Ehemann berufstätig, Ehefrau Sr´tudentin, Zusammenveranlagung lohnt sich?

4 Antworten

Für eine schnelle steuerliche Entlastung bietet sich hier nur Steuerklasse III für den Mann an, womit der Splitting-Vorteil für 2019 ja vorläufig vorweggenommen wird durch den geringeren Lohnsteuerabzug.

Für 2018 sollte er jedenfalls eine Erklärung abgeben, wenn er nur zeitweise Einkünfte hatte.

Studienkosten führen ja meistens nicht zu einem Verlust, der vorgetragen werden kann. Die sind ja meistens geringer als die Einnahmen. Aber durchrechnen sollte man das.

Niemand bekommt seine Studienkosten zurück. Da hätte der Studiengeber ja sonst gleich seine Rechnung an das Finanzamt stellen können.

Ob eine Zusammenveranlagung oder eine Einzelveranlagung günstiger ist, weiß man, wenn man beides durchgerechnet hat. Ich habe dies jetzt mal gleich nicht getan und weiß es also nicht.

Zum Glück hast du - die Sr´tudentin - ja noch mehr als ein Jahr Zeit für die Entscheidungsfindung.

Erst ab (wenn Ihr tatsächlich geheiratet habt) solltet Ihr die Zusammenveranlagung wählen.

Davor ist natürlich jeweils nur die Einzelveranlagung möglich.

Und natürlich bekommst Du Deine Studienkosten nicht zurück.

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