EFT-Fonds Sondervermögen bei Insolvenz?

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Zunächst mal heißt das ETF: Exchange-Traded Fund.

Dann solltest Du die Sprache sortieren.

Ein ETF gehört zu Deinem Sondervermögen, wenn Du ihn kaufst. Damit fallen sie nicht in die Insolvenzmasse bei Insolvenz der Depotbank, sondern gehören Dir.

Ein ETF besteht aus einem Sondervermögen, d.h. die darin enthaltenen Wertpapiere fallen nicht in die Insolvenzmasse der ETF-Gesellschaft, sondern gehören den Anlegern.

Wenn also die Depotbank oder die ETF-Gesellschaft insolvent wären, dann würden die darin enthaltenen Wertpapiere weiterhin einen Wert besitzen, der dem Anleger zugeordnet ist. Konkreter:

  • Ein Geldmarkt-ETF, den man für 200.000 EUR kauft, ist vor Insolvenz der Depotbank geschützt.

  • Ein Tagesgeldkonto, auf das man 200.000 EUR legt, wäre nur bis 100.000 EUR abgesichert.

  • Ein Zertifikat, das man von einer Bank für ein Volumen von 200.000 EUR kauft, wäre bei Insolvenz der Emittentin in der Regel wertlos.

Alles klar? :-)

DH - guter Hinweis auf den Unterschied zwischen ETF als Sondervermögen und z.B. Tagesgeld als Eigentum der Bank (Kunde ist nur Gläubiger der Einlage).

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Offenbar bist Du am Beginn Deiner Anlegerkarriere: Es heißt nicht EFT sondern ETF und es ist ein börsengehandelter Fonds. Bei der Insolvenz der Depotbank -die meinst Du doch wahrscheinlich- ist der gesamte Depotinhalt als Sondervermögen ungeschmälert an den Kunden herauszugeben. Das gilt auch für ganz normale Fonds, Aktien oder Anleihen.

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