DWS Investa + Umschichtungssystem

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das durchschnittliche KGV in dem Fonds liegt bei 14,8. kommt dir das viel vor? In einem Jahr wird es dir wie ein Schnäppchen vorkommen.

Der DAX Kursindex kommt langsam wieder auf das Niveau von 2007. Von dem von 2000 ist er noch fast 30 % entfernt und seither sind 14 Jahre vergangen. Wenn die Kurse also die 30 % zulegen, bedeutet das nicht, dass die Aktien teuer sind. 14 Jahre Inflation aber vor allem Arbeit der Unternehmen sind dann noch nicht ausgeglichen.

Wenn wer mit Blick auf den DAX-Performanceindex in Panik gerät, möge er sich bitte den Kursindex Eurostoxx anschauen. Der hat zu den alten Hochs noch überr 80 % Weg.

Es spricht also alles für Aktien und derzeit auch nichts gegen deutsche Aktien. Es kann was passieren aber das war in meinen 30 Jahren an der Börse noch nie anders.

Bei seinen Anteilen ist der Wertzuwachs abgeltungssteuerfrei und natürlich ändert sich das, wenn er umschichtet. Dazu haben Renten auch Risiken und ob die kommenden Jahre Renten sicherer sind als Aktien ist offen.

Es spricht auf den ersten Blick bei deinen Vorgaben wenig dafür zu tauschen. So was kann sich ändern, wenn der Betreffende 80 Jahre alt und ein von 2000 gebranntes Kind ist. Wenn er dann, wenn er die Chance dazu hat, die Anteile 20 % tiefer zu verkaufen, das auch macht, könnte der Tausch auch Sinn machen. Ich glaube zwar nicht, dass er die Chance bekommt aber unmöglich ist das nicht.

Ohne Ahnung und Beratung ist doch übel, oder?

@Rat2010

Ohne Ahnung und Beratung ist doch übel, oder?

Das ist sicherlich richtig. Aber wer eignet sich schon für einen Fondssparplan umfassende Börsenkenntnisse an - zumal dieses Metier nicht für jeden rasend interessant ist. Meine Schwester hat mich gefragt und ich zumindest habe Euch, die ich fragen kann. Dafür bin ich dankbar.

Das Problem ist, sowohl bei der DWS, als auch manchmal hier erfolgen Erklärungen für Leute wie uns auf einem Niveau, das einen gleich wieder "Hä?" denken lässt und der Mut sinkt. Der Bildungswille wäre ja da, aber womit?

Ich danke Dir für Deine Einschätzung, vor allem auch für die Aussage zur Steuerfreiheit des Zuwachses. Darüber steht logischerweise in den damaligen Unterlagen nichts.

Meine Meinung: das Zeug bleibt liegen, wo es ist, wird aber ab jetzt beobachtet und der Versuch, Ahnung zu bekommen, wird fortgesetzt. Guter Plan?

Jedenfalls war`s kein Festgeld, das ist doch auch schon ein Lob wert, oder? ;-)

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@FREDL2

Sehr löblich und es lohnt sich ja auch.

So ein Sparplan - es ist nichts anderes als Beteiligung der kleinen Bürger am Produktivvermögen - wäre der ja schon immer in weiten Teilen der Welt praktizierte Weg aus Altesarmut und Anlagedilemma. Er ist also tendenziell für jeden, der Geld regelmäßig zurück legen kann und ein paar Jahre (ich meine zehn oder so) bis zur Rente hat eine - bis auf einen Riester-Fondssparplan - alternativlose Anlage.

Sie hat also bisher mit dem Geld alles richtig gemacht und dann kommt die Rente näher. Gehe das ganze mal mit der Daumenregel an: 100 - Lebensalter des Vermögens sollten in Aktien investiert sein. Wenn sie also 70 ist und ihr Gesamtvermögen bei 100.000 liegt, wäre 30.000 nach Daumenregel die richtige Aktienquote.

Ein letztes: siehst du irgendwie einen Zusammenhang zwischen dem, was ich fett geschrieben habe und dem, was du darauf geantwortet hast?

Was meinst du mit "wird ab jetzt beobachtet"?

Gerade weil du dich als Laie outest schreibe ich das fett hin. Beobachten ist mit Sicherheit kontraproduktiv! Glaub mir, dass Mensch so funktioniert, dass er beobachtet und die Gelegenheit abwartet, den Fonds 20 % billiger verkaufen zu können. Das zu verhindern gibt es Berater. Das Forum wird nicht reichen. Ohne Berater besser die Hälfte jetzt verkaufen und den Rest 20 Jahre weiter laufen lassen - komme was da wolle. Sie hat ja jetzt die schöne Rendite nicht, obwohl sie keine Ahung und nicht darauf geachtet hat sondern weil!

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@Rat2010

@Rat2010

Wenn sie also 70 ist

Sie ist 41 und die Rente ist noch weit - wenn bis dann überhaupt noch.....

Mit "beobachten" meinte ich eher mich und dass ich ich mehr mit der Materie überhaupt befassen muss. Ich hab nämlich auch ein paar so Sachen. Ich werde also weiterhin Eure Antworten auf diverse Fragen auf diesem Gebiet beobachten. Du wirst merken, wenn ich glaube, ich hätte was verstanden. Dann gibts nämlich auch mal den einen oder anderen Dh. Bisher ging das mangels Erkenntnis kaum mal. Höchstens ein verzagtes Grmmpfff !!

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Ich nehme mir mal den ersten Punkt vor: Die Aktienmärkte sind auf hohem Stand, ob es der Höchsstand ist, oder ob es noch weiter geht, darüber sind die Meinungen geteilt. Für vorsichtige Anleger wäre es vermutlich nicht schlecht, an einen Ausstieg zu denken. Wenn man nun Rentenfonds als Alternative wählt, sollte man nicht vergessen, dass auch die Zinsen auf Tiefststand sind. Wann sich das ändert weiß natürlich auch niemand. Nur werden die Auswirkungen auf Rentenwerte durchschlagend sein, will meinen: Die Kurse sinken und damit auch diejenigen von Rentenfonds. Ich würde mir ganz genau anschauen, wie die Laufzeiten der im Fonds gehaltenen Anleihen sind und Rentenfonds mit überwiegend langlaufenden Anleihen besser meiden.

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