Eigenheim kaufen und mit Eltern Finanzieren?

3 Antworten

Ich sehe das Zusammenwohnen mit der Familie nicht gar so kritisch. Muss zwar nicht gutgehen, kann es aber durchaus. Damit es gut geht, würde ich aber auch dazu raten da alles ganz glasklar zu trennen, um klare Fronten zu schaffen. Klingt übertrieben, minimiert das Konfliktpotential aber drastisch!

Wenn du alleine im Grundbuch stehst und den Kredit alleine aufnimmst, wäre es dann nicht möglich, dass du alleiniger Eigentümer bist und deine Eltern und dein Bruder ein reguläres Mietverhältnis mit dir als Vermieter eingehen? Von den Mieteinnahmen kannst du auch den Kredit abbezahlen. Und falls es doch mal krachen sollte und deine Eltern ausziehen wollen, könntest du in der separate Wohneinheit ja auch andere Mieter haben.

Für meine Eltern wäre alles abgeklärt und ob Ich ein Mietvertrag ausstellen würde oder nicht wäre für Sie nicht so wichtig.Was meinen Bruder angeht wäre es eine kleine Beteiligung von 100€-150€ einfach dafür das er sein Bereich hat und Gemeldet ist. 80% der Zeit lebt er in der Kaserne oder ist unterwegs. Daher macht für Ihn eine eigene Wohnung wenig Sinn.

Zum Thema "Mietvertrag" würde mich Interessieren ob Ich das am Ende versteuern muss da es ja eine Einnahme Quelle wäre?

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@Arackadian

Du musst es versteuern kannst aber die Kosten absetzen also mit Steuerberater vorher klären aber im Normalfall dürften da keine Kosten anfallen.

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@Arackadian

Ich denke, du planst da ein Konstrukt, bei dem dir später ein Steuerberater oder Richter für viel Geld erklären muss, wie dumm es war.

Ist es denn so schwer zu verstehen, dass dir dein Bruder und diene Eltern kein Geld zum Hauskauf geben sollte, sondern Darlehen und ist es denn so schwer, dass die nicht umsonst sondern gegen Miete in dem Haus wohnen sollten? Es ist halt deutsches Recht, dass du mit der dir vorschwebenden Lösung nicht nur menschlich sondern auch steuerlich in Teufels Küche kommst, weil die ganze Angelegenheit durch die fehlenden Verträge so verkompliziert wird, dass ihr alle nur Nachteile davon habt.

Wenn du das halbe Haus vermietest musst du die Einnahmen versteuern. Kannst aber natürlich auch anteilig gezahlte Zinsen, die Abschreibung und laufende Kosten gegenrechnen, wodurch du (erfahrungsgemäß) eher Steuer zurück bekommst als welche zahlen zu müssen. Ganz sicher, wenn du auf die 66 % der ortsüblichen Miete gehst, ab denen du die (anteiligen) Werbungskosten voll geltend machen kannst.

Vor allem bei - sicher anfallenden - Reparaturen ist es sehr angenehm, wenn du die Hälfte der Kosten steuermindern geltend machen kannst.

Alles andere als das Haus allein zu kaufen, sehr klare Verhältnisse zu schaffen und Darlehens- und Mietverträge zu machen wäre einfach nur dumm. Wenn alle anpacken, muss es ihnen reichen, für 2/3 der ortsüblichen Miete dort wohnen zu dürfen.

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Schwiegermutter und Schwiegertochter sollten nicht unter einem Dach wohnen. Das ist eines der wichtigsten Gebote einer guten Ehe. Ausnahmen, in denen es gut geht, sind so selten wie der Fall von gegenseitigen Morden. Unter dem Strich sollte man es einfach nicht versuchen.

Dein Plan ist dann sinnvoll umsetzbar, wenn alles klar gegegelt ist und das wird nicth klappen, wenn du die Finanzierung nicht allein gestemmt bekommst.

