Ec-Kartenbetrug am Geldautomat

5 Antworten

Es gibt auch das Beispiel aus Göttingen aus dem letzten Jahr: In einer Gärtnerei wurde eingebrochen und nix gestohlen. Wochen später wurden mit ausgespäten Geheimzahlen über den Postbankautomaten in Gö die Konten geplündert. Eine Untersuchung des Kartenterminals der Gärtnerei brauchte es an den Tag. Ein WLAN Modul im Kartenterminal hat die Daten on Air gestellt. Das hatten die Einbrecher offensichtlich in der Nacht eingebaut. Ging durch die Presse das ganze.

Eine Beweismöglichkeit im anschließenden Gerichtsverfahren gäbe es: Die Betroffene nennt dem Richter aus dem Gedächtnis die Pin und die Pin der vorherigen Karten. Damit könnte man unter Beweis stellen, das man in der Lage ist sich diese zu merken. Ich kenne meine pin, die ich bis zum Kartentausch 2008 benutzt hatte, heute auch noch.

Des weiteren laufen bei vielen Banken Kamera-Aufzeichnungen mit. Es ist also Eile geboten die Beweise zu sichern.

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@hildefeuer

Ja, es gibt auch ein Bild von jemandem, der zur fraglichen Zeit an dem Automaten abgehoben hat. Das Bild hat nun die Polizei.

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Zur Verschlüsselung der PIN auf dem Magnetstreifen: Die EC-Karten wurden in den 70er Jahren eingeführt. Mitte der 80er Jahre stand der Code, der verwendet wurde in einer US Computerzeitschrift. Die Karten wurden damals schon einmal geändert. Es ist auch bekannt, das man ohne weiteres eine Kopie der Karte mit einem Kartenleser am PC machen konnte. Z. B. als Zweitkarte. Habe das selbst nicht glauben können, bis mir jemand vor Jahren in der Verwandschaft die kopierte Karte seiner Frau gezeigt hat, die auch funktioniert hat. Die EC-Karten sind nicht wirklich sicher.

So sehe ich das auch... trotzdem haben wir alle diese ganzen Karten...Eigentlich würde es ja auch (noch) ohne gehen...

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