Eigenschuld PKW Unfall Schadensregulierung beim Versicherer

4 Antworten

Die Verjährungsfrist beträgt 3 Jahre. So lange kann der Geschädigte Ansprüche geltend machen, mit entsprechenden Folgen für Dich.

Mich wundert hier einiges.

Hast Du die Versicherung unmittelbar nach dem Unfall über diesen mit einem Unfallbericht informiert? Hast Du eine neue Schadensfreiheitseinstufung nach dem Unfall erhalten?

Warum wird ein neuer Kostenvoranschlag zwei Jahre nach dem Unfall eingereicht? Welches Datum trägt dieser? Wie wird bewiesen, daß hier kausal ein Zusammenhang zum Unfall überhaupt noch besteht?

Warum reicht der "Anwalt" des Geschädigten den Kostenvoranschlag ein? Woher weißt Du, daß es der Anwalt war? Warum hat dieser überhaupt einen Anwalt eingeschaltet? Hast Du hier ggf. Schreiben in der Zwischenzeit einfach ignoriert? Läuft hier parallel noch ein Straf- oder Zivilverfahren wegen dieses Unfalls?

Warum fragst Du den Versicherungsmakler? Warum nicht die Versicherung?

Die Versicherung wird Schäden regulieren, wenn Ansprüche bestehen. Da Du eine Schuld eingestanden hast, wird der Schaden des Geschädigten zu regulieren sein. Dies basiert auf einem zeitnah eingereichten Kostenvoranschlag bzw. tatsächlichen Reparaturkosten (per Kostenübernahmeerklärung der Versicherung). Das ist nicht "bluten lassen", sondern einfach eine Regulierung eines von Dir verursachten Schadens.

Hallo,

in der Geschichte fehlt jeder zweite Satz.

Du hast doch sicher sofort die Versicherung informiert und nicht erst Anfang 2013. Gibt es kein abschließendes Schreiben der Versicherung über die Regulierung ?

Nach 2 Jahren etwas nachzuschieben ist unüblich, entweder wurde repariert oder fiktiv abgerechnet. In jedem Fall ist kaum noch zu belegen, dass die Felge etwas mit dem Unfall zu tun hat.

Viel Glück

Barmer

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siehe Kommentar des 2. Beitrages. Danke

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Versicherung nach Unfall - welches Gutachten zählt

Hallo brauche mal etwas Hilfe ..... habe einen unverschuldeten autounfall gehabt - auto totalschaden. Habe einen Sachverständigen für Gutachten bestellt. Gutachten der gegnerischen Versicherung eingereicht. Diese hat ihren Gutachter zum Auto geschickt und ein neues Gutachten erstellen lassen. In diesem Gutachten ist der Restwert erheblich höher (kann ich mit leben) aber der Wiederbeschaffungswert erheblich niedriger. Welches Gutachten zählt jetzt. Es kommt noch schlimmer. Die Versicherung nimmt nicht nur IHR Gutachten, sondern will mich auf den Kosten meines Gutachtens (1200) sitzen lassen, da es der Regulierung nicht dient. Ich glaube ich bin im falschen Film. Ist das alles rechtens ? oder sind die bekloppt?

Danke für Eure Antworten schon im Voraus.

Matt

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Grüsse

Axel

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