Eigentum ohne Eigenkapital finanzieren??!!

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Wenn Du nur 15 Jahre Zinsfestschreibung machst, dann hast Du nach dieser Zeit bei einer Tilgung von 1 % p.a. (plus ersparter Zinsen) max. 20 % getilgt, also die Summe, die man mindestens als Eigenkapital erwarten würde. Was machst Du, wenn dann der Marktzins für die Anschlußfinanzierung auf 7-8 % p.a. gestiegen sein sollte? Die Wohnung verkaufen, weil Du die höhere finanzielle Belastung nicht tragen kannst? Ich kann Dir nur raten, sichere Dich mit einer Zinsbindung über mind. 20 - 25 Jahre ab (während Du nach 10 Jahren ohnehin ein gesetzliches Kündigungsrecht hast) und suche Dir eine liebe, gut verdienende Partnerin.

Du willst Dir nach 15 Jahren ohne Eigenkapital (die ETW soll ja vermietet werden) ein Haus kaufen? Willst Du nochmal viele Jahre zittern, ob es mit der Zinsbindung und der Anschlußfinanzierung funktioniert?

Hausbau, mit Sitzrecht + Eigenkapital des Vaters?!?

Hallo,

mein Mann und ich haben uns vor kurzem ein Baugrundstück erworben inkl. einer unterkellerten Doppelgarage darauf. Dies haben wir als Altersvorsorge bzw. für evtl. Nachkommen gekauft. Also nicht für uns zum selbst bewohnen bei einem Hausbau.

Nun möchten wir ein Zweieinheiten-Haus darauf an/bauen, indem dann auch der Vater meines Mannes eine der beiden Wohnungen beziehen soll.

Der Vater möchte sich mit Eigenkapital in die Finanzierung mit einbringen, da für sich selbst es keinen Sinn macht Ende 50 nochmal zu bauen.

Wir dachten an die Konstellation, dass wir das Haus mittels eines Teil des Eigenkapitals vom Vater, plus beider Mieteinnahmen finanzieren können. Der Plan wäre dann , den mtl. Mietanteil des Vaters mit dem Eigenkapital das er eingebracht hat peu a peu zu verrechnen bzw die Miete entsprechend zu mindern. (Risiko einer nicht vermieteten Wohnung ist uns bewusst)

Durch das Eigenkapital des Vaters hätten wir eine gewisse Sicherheit und er bekäme im Prinzip eine Wohnung nach seinem Geschmack +  ein Nießbrauchrecht bzw. Sitzrecht für diese Wohnung.

Der Vater wohnt aktuell in Miete und würde wahrscheinlich sonst ohne dieses Bauvorhaben auch immer in Miete wohnen. So bliebe das Geld zumindest in der Familie.

Ebenso ist darauf zu achten, dass mein Mann einen Bruder hat bzgl. Erbe. Das Verhältnis der beiden ist super, trotzdem will ich es nicht unerwähnt lassen.

Sind diese Gedanken umsetzbar? Was macht hier Sinn, was muss beachtet werden und hättet ihr sonst einen Alternativvorschlag? Wir selbst können das Haus nicht alleine finanzieren.

Abschließend eine Frage zum Bausparer meines Schwiegervaters. Kann man diesen ohne weiteres an uns überschreiben um u.a. an das Darlehen zu kommen?

Vielen Dank für die Hilfe.

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