Ehegatten-Unterhalt: Wie viele Stunden muss ich arbeiten, wenn meine Tochter 3 Jahre alt? ist?

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3 Antworten

Betreuungsunterhalt kann der geschiedene Ehegatte, der ein gemeinsames Kind pflegt und erzieht, mindestens drei Jahre nach der Geburt des Kindes verlangen.

Danach wird individuell entschieden, wie lange das Kind von der Mutter getrennt werden kann, ohne Trennungsschmerz erleiden zu müssen.

Bei manchen Kindern ist die "normale" Kindergartenzeit ( 12 -13 Uhr ) schon hart an der grenze und anderen Kinder wiederum macht es nichts aus in einer Kindertagesstätte den Tag zu verbringen.

Du kannst den Kinderarzt hinzuziehen, der Dir den Entwicklungsstand Deines Kindes bescheinigen wird.

billy 27.01.2014, 17:59

Hört sich an als wenn es einer Tortur wäre ein Kind in einer Kindertagesstätte betreuen zu lassen. Das Gegenteil ist der Fall, für den größten Teil der Kinder jedenfalls.

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Primus 27.01.2014, 18:18
@billy

Hier eine Erklärung an Männer wie Du:

Nicht die Betreuung an sich, sondern die Länge der Trennung macht manchen kleinen Kindern zu schaffen! Von daher wird individuell entschieden und das gilt bis in das Schulalter hinein.

Dort stellt sich dann die Frage, ob Ganztagsschule oder nicht.

Scheidungskinder haben schon mit der Trennung der Eltern zu kämpfen und wenn dann auch noch die Mama nicht in der Nähe ist, kann das grausam sein.

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billy 27.01.2014, 20:56
@Primus

Hier eine Erklärung an Frauen wie Dich. Ich wollte Deine Antwort nicht in Abrede stellen. Ich bestreite auch nicht das es Kinder gibt die auf Grund familiärer Gründe oder auf Grund medizinischer Diagnosen von Kinderärzten (innen) unter Symtomen leiden wie Du sie beschreibst. Diese bedauerlichen Psychischen Beeinträchtigungen sind m. E. Nicht zu verallgemeinern, zum Glück wächst immer noch eine überwältigende Mehrheit der Kinder in intakten familiären Verhältnissen auf, und diese Kinder überstehen auch mehr als eine Stunde täglich in der Kita. Frag mal eine Erzieherin in Deiner Nähe, ich bin mir ziemlich sicher sie kann meine Auffassung bestätigen.:)))

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Diese Frage kann ohne Hintergrundwissen nicht vollständig beantwortet werden. Meines Erachtens ist die Frage vom Ansatz her auch falsch gestellt. Ob man seinen Lebensunterhalt selbst erarbeiten will oder sich lieber weiter alimentieren lässt ist zweitrangig. Wichtig und Priorität Nr. 1 sollte das Kindeswohl sein. Nicht die Frage wieviel man arbeiten muss sondern die Frage Wie kann sich das Kind im Kindergarten entwickeln sollte Vorrang haben.

Primus 27.01.2014, 18:19

Warum dann der seltsame Kommentar unter meiner Antwort?

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Gaenseliesel 27.01.2014, 20:24

@billy, Primus,

ich gestehe, ich bin selbst ( seit meiner 8-ten Lebenswoche) ein Krippen,- Kindergarten, anschließend Schulhortkind gewesen und habe keinerlei Schäden an Leib und Seele aus dieser Gemeinschaft mitnehmen müssen.

Meine Erfahrung, ein " Trennungsschmerz " wird meist durch das Verhalten( langes Abschiednehmen) der Eltern bei der Übergabe an die Erzieherinnen unnötig provoziert. In den meisten Fällen ist der Abschiedsschmerz der Kinder schon nach kurzer Zeit vorüber (sobald die Tür von draußen zugemacht wird), während die Eltern noch stundenlang Seelenqualen erleiden. Dies ist aber ein Problem der Eltern, nicht der Kinder !

Vorausgesetzt natürlich, die Kleinen werden rechtzeitig mit eigener positiver Einstellung und etwas psychologischen Geschick, auf diesen neuen Lebensabschnitt vorbereitet.

In einigen (seltenen) Fällen bedarf die Integration sicher auch Ausnahmeregelungen, die gemeinsam mit dem Kinderarzt und der Kindereinrichtung abgesprochen werden müssen. K.

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Primus 28.01.2014, 20:00
@Gaenseliesel

@Gänseliesel:

Ich sprach ausdrücklich von Kindern die die Trennung der Eltern verschmerzen müssen und glaube mir, das geht auch bei Kindern voll auf die Psyche.

Dann kommt auch noch der Schmerz dazu, von der Mutter weg zu müssen. Ich glaube das ist eine andere Situation als Du sie darstellst.

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Gaenseliesel 28.01.2014, 21:20
@Primus

Ich verstehe dich doch, das sind eben Gedanken einer Mutter wie bei dir bzw. einer langjährigen Erzieherin wie mich ! Glaube mir, da sind " Welten " zwischen den Gefühlen beider ! Ich bin mit Leib und Seele Erzieherin und kann beide Seiten sehr gut nachvollziehen ! K.

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