang weitere 12 Monate später.

Gibt es eine Möglichkeit (ohne Heirat) meinen LG nachträglich (vor Baubeginn) eintragen zu lassen, ohne dass wir (nochmals) Grunderwerbssteuer oder Schenkungssteuer zahlen müssen?

Kann man den Kaufvertrag und ggf. die Eitragung im Grundbuch mit einer Bedingung versehen? Also dass eine Aufnahme des LG zu einem späteren Zeitpunkt bei Eitritt der geforderten Bedingungen möglich wird?

Oder kann man eine Art verbindlichen Vorvertrag schließen, der den Verkäufer absichert?

Kompliziert, ich weiß, aber hier gibt es so viele erfahrene Antworter, in die ich meine Hoffnung lege!

Gern auch weitere Details, sofern notwendig.

LG minka

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Ab wann greift das Widerrufsrecht für Darlehen bei einer Baufinanzierung?

Hallo zusammen,

wir haben am 04.11. bei unserer Hausbank einen Darlehensantrag unterschrieben. Das Darlehen wird nur vermittelt und kommt von einer anderen Bank.

Die Frage, ab wann greift das Widerrufsrecht...ab Tag der Unterschrift des Antrages oder erst wenn wir eine Zusage von der finanzierenden Bank erhalten?

Unser Bankberater hat uns schriftlich - per Mail - bestätigt: "Die Widerrufsfrist beginnt mit dem Datum auf dem Zusageschreibens." Also nicht ab Datum des Antrags.

Ist das so richtig? Denn nach Recherchen im Netz, klingt es für mich so, als würde die Frist ab Tag der Unterschrift des Antrags laufen.

Sind gerade etwas unsicher...oder sollten wir eigentlich beruhigt sein, weil wir ja eine schriftliche Auskunft des Bankberaters haben?

Das ganze ist wichtig für uns, weil die Termine (Antrag/Widerrufsfrist/Unterschrift Kaufvertrag) recht verzwickt liegen.

Vielen Dank schon mal für alle Tipps! Miles

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