Eheleute leben in Scheidung, Ehemann verstirbt während der Scheidung.

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Stimmt, es kommt hier wirklich aufs Detail an. Beide Eheleute haben Prozeßkostenhilfe für die Scheidung bewilligt bekommen. Das Trennungsjahr war bereits vollzogen. Es steht nur noch der Versorgungsausgleich der Rentenkasse aus. Anzumerken wäre hierzu noch, dass die getrenntlebende Ehefrau einen Unterhaltsanspruch gegenüber ihren Nochehemann zugesprochen bekommen hat.

Wie kann ich geerbtes Geld besichert in die Zugewinngemeinschaft einbringen?

Folgende Umstände:

  • Mit Ehepartner vor einem Jahr gemeinsam eine Wohnung gekauft, Bank hat 74.000€ finanziert
  • Bank steht im Grundbuch mit diesen 74.000 €
  • Beide Eheleute stehen als Eigentümer im Grundbuch

Stand heute sind bei der Bank noch 70.000 € Kredit offen.Ich habe von meinem Vater geerbt, und könnte diesen offenen Kredit komplett tilgen.Damit wäre die Wohnung lastenfrei.

Ich möchte bei einer (immer möglichen) Scheidung vermeiden, daß ich mein eingesetztes Erbe durch Ausgleichszahlungen verliere.

Daher meine Frage: wie kann ich mich absichern, daß bei einer Scheidung der Wohnungswert um die 70.000€ gemindert wird, und nur der Rest in die Zugewinngemeinschaft gerrechnet wird.

Bsp:Scheidung steht an. Wohnungswert am Markt 100.000 €. Abzügl. 70.000 € eingesetztes Erbe = 30.000 €. Diese 30.000€ /2 = 15.000 >> ergo gehören dann meiner Frau 15.000 € und mir 85.000 € anteilig.

M.f.G.Jakob

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Wie wird die Erbe des Ehemannes für die Hausfrau bei einer Scheidung geteilt

Hallo, ich bin seit über 3 Jahre verheiratet und mein Man möchte sich scheiden lassen. Ich habe vor 3 Jahre, nach seinem Wunsch, mein Job aufgegeben, um Ihm bei der Pflege seiner Eltern zu unterstützen! Er hat mir in dieser Zeit nicht erlaubt wieder ein Job zu suchen und mein Bankkonto wollte er dass ich unbedingt schließe! Ich durfte das Haus nur mit Ihm zusammen verlassen und einkaufen durfte ich nicht alleine gehen, nur im Internet bestellen! Habe auch kein Führerschein! In dieser Zeit habe ich für seine Eltern regelmäßig gekocht, öfters Elternhaus geputzt und die Wäsche ab und zu gemacht. Kinder haben wir nicht. Meine Schwiegermutter ist im August gestorben und sie hat mit Ihrem Ehemann (er lebt) ein Testament gemeinsam beim Notar gemacht! Darin steht das mein Man ist allein Erbe,im Testament wurde auch mein Name eingetragen als Erbin meines Mannes, so dass ich dann mein Mann sein Anteil erben wurde falls er vor seine Eltern stirbt. Das Haus (geehrte seine Mutter die verstarb) hat er jetzt schon geerbt, sein Vater darf allerdings weiterhin drin wohnen (steht so im Testament). Wenn sein Vater stirbt erbt mein Mann auch nach sein Vater etwas Geld. Im Testament steht: "Unser Sohn ist allein erbe. Falls er stirbt, auch vor oder nach seine Eltern, erbt seine Frau-(---) -mein Name steht da! Nun hat mein Mann sein Job plötzlich gekündigt und möchte unsere Mietwohnung auch kündigen! Er möchte sich vom mir scheiden lassen, obwohl unsere Ehe wunderbar war! Er meint er kann sich erlauben ohne zu arbeiten mit sein Vater in den geerbten Haus zu wohnen, und sein Vater gibt ihm dann ausreichend Taschengeld für sein Unterhalt! Was habe ich für Rechte und wie kann ich mich davon schützen? Vielen Dank und liebe Grüße!

