Ehegattensplitting und zusätzliche Minijobs?

2 Antworten

Allerdings habe ich erfahren, dass bei einem Ehegattensplitting nur ein Minijob steuerfrei ist. 

Woher hast du das?

Die Zusammenveranlagung wendest übrigens nicht du allein sondern ihr zusammen an.

Da m.E. deine Aussage zu den Minijobs nicht stimmt, erübrigen sich Antworten auf deine Fragen.

"...Sie beide haben einen Nebenjob auf 410 Euro-Basis. Bei Zusammenveranlagung gilt die 410 Euro-Grenze für beide Ehepartner zusammen. Bei getrennter Veranlagung darf jeder von Ihnen bis zu 410 Euro dazuverdienen. …"

"...Beide Partner jobben nebenher. Sind die Partner einzeln veranlagt, darf jeder 450 Euro steuerfrei hinzuverdienen. Bei Zusammenveranlagung gilt diese Grenze für beide zusammen. ..."

(Leider konnte ich die Links nicht einfügen)

Nach diesen Artikeln wäre das so!

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@LuckyPunch

Bewegen wir uns im deutschen Recht??? Minijobs sind doch bis 450 € mtl.

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@Wassonst

Natürlich, aber der erste Artikelausschnitt ist aus 2013 und der zweite aus 2018.

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@LuckyPunch

Meines Erachtens Blödsinn. Ist das aus der Bildzeitung? ;-)

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@LuckyPunch

Nein, da hat sich die Süddeutsche vertan. Das ist Quatsch.

Und in den überwiegenden Fällen lohnt sich die Zusammenveranlagung. Es ist aber immer gut, beide Varianten durchzurechnen, z.B. mit Elster.

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@LuckyPunch

Vielen Dank für den Link. Wundert mich, dass die Süddeutsche sowas schreibt... Die Aussage ist definitiv falsch. Jeder Arbeitnehmer, egal, ob verheiratet oder nicht, zusammen- oder einzeln veranlagt, darf einen Nebenjob als Minijob steuerfrei haben.

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Zu den Minijobs ist ja schon geantwortet worden.

Auch das mit der größeren Steuerrückzahlung könnte eine Nullnummer werden. Die wäre aufgrund des Splittings nämlich nur dann zu erwarten, wenn das zu versteuernde Einkommen bei den Eheleuten stark unterschiedlich ist.

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