Eigenheim cash zahlen oder finanzieren und weiter Geld anlegen?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Mache mal folgende Rechnung auf (nur Beispielzahlen):

Eigenheim:

Finanzierung zu 5 %, weil gutes einkommen für eine 100 % Finanzierung, Kosten des Eigenheims 200.000.-

Zinsbelastung also 10.000,- p.A., steeurlich nciht abzugsfähig.

Anlage:

200.000,- zu 7 % angelegt. 14.000,- Euro Ertrag, Mindeststeuer (ohne Kirchensteuer) 26,25 %. Also 10.745,- Euro Netto (unter Berücksichtigung des Sparerpauschbetrages.

Also für einen möglichen Vorteil von 745,- Euro würde man bei der Situation das Risiko eingehen. schon beim sinken des Ertrages auf 6,5 % geht es nciht mehr auf.

Ist das genug Antwort?

Was auch immer ganz hilfreich ist sind kostenlose online Rechner. Mit denen kannst du dir eine Wirtschaftlichkeitsberechnung zum Immobilien kauf erstellen. Gibt nicht sehr viele, aber der hier ist gut: 

[...] Werbung vom Support gelöscht.

Ergebnis ist sehr übersichtlich und du bekommst neben den steuerlichen Auswirkungen auch angezeigt wie sich der kauf auf deinen geldbeutel auswirkt. 

Liebe/r kurzs,

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Warum nicht beides? Ich würde ein bis zwei Mietwohnungen auf Kredit kaufen - mit 25-30% Eigenkapital UND dann noch ein Eigenheim mit dem restlichen Eigenkapital. Die Raten für die Anlagemietwohnungen sollten sich aus den Mieteinnahmen decken - so dass man zwar keine (grosse) jährliche Dividende hat, dafür aber: - nach 25 Jahren zwei abbezahlte Mietwohnungen als Einnahmequelle mit Sachwert - steuerliche Absetzposten - Vorteile aus derzeit niedrigen Krediten, die man für Wohnungen in guter Lage und den eher hohen 30% Eigenkapital auch leicht bekommen sollte.

Sollte man Probleme mit der Ratenzahlung des Eigenheims bekommen, kann man immer noch mittelfristig eine der Wohnungen verkaufen um an Kapital zu kommen. Ausserdem ist das Risiko wesentlich gestückelt und es ist in der Regel viel einfacher eine kleinere (1-4 Zi) Wohnung in guter Lage zu verkaufen, als ein grosses Einfamilienhaus am Land.

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