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vorweggenomenes erbe/ zugewinn

hallo alle,

während unserer ehe wurde meinem mann das haus der großeltern, welches nach dem versterben dieser vor jahren, im besitz der eltern war, überschrieben, also nicht explizit vererbt laut notariellem vertrag.. bevor dieser übertragungsvertrag gemacht wurde, hatten wir schon viele jahre darin gewohnt + auch sehr viel geld + arbeit hinein gesteckt, besonders durch mich.

diese ganzen investitionen geschahen allerdings bevor mein mann die scheidung eingereicht hat, einen übertragungsvertrag gab es deshalb, weil .mein mann auf verwendungsersatzansprüche verzichtet hat, ohne mein wissen, wie gesagt, wir lebten da noch zusammen.

im übrigen ist dieser übertragungsvertrag an einige andere bedingungen geknüpft + jetzt da wir in scheidung leben heißt es plötzlich das sei ein vorweggenommenes erbe + gehöre nicht zum zugewinn.

ich habe dazu mehrfach gelesen, das ein erbe nicht an bedingungen geknüpft sein darf, aber laut vertrag heißt es bsplw., sollte mein mann vor seinen eltern versterben, so geht es automatisch an die eltern/oder elternteil zurück, nicht an die kinder, oder an mich als ehefrau, außerdem war u.a. auch festgehalten das er mich nie mit hätte ins grundbuch eintragen lassen können, oder eine hypothek drauf aufnehmen können, oder gar vekaufen können, etc., im prinzip kann man sagen, eigentlich ist es gar nicht sein haus auch wenn er im grundbuch steht.

also m. E. . hat das nichts mehr mit erbe zu tun.

bitte nicht falsch verstehen, ich habe viel geld + noch mehr arbeit da hinein gesteckt + ich möchte einfach nur das zurück was ich investiert habe für unsere vermeintl. "gemeinsame" zukunft , weil ich steh vor dem absoluten nichts, alles was ich hatte ist weg, berufl. habe ich dafür ebenfalls imens verzichtet.....

vielen dank für antworten welche mich hoffentlich weiter bringen...

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Verzichtserklärung des Ehemannes bei Versterben des Vaters der Ehefrau

Hallo,

mein Vater ist im April verstorben und hinterläßt meinen 4 Geschwistern und mir Bargeld sowie ein großes Haus. Mein Mann und ich leben getrennt und die Scheidung wird Anfang 2012 sein. Nun möchte ich, daß mein Mann eine Verzichtserklärung unterschreibt, die besagt, daß er keinerlei Anspruch an mich bzgl. jeglichen Erbes aus dem Tod meines Vaters erhebt.

Ein Anwalt für Erbrecht teilte mir mit, daß der Ehemann auf das Erbe des Vaters der Ehefrau persé keinen Anspruch hätte, da dieses Vermögen schon vor Eheschließung der Tochter des Verstorbenen vorhanden war.

Ist dies korrekt?

Was muß in einer Verzichtserklärung stehen, damit im nachhinein keine böse Überraschung rechtlich gesehen auf mich wartet?

Vielen Dank für Ihre Hilfe im Voraus und

mit freundlichem Gruß

Marion Harkämper

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geliehenes Geld und Verjährung ?

Hallo an Alle,

ich brauche Hilfe bei folgender Anfrage.

Bitte kein wer geliehen hat usw... es geht ausschließlich um die rechtliche Lage.

