Eigenheimfinanzierung - wie hoch sollte das Eigenkapital sein?

5 Antworten

Schon alleine die Nebenkosten eines Immobilienkaufs (Makler, Notar, Grunderwerbsteuer) können sich auf bis zu 15% des Kaufpreises belaufen und diese Nebenkosten wird keine Bank finanzieren wollen.

Darüber hinaus kalkuliert man für die eigentlichen Kauf- oder Baukosten immer noch zwischen 20 und 30% als angemessenes Eigenkapital. Im Einzelfall -insbesondere bei sehr hohen Einkünften und einer sicheren Einkommensquelle- sind natürlich Abweichungen nach unten denkbar. Das derzeit niedrige Zinsniveau dürfte eher ein Grund sein, nach wie vor auf angemessenem Eigenkapital zu bestehen als darauf zu verzichten. Zum einen trauen sich heute viele Interessenten an einen Hauserwerb die besser darauf verzichten würden. Desweiteren wird die Niedrigzinsphase nicht ewig weiter gehen und Banken haben kein Interesse daran, in 5 oder 10 Jahren einen Berg fauler Kredite abzuarbeiten zu haben.

Nein, angesichts der günstigen Zinsen hat sich am Eigenkapital nichts geändert.

Zwischen 20 und 30% vom gesamten Finanzierungsaufwand sollte man als Privatmann (Paar) schon mitbringen.

Was du dringend beachten solltest, dass beim derzeitig niedrigen Zinsniveau und Beibehaltung von 1% Anfangstilgung (Neubau) die abgezahlte Summe am Ende der Laufzeit geringer ausfällt. Das heisst: Zur Zeit besser mit mindestens 2% tilgen. Wenn du das gut finanzieren kannst... viel Erfolg und Spaß mit dem Eigenheim!

Mindestens 20 % besser mehr. Dann solltest du dir einen Finanzierungsberater suchen der mit einer Plattform arbeitet. Dann stehen dir bis zu 300 Finanzierungspartner zur Verfügung.

Bei einer Finanzierung kommt es immer aufs Finanzierungskonzept und weniger auf die zweite Stelle hinter dem Komma beim Zinssatz an. Zinsen spart man am meisten durch die Verkürzung der Gesamtfinanzierungszeit.

Haus bauen oder weiter sparen?

Hallo zusammen,

meine Frau und ich haben uns vor kurzem nun endlich ein Grundstück über ein Zwangsversteigerungsverfahren ersteigert. Und nun kommen natürlich die Gedanken auf, ob man nun bauen sollte oder ob man lieber noch wartet um weiter zu sparen.

Das Grundstück haben wir für den Verkehrswert von knapp 25.000€ (Gutachten liegt vor) ersteigert. Es hat 850qm und ist rechteckig mit einer Straßenfront von ca. 19m. Nun haben wir derzeit natürlich weniger Ersparnisse. Sie belaufen sich derzeit auf ca. 10.000€. Da ich als Freiberufler selbständig bin und erst im September 2013 für 3 Jahre selbständig bin, bekommen meine Frau, die angestellt ist, und ich erst ab dann einen Kredit. Dies wollen die Banken wohl generell als Sicherheit. Im Prinzip werden wir beide die Finanzierung aufnehmen. Ich verdiene recht gut mit ca. 4.000€ netto und meine Frau mit ca. 1.500€ netto auch nicht so schlecht. Bis Ende nächsten Jahren kommen wir dann schätzungsweise auf ein Eigenkapital von ca. 20.000€ + dem Grundstück.

Wir haben auch schon Kontakt zu einem Hausplaner aufgenommen und er hat uns schon einen ersten Entwurf erarbeitet. Dies kann man jetzt ja schon machen und er weiß auch, dass wir nicht sofort bauen wollen. Wir planen ein Fachwerkhaus, welches insgesamt ca. 270.000€ kosten wird inkl. aller Ausstattung, wie Küche, Kamin, Sauna, Terrasse etc. Dies ist natürlich nicht allzu günstig und wir brauchen schon eine recht hohe Kreditsumme. Nun frage ich mich, ob man die günstigen Zinsen derzeit auch mit recht wenig Eigenkapital nutzen sollte oder lieber noch 1-2 Jahre länger warten, um das Eigenkapital zu steigern. Aber andererseits werden die Zinsen sicher wieder steigen und die Preise zum Hausbau auch. So frisst dieser Anstieg eventuell die Ersparnisse wieder auf.

Was würdet ihr tun? Und was macht bei unserer Situation Sinn?

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Haus mieten oder kaufen, was ist derzeit sinnvoller?

Hallo, wir (Familie mit Kindern) sind derzeit recht unschlüssig ob wir ein Haus zur Selbstnutzung kaufen sollen oder besser weiter in Miete bleiben. Einerseits sind die Zinsen für Immobilienkredite historisch niedrig, andererseits schießen die Immobilienpreise immer weiter hoch. Die Mieten allerdings auch.

Eigenkapital steht zwar im geringeren Umfang zur Verfügung (rund 70.000 €) aber angesichts der zu erwartenden Immobilienpreise von rund 350.000 € ist das nicht viel. Kommen ja auch noch Nebenkosten und Steuern dazu. Zwar besteht ein sicheres Gehalt (öffentlicher Dienst), so dass eine Rate von rund 1300 € im Monat plus Nebenkosten problemlos zu tragen wäre.

Irgendwie hält uns aber derzeit einiges zurück. Die hohen Immobilienpreise, die derzeit politische Lage (sinkendes Vertrauen in Staat) und die Tatsache, dass die Kids in rund 10-12 Jahren wahrscheinlich auf eigenen Füßen stehen und das Haus dann zu groß ist.

Wer kennt eine ähnliche Situation und wie würdet ihr entscheiden?

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Zustimmung zur Unterschrift erreichen

Bei unserer Hausfinanzierung hatte meine Ex-Frau den Darlehensvertrag, zusammen mit mir unterschrieben und ist entsprechend bei der Bank als Mitdarlehensnehmer registiert. Nach unserer Scheidung habe ich 50% des Eigentums, mit dem Einverständnis meiner Ex , unserem gemeinsamen Sohn überschrieben, worauf sie im Gegenzug auf Ihren Anteil verzichtet hat. Ebenso habe ich auf meinen Anteil bei dem 2. Haus verzichtet, das Lastenfrei war. Die Belastungen trage ich alleine. Nun ist die Laufzeit der Hyphotek mit günstigem Zinssatz abgelaufen und ich möchte/muß diesen Vertrag verlängern, damit ich die z.Zt. günstigen Zinsen festschreiben kann. Meine Bank fordert natürlich auch die Unterschrift meiner Ex, die sie mir allerdings verweigert. Kann ich die Zustimmung erzwingen?

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