Eigenbedarf fällt nach kurzer Mietzeit wieder weg - könnte Vormieter Schadensersatz verlangen?

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4 Antworten

Wenn sich der Fall wirklich genau so zugetragen hat, dann sehe ich für den Mieter keinerlei Chancen auf Schadensersatz oder andere Ansprüche.

Allerdings "riecht" so etwas nach einem von Anfang an nur vorgetäuschten Eigenbedarf und da wären die Konsequenzen erheblich. Es ist anerkannt, dass bei vorgetäuschtem Eigenbedarf dem Mieter Schadensersatzansprüche zustehen. Auf Naturalrestitution werden die zwar nicht gehen, denn der Mieter hat ja inzwischen eine neue Wohnung. Was aber zu bezahlen wäre, sind die gesamten Umzugskosten und womöglich auch der Mietaufschlag den der Mieter anderenorts gezwungenermaßen für eine gleichwertige Wohnung zahlen muß.

Entscheiden könnte man einen solchen Fall abe nur dann, wenn der ganze Sachverhalt bekannt ist.

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Da wirst Du wenig Chancen haben, denn Du müsstest dem Vermieter nachweisen, dass er bereits zum Kündigungszeitpunkt von dem zukünftigen Ortswechsel des Sohnes wusste.

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wenn bei Kündigung des Mieters bekannt war, dass er wieder nach kurzer Zeit ausziehen wird, dann mag eine Klage Erfolg haben. Aber wenn es so ist, wie du beschreibst, wird der Mieter keinen Erfolg haben mit einer Klage.

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Sicher könnte er Schadenersatz verlangen - auch ein Weihnachtsgeschenk und ein güdenes Heiabett... bekommen wird er selbstverständlich gar nichts!!!

Und das ist auch gut so...

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