Ich versuche es kurz zufassen: Heirat 06/1997 Aufgabe des Gewerbe 1997 wegen Arbeitseintritt in Fa. des Ehemannes. Daraus Schulden in Höhe v. ca.25000 DM. Lt. Schwiegervater geht sowas gar nicht und muss weg. Stand in Verhandlungen mit der Bank wegen Umfinanzierung der Schulden und Abzahlung durch einen Kredit. Schwiegervater und Ehemann entschieden das wird sofort bezahlt und Schwiegervater bezahlte. Mein Einwand ich möchte das nicht, wird wie vieles andere jahrelang vom Tisch gefegt. Und Schwiegervater bezahlt. Ich begann 10/99 bis 05/2001 mtl. 400 DM zurück zu zahlen. Allerdings hatte ich 05/99 sehr schweren Unfall und war fast zwei Jahre (mehere OP) krankgeschrieben. Eine Woche nach der Gesundschreibung wurde ich auf Wunsch des Schwiegervaters vom Ehemann entlassen. Jeder besaß 50% der Firma. 2004 trennten sich beide und ich arbeitete mit in der Firma des Ehemannes. Nach der Entlassung fand ich kaum Arbeit auf dem Arbeitsmarkt, da ich 60% Schwerbehinderung seit dem Unfall habe und seit ich zwanzig war an MS erkrankt bin. Nachdem mein Ehemann geschäftlich uns sehr in Schulden getrieben hat, erfolgte in 07/2010 die Trennung. Und vor eien Monat wurde die Scheidung eingereicht. Ich habe ein 5 jähriges eheliches Kind. Nun kam zum 0101.2012 ein Brief des Schwiegervaters das die Ehe nun gescheitert ist und ich bis zum 31.01.2012 den Rest des "geliehenen" Geldes zurück zahlen soll. Es besteht kein Vertrag über Darlehen oder sonstiges. Wie vorab gesagt es geht wegen der Scheidung rein um das rechtliche, z.B. ob es Verjährt ist. Wie verhält sich diese Angelegenheit. Nchdem ja von 2001-2011 nichts gefordert wurde. Ich bin für jede objektive Antwort dankbar. Ratlos 2012

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Eigenheimfinanzierung, Partner verstorben

Entschuldigung für den langen Text: Ich wohne mit meinen Kindern in einem Einfamilienhaus mit vermieteter Einliegerwohnung. Vor 21 Jahren bin ich zusammen mit meinem damaligen Ehemann dort eingezogen, 1998 haben wir uns scheiden lassen. Den Kreditvertrag für das Haus haben wir beide unterschrieben. Im Grundbuch bin ich als Eigentümer des Hauses eingetragen. 2006 ist mein damaliger Ehemann verstorben. Unsere Kinder haben das Erbe ausgeschlagen, da er hoch verschuldet war, ich war durch die Scheidung ohnehin nicht mehr erbberechtigt. Zinsen und Tilgung für das Hausdarlehen wurden jeden Monat pünktlich bezahlt, seit 1997 von mir allein. Einige Zeit nach dem Tod meines Ex-Ehemannes musste das Darlehen neu festgeschrieben werden und damit haben die Probleme angefangen. Er konnte den neuen Vertrag ja nicht mehr unterschreiben und ich hatte die ganze Zeit nicht mehr an den gemeinsam unterschriebenen Kreditvertrag gedacht und der Bank deshalb auch nicht mitgeteilt, das mein Ex-Mann verstorben ist. Die Bank fragte mich dann, wer denn seine Erben wären. Das konnte ich natürlich nicht beantworten, da ich nicht erbberechtigt war und meine Kinder das Erbe ausgeschlagen haben. Ich hatte mich beim Amtsgericht und einem Rechtsanwalt für Erbrecht erkundigt - keine Möglichkeit für uns etwas zu erfahren. Die Bank hat mir dann, scheinbar auf eigene Recherche hin, mitgeteilt, das es eine Nichte von ihm gibt, von der sie gerne von mir die Adresse hätten. Scheinbar die Einzige, die das Erbe nicht ausgeschlagen hat. Die ganze Familie von meinem Exmann weiss, dass er hochverschuldet war, auch seine Nichte. Auf meine Recherche daraufhin habe ich erfahren, dass sie vor Steuerschulden nach Indien geflüchtet ist und dort einen Inder geheiratet hat, was unter Umständen bedeutet, dass sie ein vorläufiges Aufenthaltsrecht von 15 Jahren in Indien hat. Seit der neuen Zinsfestschreibung bezahle ich immer auf ein Jahr befristet ca. 8% Zinsen. Immer mit dem Hinweis, bevor die Erbschaftsangelegenheit nicht geklärt ist , könne man mir nichts anderes anbieten. Für Ende September diesen Jahres können sie mir leider gar keinen neuen Kredit anbieten, sollte die Erbschaftsangelegenheit nicht geklärt werden. Ich habe keine Ahnung, wie ich da raus kommen soll. Die Bank hat richtig gut abkassiert, vor allem die letzten 3 Jahre. Jeden Monat pünktlich. Jetzt sollen wir das Haus verlieren?

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