Ehepartner muß zur Pflege ins PflegeheimWas muß

2 Antworten

Die gute Nachricht, die Ersparnisse bleiben erhalten. 3.214,- + 4.000,- für Bestattungen sind als Vermögen geschützt.

Die schlechte Nachricht, von Deinen Renten bleiben Dir nur 770,- Euro, worin für Wohnbedarf (Miete usw.) bereits 450,- Enthalten sind.

Es bedeutet leider "Leben auf Grundsicherungsniveau."

woher nimmst du das:

4.000,- für Bestattungen sind als Vermögen geschützt.

Kannst du das belegen? Ich kenne es anders- lerne aber gerne dazu.

Danke dir . A.

0
@wfwbinder
aber wer kann sich schon auf Minister verlassen.

genau - zumal der Link von 2011 ist und zumindest in Berlin die Praxis aller Sozialämter ist, dass Beerdigungen von den 3.214,00 zu zahlen sind. Ausnahme: Ist die Beerdigung bereits bezahlt - wird es nicht mehr als Vermögen angerechnet.

Und das mit der Miete ist auch nicht allgemeingültig- da kommt es schon auf das Umfeld an. Im tiefsten MP können 450 Miete reichen - in München wäre es eine Hundehütte am äußeren Stadtrand.

0

Pflichten in der Bedarfsgemeinschaft

Welche finanziellen und sozialen Pflichten haben Partner in einer Bedarfsgemeinscahft bzw. eheähnlichen Partnerschaft? Wofür tragen sie gegenseiitg die Verantwortung und müssen füreinander einstehen? Die Situation ist folgende: Ein Mann und eine Frau wohnen und leben seit 25 Jahren fest liiert zusammen. Nun ist der Mann schwer erkrankt und wird sterben. Er ist sehr pflegebedürftig. Sie lehnt jede Verantwortung zur Organisation oder Übername von Betreuung und Pflege ab. Sie möchte nicht, dass er in der gemeinsamen Wohnung bleibt, obwohl rein theoretisch eine Pflege und Versorgung dort organisiert werden könnte (und auch kostengünstiger bis kostenlos wäre). Sie kümmert sich weder um Anträge und Kostenübernahmen noch um Beratung oder Information zu Pflegeeinrichtungen. Sie kümmert sich nicht um Wäsche und Taschengeld oder um Krankengeld und Rente oder finanzielle Absicherung oder Pflegestufe, etc. Sie möchte auch nicht "seine" Miete für die gemeinsame Wohnung tragen. Sie lehnt all das ab, weil sie ja nicht verheiratet seien. Sie besitzt eine Generalvollmacht. Seine erwachsenen Kinder haben so gut wie keinen Kontakt zu beiden, da der Vater und dessen Partnerin den Kontakt nicht suchen und wünschen. Die KInder haben kaum eine Beziehung zum Vater, weil er sie verließ als sie noch sehr jung waren. Sie haben auch nie Geld vom Vater erhalten. Wer muss nun die Pflege und Betreuung sicherstellen und organisieren, die Anträge stellen, die Einrichtungen besictigen, die Verträge unterzeichnen, etc? Wer darf/muss entscheiden welche Einrichtung genommen wird und was sie kosten darf? Und wer muss das dann zahlen? Darf die Lebensgefährtin alle Verantwortung und Kostenübernahme einfach ablehnen? Darüber hinaus sind die Rente, die Krankenversicherung, das Krankengeld und das Einkommen nicht geklärt, da offenbar nicht eingezahlt wurde. Der Vater ist zwar privat-krankenversichert, aber hat kein Einkommen mehr und kann nicht zahlen, weil er kein Anspruch auf Krankengeld aus dieser Versicherung besitzt und keine Rente eingezahlt hat. Das war ihr bekant. Wer muss sich nun darum kümmern und ggf Unterhalt zahlen? Wer muss ggf. für die Pflegekosten und medizinische Versorgung zahlen, ohne Kranken-/Pflege-Versicherung und Rente? Die Partnerin ist gesund und hat Einkommen. Sie will für seine Miete der gemeinsamen Wohnung nicht aufkommen, keine Hilfsmittel zahlen, etc. Darf sie das? Können die Kinder eine Beteiligung an der Organisation und den Kosten für Pflege etc. ablehnen?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?