Effizienteste Möglichkeit zu Pendeln langfristig gesehen?

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5 Antworten

Eine Allgemeingültige Antwort gibts auf die Frage nicht. Zum einen hat jede Stadt ihre eigenen Besonderheiten und auch innerhalb einer Stadt kanns mit der unterschiedlichen Anbindung der Viertel große Zeitliche Abweichungen geben.

Was die Wahl der Verkehrsmittel angeht, ist bei Kleinstädten oft das Fahrrad die beste Wahl. Roller ist natürlich bequemer und auch nicht teuer. Auto leasen ist, wenn nicht von der Firma bezahlt, im großen und ganzen die schlechteste Wahl, weil man im Kostenbereich im ungünstigsten Verhältnis liegt. Man bezahl monatlich die Leasingraten, dazu die ganzen anderen Kosten wie Sprit, Versicherung, etc.

Ich würde bei der Wahl der Verkehrsmittel eine Liste aufstellen, und alle Vor-und Nachteile eintragen, sowie den Kostenaspekt. Und dann das Beste auswählen. Beim ÖPNV gibt es oft Förderungen, (Jobticket, Jahreskarte, etc.) die diese billiger machen.
Aber manchmal sind diese nicht wirklich verfügbar (deswegen haben Bewohner der meisten Dörfer meistens Autos), dann ist das eigene Fahrzeug besser. Und wenn man sich das noch nicht leisten kann, Fahrgemeinschaften abfragen. In manchen Betrieben werden die sogar intern gefördert und vermittelt.
P.S. 17km ist kein pendeln. Ich bin das schon als Kind tagtäglich mit dem Fahrrad zur Schule gefahren...

Berufsanfänger - daraus kann man schließen, dass Du sicherlich Deinen Arbeitsort noch mehrmals wechseln wirst.

Ob Kfz, Roller, Fahrrad oder die öffentlichen Verkehrsmittel - das hängt auch von den persönlichen Bedürfnissen ab.

Ein Auto leasen - das ist mit Sicherheit die teuerste Lösung als Privatmann.

Wenn Du die Möglichkeit hast in der Freizeit ein anderes Fahrzeug zu nutzen oder am Carsharing zu partizipieren, dann würde ich auf ein eigenes Fahrzeug verzichten und mich mit einem Fahrrad oder E-Bike anfreunden. Für die Gesundheit wäre dies zumindest eine gute Lösung

Berufsanfänger für was? In der Bankfiliale oder so kannst Du kaum verschwitzt vom Radfahren ankommen. Im Handwerksbetrieb mag das anders aussehen. Und welches sind Deine wirklichen Alternativen?

Die anderen Antworten sind alle richtig, können aber mangels genauer Fragestellung auf Dein Problem auch nur ungefähr eingehen.

Vielleicht stellst Du Deine endgültige Entscheidung für das richtige Pendelfahrzeug oder ÖPNV besser noch zurück, bis Du konkret auch die Anforderungen Deines Arbeitgebers kennst. Frage auch mal Deine Kollegen. Vielleicht sollst bzw. musst Du auf Deinem Pendelweg oder zwischendurch noch Geschäftspartner besuchen und dazu brauchst Du dann auch das richtige Fahrzeug oder der Arbeitgeber stellt dafür ein Fahrzeug zur Verfügung. Wer weiß?

Es wäre doch schade, wenn Du durch eine zu frühe oder falsche (Kauf)Entscheidung (z. B. für ein Auto oder einen Roller) Dir selbst Steine in den Berufsweg legst und/oder Dich finanziell übernimmst.

Eine Strecke von 17 Kilometer ist doch kein Pendeln. Wenn ich von dem Stadtteil Kölns in dem ich wohne zum technischen Rathaus der Stadt fahre, komme ich auch -Hin- und Rückweg zusammen gerechnet- auf 17km und käme niemals auf die Idee, so etwas als Pendeln zu bezeichnen. 

Die Frage noch dem optimalsten Verkehrsmittel ist zu unbeantwortbar wenn man die Verhältnisse vor Ort nicht kennt.

Wenn ich Bediensteter der Stadt Köln wäre, käme für mich etwas anderes als die Straßenbahn nicht in Frage. Mit dem Auto fahren würde mich in der Hauptverkehrszeit mehr als eine Stunde pro Strecke kosten, mit der Bahn bräuchte ich nur halb so lange. Fahrrad fahren wiederum wäre zu gefährlich.

Die Kostenrechnung für ein Auto hängt stark vom gewählten Modell ab und natürlich von der Gesamtfahrleistung.

Schau Dir die Kostenrechnungen des ADAC an. Selbst Kleinwagen kommen auf jährliche Betriebskosten von über 3000 Euro. Wenn Du damit nur zur Arbeit fährst, zahlst Du pro Tag 17 Euro für den Arbeitsweg.

Fahrgemeinschaft bilden. Das machen hier viele seit Jahrzehnten, die nach VW Hannover (40km) fahren. Hat mein Onkel schon in den 70ern gemacht.


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