Ehepaar, gemeinsam oder getrennt veranlagt, Minijobs, Steuerfreiheit

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Jede (natürliche) Person darf maximal EINEN Minijob mit maximal 450€ brutto=netto monatlich ausüben, ohne dass diese Einkünfte zu versteuern sind. Weder Familienstand noch Veranlagung spielen eine rolle.

Um wirklich brutto=netto zu bekommen muss:

  1. der Arbeitgeber die Pauschalversteuerung (2%) anwenden und selber tragen
  2. der Arbeitnehmer schriftlich auf die Rentenpflicht (Aufstockung) verzichten

Dann gibt es bis zu 450€ brutto=netto ohne Auswirkung auf Steuer, Krankenversicherung aber eben auch so gut wie keine Rentenpunkte und kein Krankengeld

damit ist meine Frage klar beantwortet.

Danke für die Zusätzt beim Aspekt brutto=netto.

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Ein Minijob je Person mit Pauschalabgaben und ohne Relevanz für die EkSt-Erklärung möglich?

Klar. So lange keiner der Ehegatten dem Minijob-Arbeitgeber die Steuerabzugsmerkmale mitteilt.

Allerdings sind Minijobs die nach dem 31.12.2013 begonnen wurden nicht brutto für netto. Diese sind rentenversicherungspflichtig mit 3,9% des Verdienstes, wenn nicht ausdrücklich der Verzicht hierauf erklärt wird.

Veranlagung durch Widerspruch ändern?

Hallo, ich hoffe, Ihr könnt mir weiterhelfen.

Frage 1:

Wir haben bei unserer Einkommenssteuererklärung angegeben, dass wir getrennt veranlagt werden sollen und haben daraufhin mit dem Einkommenssteuerbescheid eine Festlegung von Vorauszahlungen an das Finanzamt für meinen Mann erhalten. Dies möchten wir jedoch vermeiden, da wir ja nicht gleichzeitig die von mir (V) zu hoch geleisteten monatlichen Steuerzahlungen zurückerhalten.

Kann dies durch einen einfachen Widerspruch gegen den Bescheid mit Bitte um Änderung der Veranlagung (auf gemeinsame Veranlagung) noch korrigiert werden?

Entfällt dann auch automatisch diese Forderung nach Vorauszahlung (wir werden gemeinsam eine Rückerstattung erhalten)?

Frage 2: Wir möchten im laufenden Jahr auf das Faktorverfahren wechseln.

Wie geht das Finanzamt hierbei vor. Wird nachträglich alles geändert und mein Mann muss für die vergangenen Monate die Steuer nachleisten (Lohnsteuerklasse III) und ich erhalte die zu viel geleistete Lohnsteuer zurück?

Oder wird ab Monat der Umstellung die neue Lohnsteuerklasse angewandt und rückwirkend bleibt alles wie bisher?

Wäre aufgrund einer solchen Umstellung im Jahreslauf von III/V auf Faktorverfahren mit einer Nachzahlung zu rechnen?

Danke und Gruß Mogli

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