Denn

Sinnvollerweise solltest du das Haus kaufen und den Eltern eine Wohnung vermieten. Wenn Deine Eltern Geld dazugeben, dann ist das ein Darlehen deiner Eltern an dich. Natürlich haben sie kein Wohnrecht!!! Das mindert dne Wert des Hauses deutlich und würde dich daran hindern, sie zu kündigen, wenn sich der Grundsatz vom ersten Absatz bestätigt. Sie sind ganz normale Mieter und zahlen auch eine (fast) ganz normale Miete.

Kein Haushaltskonto und anderer Schwachfug. Klare Verhältnisse wie unter fremden Dritten.

Die Finanzierung auf mindestens 30 Jahre planen. Zu hohe Raten sorgen für Stress, weil weniger Geld für die schönen Dinge im Leben da ist. Spricht irgendwas dafür, mit 50 schuldenfrei zu sein? Laufend Rücklagen aufbauen für Urlaub und das, was sowieso kommt. Auch die Zinsbindung jetzt möglichst lange wählen.

Das Finanzamt will klare Verhältnisse und dafür braucht es den Mietvertrag. Auch den Darlehensvertrag, falls deine Eltern etwas beisteuern wollen. Denke da an deinen Bruder. Auch für den Familienfrieden sind klare und eindeutige Verhältnisse wichtig.

Zu erwähnen wäre hier die die "Partnerin". Es scheint also keine Ehe zu sein. Und hier gilt besonders : Kein Wohnrecht, klare Abmachungen was im Falle einer Trennung an Geld an diese zu zahlen wäre. Als Ehefrau hätte sie Zugewinnausgleich. Als Partnerin hat sie auf dem Papier nichts obwohl sie ihr Einkommen, ihre Arbeitsleistung mit in das Haus steckt.

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"Mietvertrag ausstellen Ja oder Nein" - das ist nicht die Frage.

Wichtig ist, dass der Mietvertrag wie unter Fremden üblich durchgeführt wird (Zahlung der Miete per Überweisung, Zahlung muss möglich sein usw.).

ETW trotz laufender Finanzierung verkaufen

Hallo zusammen,

ich habe eine Frage bezüglich einer Eigentumswohnung, deren Finanzierung noch läuft:

Die ETW ist aus dem Baujahr 2011. Die Wohnung ist sehr gut in Schuss, die Ausstattung ist nur vom feinsten.

Die Finanzierung der Wohnung läuft erst seit knapp 1,5Jahren, allerdings spielen wir mit dem Gedanken sie zu verkaufen. Wir möchten stattdessen in eine Mietwohnung ziehen. Nun finanzieren wir die Wohnung mit einem KfW sowie einem Darlehen einer Sparkasse.

Nun meine Frage: Würde dies funktionieren? Würden wir den bisher gezahlten Betrag unserer monatlichen Raten erstattet bekommen oder wie liefe das? Müssten wir einen Käufer finden oder würde die Bankmdies tun?

Ich habe hier absolut keine Erfahrungen und würde mich daher freuen, wenn mir jemand weiterhelfen könnte.

Vielen Dank schon einmal :-)

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Immobilienfionanzierung von zwei Kaufparteien

Hallo zusammen,

Meine Frau und ich würden gerne zusammen mit einem befreundeten Paar einen alten Hof kaufen. Es handelt sich um ein denkmalgeschütztes Gebäude, das sich mit einigen Baumaßnahmen in zwei etwa gleichgroße Eigentumswohnungen aufteilen ließe. Außerdem gehören noch eine alte Scheune und ein Wiesengrundstück zur Immobilie. Die Kaufsumme beträgt inkl. Nebenkosten 350000€, zudem fallen vermutlich weitere 300000€ an Renovierungskosten an.

Meine Frage ist nun, welche Finanzierungslösungen sich hierbei anbieten.

Zur personellen Konstellation:

erste Partei: meine Frau (Journalistin) und ich (Psychotherapeut) mit Kind (1J) und mit festen Anstellungsverhältnissen, zusammen aktuell ca. 4000€ netto/mtl.

zweite Partei: Architekt und Lehramtstudentin mit 2 Kindern (2J und 4J), ca. 2000€ netto/mtl.

