Ehegattensplitting bzw. Faktorverfahren bei SKl 4

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die Beiden Begriffe ahben erstmal nichts miteinander zu tun.

Das Faktorverfahren ist eine Sache des Lohnsteuerabzugs.Wenn man statt der Kombination 3/5 die Kombination 4/4 nutzt, kann man durch das Faktorverfahren praktisch für einen völlig ausgeglichenen Steuerabzug sorgen.

Das Splittingverfahren ist die Zusammenveranlagung bei der Steuererklärung, im Gegensatz zur Einzelveranlagung.

Natürlich könnt Ihr nach der Geburt die Steuerklassen wechseln. Ist sogar klug und logisch.

Weil aber das Elterngeld dem Progressionsvorbehalt unterliegt, müsst Ihr etwas Geld zurück legen für die vermutliche Nachzahlung die Euch dann erwartet.

Welche beiden Begriffe?

(Sorry, war mir zu lang, der Text.)

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@EnnoBecker

Faktorverfahren bei Kombination IV/IV

und

Splittingverfahren.

Die Frage lautete, nehmen wir das Eine, oder das Andere

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@wfwbinder

Ah danke.

Ja, das ist klar: Lohnsteuerberechnung (Faktor, Steuerklasse) hat mit der Einkommensteuer (Splitting) tatsächlich nichts zu tun.

Ich werd aber langsam müde, das immer wieder zu schreiben.

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ok danke für die Antwort. Bedeutet das dann, dass wir bei Kombination 4/4 mit Faktor erst bei der Steuererklärung eine Rückzahlung erhalten oder eher monatlich der Mehrverdiener ggf. weniger Lohnsteuer bezahlen muss?

Wer errechnet den Faktor dafür? Das Finanzamt anhand unseres bisherigen Einkommens bzw. künftigen?

Danke für den Hinweis bezüglich dem Progressionsvorbehalt, das war uns nicht so bewusst, zumal ein Kind am Anfang ohnehin recht viel Geld kostet...

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@wfwbinder

Hier ein Rechner für das Faktorverfahren:

Was es alles gibt!

Ich persönlich halte das Faktorverfahren aus Sicht des Datenschutzes für problematisch. Der Arbeitgeber kann anhand des Faktors ermitteln, wieviel der Ehegatte (beim anderen Arbeitgeber) verdient.

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@wfwbinder

ja den hatte ich schon genutzt, aber irgendwie wiederspricht das Ergebnis der hier: http://www.imacc.de/steuer/steuerklassen/faktorverfahren/ gezeigten Berechnung. "...Berechnung des Faktors

Das Finanzamt ermittelt einen Faktor, der auf der Lohnsteuerkarte eingetragen wird. Der Faktor ist immer kleiner als Eins und hat drei Nachkommastellen. Eintrag in der Lohnsteuerkarte: IV/0,XXX.

Faktor = Voraus. Jahres-Einkommensteuer beider Ehegatten (Splittingtabelle) ____________________________________________________________ Summe der Jahres-Lohnsteuer beider Ehegatten in der Steuerklasse 4

Für die Berechnung des Faktors wird die voraussichtliche Jahres-Einkommensteuer beider Ehegatten nach der Splittingtabelle durch die Jahres-Lohnsteuer in der Steuerklasse 4 geteilt. ...

Dort wird doch die Gesamtsteuerlast beider Ehepartner lt. Spittingtabelle (Steuerlast der beiden Einzelgehälter oder Steuerlast lt. Splittingtabelle des "Gesamtgehaltes"?) durch die Steuerlast lt. "normaler" Steuertabellen geteilt, richtig? Und am Ende wird die Jahreslohnsteuer pro Ehepartner wie folgt berechnet: Lohnsteuer Steuerklasse 4 x Faktor.

Das würde ja in unserem Fall bedeuten, dass wir nur das 0,79Fache der bisherigen Lohnsteuer bezahlen würden, ist das so oder nur ein Denkfehler von mir !?

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Ihr könnt auch die zusammenveranlagung wählen, oder nicht wählen, wenn ihr nach beliebigen Steuerklassen den lohnsteuerabzug hattet. Kein Zusammenhang.

Bei Steuerklasse IV / IV gibts das Faktorverfahren. Wenn der Gehaltsunterschied recht groß ist macht das Sinn.

Bei einem Faktor von 0,79 könnt ihr auch einfach IV / IV nehmen ohne Faktor und euch die paar Euro mit der Einkommensteuererklärung zurückholen.

Bei uns ist der Faktor 0,61 und wir machen es auch so. Um so größer ist die Freude beim Steuerbescheid!

ja ich habe es gemerkt, das 0,79 am Ende nur ein ~250€ lt. diverser Faktorrechner ausmacht, das ist nicht wirklich erwähnenswert.

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  • Summe der errechneten Lohnsteuern beider Ehegatten bei 4/4: 6.767,00 Euro

Würden wir in 4/4 bleiben, bekämen wir die Differenz zwischen o.g. Beträgen, also 1.369 EUR zurück.

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Soweit, so gut. Jetzt wollte ich ganze Sache aber noch mal für die Zeit berechnen, in der meine Frau Elterngeld bezieht. Soweit ich weiß, muss Elterngeld nicht versteuert werden, fällt aber unter den sogen. Progressionsvorbehalt, hat also am Ende doch einen Einfluss auf die zu zahlenden Steuern.

Beim Abgabenrechner des Finanzamtes lassen sich derartige Einkünfte leider nicht angeben, dafür aber beim Veranlagungsrechner auf nettolohn.de:

http://www.nettolohn.de/rechner/splitting-veranlagung-steuer.html

Was ich jetzt aber überhaupt nicht verstehe: Gebe ich dort ebenfalls 40.000 EUR und 9.000 EUR als zu versteuerndes Einkommen an, wird für uns beide eine Einkommenssteuer von 7.920,00 EUR angegeben. Also deutlich mehr als die oben genannten 5.398,00 EUR aus dem Abgabenrechner.

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