Bei beiden Parteien könnten die jeweiligen Eltern mit Privatkrediten von bis zu 200000€ unterstützen. Also, bin auf interessante Vorschläge gespannt.

Herzlichen Dank und viele Grüße, do.mi

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Darlehensübernahme bei Trennung

Hallo, ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen. Ich bin 35 Jahre alt, habe 2 Kinder und lebe seit einem halben Jahr von meinem Mann getrennt. Ich bin in dem gemeinsamen Haus wohnen geblieben. Nun ist es so das mein Mann aus der Haftung des Darlehens entlassen werden soll. Eine alleinige Übernahme des Darlehens hat die Bank nicht zugestimmt, da mein Einkommen dafür zu gering ist. Da es eine Doppelhaushalfte ist, und meine Eltern in der anderen Doppelhaushälfte wohnen, möchte ich dieses auch nicht verkaufen. Meine Eltern würden gerne mein Darlehen übernehmen. Ist dies möglich? Müßte dann die Grundschuld dann auf meinen Haus eingetragen werden und könnte ich dann alleiniger Eigentümer bleiben? Oder würde die Grundschuld dann auf dem Haus meiner Eltern eingetragen werden. Ich würde meinen Eltern natürlich monatlich die Rate bezahlen. Es geht rein nur darum das beide Haushälften zusammen erhalten werden können.

Habt ihr vielleicht bessere Ideen oder Möglichkeiten?

Welche Schwierigkeiten könnten hierdurch entstehen?

Macht das die Bank überhaupt mit?

Ich freue mich auf eure Antworten und bedanke mich dafür im Voraus.

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Grunderwerbssteuer bei Kauf von Wohnrecht?

Den Geschwistern A und C, sowie deren Ehepartnern B und D gehört ein Grundstück als Bruchteilsgemeinschaft zu je 1/4. Sie wollen nun auf diesem Grundstück ein Gebäude mit 3 Wohneinheiten errichten. Ein Teil der Finanzierung soll durch den Verkaufserlös der Eigentumswohnung der Eltern von A und C erzielt und über ein zinsloses Darlehen mit A und C als Darlehensnehmern eingebracht werden (ersparte marktübliche Zinsen würden als Schenkung gewertet). Das Darlehen würde mit einer nachrangigen Grundschuld am Grundstück im Grundbuch abgesichert (Bank ist an erster Stelle). Die Eltern sollen dafür im Gegenzug ein lebenslanges Wohnrecht nach §1093 BGB an einer der neu zu errichtenden Wohneinheiten erhalten.

Da der Kapitalwert des Wohnrechts die Schenkungsfreibeträge (8 x 20.000,- € = 160.000,- €) übersteigt, sollen die Eltern das Wohnrecht in Höhe des Kapitalwerts von A, B, C und D kaufen. Das Darlehen an A und C würde um den entsprechenden Wert reduziert, die Grundschuld jedoch in voller Höhe belassen.

Würde der Kaufvorgang des Wohnrechts Grunderwerbssteuer auslösen?
Gibt es sonstige Fallstricke an dieser Konstellation?

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Schenkung von Tochter an Vater?

Hallo!

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Wir möchten das Haus nun verkaufen und von dem Erlös ein Zweifamilienhaus kaufen - der Rest soll durch einen Kredit finanziert werden. Der Kredit würde komplett über meinen Vater laufen und wir würden Miete an ihn zahlen.

Nun gibt es Schwierigkeiten bei der Finanzierung, da die Bank 1. befürchtet, dass ich nach dem Hausverkauf meine 25% einfordern könnte (was ja Schwachsinn ist, da wir dann das andere Haus nicht kaufen können) und 2. Schenkungssteuer anfällt, da ich meinem Vater ja die 25% zum Neuerwerb überlassen würde.

Ich verstehe nur Bahnhof. Wer kann helfen oder es mir zumindest verständlich erklären?

Danke!

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